I
 

Home
Nach oben
Zurück
Weiter
 

 

l_i.jpg (656 Byte)

Glossar

Fachbegriffe für den Deutschunterricht

A B C D E F G H - J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 
Ich, erinnerndes 
Ich, erinnertes 
Ich, erlebendes 
Ich, erzählendes

Ich, lyrisches
Ich mit Leib
Ich-Erzählperspektive
 
Ich-Erzählsituation

Ich-Erzählung 
Ich-Roman 
"Ich-verstehe"-Zuhören
Idealer Leser 
Ideenfindung 
Ideenwand 
Ideologie 
Ideologiekritik 
Ideologiekritische Methode 
Ihr-Anrede
Ihrzen
Ikonisches Zeichen 
Illokution 
Illokutionärer Akt 
Imagery
Imagerykode
Imagerysystem
Implizit
Implizit-auktoriale Charakterisierungs- technik 
Implizite Bühnenanweisung
Implizite Figurencharak-
terisierung
 
Impliziter Leser 
Implizites Wissen 

Implizit-figurale Charakterisierungs-
technik

Indexikalisches Zeichen
Indikativ
Indirekte Rede
 
Indirekte Redewiedergabe 
Indirektes Charak-
terisieren

Individualkarikatur
Individuelle Wertfrage

Induktives Argument
Inert knowledge
Inferieren
Infinite Verbform
 
Infinitiv 
Infinitivsatz 
Infinitiv, satzwertiger
Infografik
Informationswand 
Informativität
Inhalt

Inhaltliche Erfassung eines Textes
Inhaltliche Gliederung eines Textes
Inhaltliche Kompetenz
Inhaltsangabe 
Inhaltsangabe, erweiterte
Inhaltsangabe, literarische 
Initiativer Sprechakt
Initiierender Akt
Initiierender Gesprächsschritt
Initiierung
Innenperspektive
Innensicht

Innerer Monolog 
Inneres Bild

Instrumentalsatz 
Inszenierungsanweisung
Inszeniertes Gespräch
Intendierter Leser 
Intensionale Definition
Intensives Lesen 
Intention
 
Intentionalität
Interactive writing
Interaktion

Interaktion, parasoziale
Interjektion 
Interpretation 
Interpretation, gestaltende
Interpretation, multimediale
Interpretation, sprechgestaltende 
Interpretation, szenische
Interpretation, textimmanente
Interpretation, werkimmanente 
Interpretierendes Lesen
Interpretationsaufsatz
Interpretieren Sie (den Text)
Interrogativpronomen
Interrogativsatz
Intertextualität
Interview
Inversion
Invokation
Ironie 
Iterativ-durative Raffung 
Iterative Raffung
i-Wörter

 
 
Ich, erinnerndes
vgl. erinnerndes Ich 
 
Ich, erinnertes
vgl. erinnertes Ich 
 
Ich, erlebendes
vgl. erlebendes Ich 
 
Ich, erzählendes
vgl. erzählendes Ich 
     
  Ich, lyrisches
vgl. lyrisches Ich
 
     
  Ich mit Leib
In der Erzähltheorie Franz K. Stanzels besondere Ausgestaltung eines personalisierten Erzählers, einer manifesten Erzählerfigur; das "Ich mit Leib" wird mit Beschreibungen zu seinem Äußeren, seinem Geschlecht, seiner Vorgeschichte u. ä. m. ausführlich charakterisiert und tritt als Akteur auf der Ebene der Narration, der Vermittlungsebene, selbst auf, indem es z.B. eine Fotografie betrachtet, über seine soziale Lage nachdenkt usw. - vgl.
 
 
Ich-Erzählung
Der Erzähler bzw. die Erzählinstanz ist zugleich eine Figur des erzählten Geschehens. In Form des auktorialen Erzählens Unterscheidung zwischen sich erinnerndem und erinnertem Ich möglich; in Form des auktorialen wie auch personalen Erzählens nur Innensicht der eigenen Person möglich (perspektivisch fokalisierte Zentralfigur);
Beispiel: Als ich auf das Restaurant zuging, konnte ich in meiner grenzenlosen Naivität damals noch nicht wissen, dass ich wieder versetzt werden würde.
 
Ich-Erzählsituation
auch: Ich-Erzählperspektive; epische Darstellungstechnik; perspektivische Ich-Erzählung; Innensicht auf den Ich-Erzähler beschränkt; mit kommentierender Einmischung des Ich-Erzählers (auktoriales Erzählen) (telling); mitunter durch zeitliche bzw. situative Distanz zwischen sich erinnerndem (auch: erzählendem) und erinnertem (auch: erlebendem) Ich Hervorhebung der Distanz (zweischichtige Ich-Erzählung)
Beispiel: Als ich auf das Restaurant zuging, konnte ich in meiner grenzenlosen Naivität damals noch nicht wissen, dass ich wieder versetzt werden würde.
 
Ich-Erzählperspektive
vgl. Ich-Erzählsituation
 
Ich-Roman
In Ich-Erzählperspektive (Ich-Erzählsituation) erzählter epischer Text; Variationsrichtungen: auktoriale Ich-Erzählperspektive, personale Ich-Erzählperspektive; Formen: Memoirenroman, biographischer Roman, Detektivroman, Brief- oder Tagebuchroman
 
"Ich-verstehe"-Zuhören
Zuhörer-, Sprech- und allgemeines Kommunikationsverhalten des Empfängers (Pseudo-Zuhören) einer Nachricht in der Kommunikation; eigentlich Auftakt zum eigenen Sprechen; Floskeln wie "Ich verstehe..., Ja, da haben Sie recht, aber ... etc.);  (Weisbach 1994)- vgl. Zuhören, aktives Zuhören, aufnehmendes Zuhören, umschreibendes Zuhören 
 
Idealer Leser
in der Rezeptionstheorie eine durch Abstraktion vom empirischen Leser gewonnenen Idealvorstellung eines Lesers, der einen Text dadurch vollständig versteht, dass er sämtliche Bedeutungsangebote des Textes realisieren kann - vgl. Leser 
 
Ideenfindung
Verfahren in Problemlösungsprozessen ("Heuristik" = Findekunst); Methodengruppen: analytisch-systematische Methoden (Morphologischer Kasten, Morphologische Matrix, Attribute-Listing, Problemlösungsbaum u. a.), intuitiv-kreative Methoden (Brainstorming, Brainwriting, Synektik, Semantische Intuition u.a.) vgl. Schlicksupp 1992, S.60f. - 
 
Ideenwand
Form der Wandzeitung, mit der man Ideen und Assoziationen zu einem bestimmten Thema anschaulich darstellen kann - vgl. Wandzeitung 
 
Ideologie
System von Werten und Ideen; Deutung der Wirklichkeit, die von der Perspektive einer bestimmten sozialen Gruppe bestimmt ist, die die Wirklichkeit aus ihrer Sicht heraus "interpretiert"; in marxistischer Theorie: "falsches Bewusstsein" - vgl. Ideologiekritik 
 
Ideologiekritik
Marxistische Methode zur Aufdeckung meist unbewusster Interessen, die hinter bestimmten (ideologischen) Deutungen der Wirklichkeit stehen, welche von bestimmten Interessengruppen oder sozialen Gruppen vorgenommen werden; - vgl. Ideologie 
 
Ideologiekritische Methode
- vgl. Ideologie, Ideologiekritik
     
  Ihr-Anrede
- vgl. Ihrzen, Du.Anrede, Sie-Anrede
 
     
  Ihrzen
1. "Ihrzen" (Kurt Marti) =  Anrede mit dem Anredepronomen ihr als Zwischenform zwischen →Duzen und →Siezen; vor allem dann üblich, wenn Unklarheit darüber besteht, ob man sich "duzen" darf oder "siezen" sollte; In einigen Mundarten werden häufig zwei oder mehr Personen mit ihr angesprochen. Dies geschieht selbst dann, wenn man sich ansonsten einzeln nicht duzt.  2. Sprechakt Anrede zur →Kontaktumgrenzung; - vgl. Anrede, Anredepronomen, Personalpronomen, Siezen, Duzen,
Beispiele: 1. Habt ihr den Film auch gesehen?
2. "Mich ichze ich.
Dich duze ich. (...)
Euch ihrze ich. (...)
(Kurt Marti, Umgangsformen)
 

  

Ikonisches Zeichen
Zeichen, dessen Beziehung zum Gegenstand auf einem Abbildungsverhältnis, d.h. auf Ähnlichkeiten, beruht, z.B. optische Ähnlichkeiten (bei Piktogrammen etc.), lautmalerische Ausdrücke (onomatopoetische Wörter wie miau oder wauwau) oder lautmalerische Lyrik (z.B. Programmmusik)
 
Illokution
1. In der Sprechhandlungstheorie: Begriff zur Bezeichnung der einer Sprechhandlung zugrunde liegenden Intention;  danach kann jede Sprechhandlung in einen die Sprechhandlungsintention wiedergebenden Hauptsatz (Obersatz) und einen den eigentlichen sachverhaltsbezogenen Nebensatz zerlegt werden. 2. In der Sprechakttheorie Searles einer der vier in einem Sprechakt vollzogenen Akte: Äußerungsakt, illokutionärer Akt und propositionaler Akt - vgl. illokutionärer Akt, Sprechakte, performative Äußerung
Beispiele: zu 1) Treibe häufiger Sport! - Ich rate dir, wieder häufiger Sport zu treiben.
 
Illokutionärer Akt
manchmal auch: illokutiver Akt; in der Sprechakttheorie Searles einer der drei in einem Sprechakt vollzogenen Akte: Äußerungsakt, illokutionärer Akt und propositionaler Akt - vgl. Illokution, Sprechakteperformative Äußerung, lokutiver Akt, Äußerungsakt, propositionaler Akt, perlokutiver Akt
     
  Imagery
Bezeichnung für die gedankliche Entstehung, Verarbeitung und Speicherung von inneren Bildern; bildliche Informationen werden dabei im Gedächtnis nicht-verbal kodiert  (vgl. Kroeber-Riel/Weinberg 1999, S.343)  - vgl. Gedächtnisbild, Wahrnehmungsbild, innere Bilder, Imagerykode, Imagerysystem
 
     
  Imagerykode
Kode mit dem Informationen im Gedächtnis bildlich kodiert werden -. vgl. Imagery
 
     
  Imagerysystem
Bezeichnung für das System, das im Gedächtnis dafür sorgt, dass Informationen bildlich kodiert und repräsentiert werden können - vgl. Imagery
 
 
Imperativ
finite Verbform; Befehlsform
 
Imperativsatz
Satzart; Befehlssatz, auch: Aufforderungssatz; Kennzeichen: finites Verb steht an erster Stelle (Verb-erst-Stellung), Nichtauftreten eines Subjekts und eine steigend-fallendes Intonation - vgl. Satzarten,
Beispiele: Mach das Licht aus! - Bleiben Sie stehen! 
     
  Implizit
1. mit enthaltend, mit gemeint, aber nicht ausdrücklich (so) gesagt; Ggs. explizit 2. nicht aus sich selbst heraus verständlich, sondern Ergebnis logischer Erschließung - vgl. explizit
 
 
Implizit-auktoriale Charakterisierungstechnik
Bezeichnung für auktoriale Techniken zur Charakterisierung einer Figur im Drama, a) Namensgebung für die Figuren folgt zwar den konventionellen Regeln, hat aber dennoch einen charakterisierenden Bezug zur Figur (interpretative name) b) Kontrast- und Korrespondenzbezüge zwischen den Figuren - vgl. Pfister 1977, S.251f. - vgl. auktoriale Charakterisierungstechnik, explizit-auktoriale Charakterisierungstechnik, figurale Charakterisierungstechniken
     
  Implizite Bühnenanweisung
Bühnenanweisung (auch: Inszenierungsanweisung, Regiebemerkung), die nicht explizit im →Nebentext eines dramatischen Textes steht (→explizite Bühnenanweisung), sondern in den Dialog/Monolog der Figuren (dramatische Rede) eingebettet ist und Hinweise auf die Gestaltung des Bühnenbildes (kontextbezogene Bühnenanweisung) oder die Ausgestaltung der Rolle einer dramatischen Figur (schauspielerbezogene Bühnenanweisung) enthält;
vgl. Bühnenanweisung, dramatischer Text, Haupttext, Nebentext, explizite Bühnenanweisung, kontextbezogene Bühnenanweisung, schauspielerbezogene Bühnenanweisung,
Beispiele: 1. Lessing: Nathan der Weise: Die Äußerung des Tempelherrn - als Beiseite-Sprechen (ad spectatores) an das Publikum adressiert - vor seinem Zusammentreffen mit dem Klosterbruder: "Er folgt mir nicht von langer Weile! - Sieh/ Wie schielt er nach den Händen!") (I,5 V 531f.)
 
 
Implizite Figurencharakterisierung
Herausarbeitung der charakterlichen Merkmale einer literarischen Figur ohne dass diese Merkmale ausdrücklich benannt werden (implizit=nicht ausdrücklich, nicht deutlich, mitenthalten). vgl.  Figurencharakterisierung; explizite Figurencharakterisierung
im epischen Text: implizite Information zur Figurencharakterisierung durch  den Erzähler bzw. die Erzählinstanz oder durch die Figuren selbst;
 
Impliziter Leser
In der Wirkungsästhetik von Wolfgang Iser Bezeichnung für eine Leserrolle, die beim Lesen eingenommen werden kann; personifizierende Bezeichnung irreführend; Leserrolle, die die "Gesamtheit aller gedanklichen Operationen" umfasst, "die ein Text für eine adäquate Rezeption vom Leser fordert"; umfasst die dazu nötigen kognitiven Operationen und die textlichen Grundlagen"; "allgemeinster Beschreibungsrahmen für die bewusstseinsmäßige Form, in der sich alle individuellen Realisierungen fiktionaler Texte vollziehen" (Iser)  (vgl. Richter 1996, S.526) - vgl. Wirkungsästhetik, Leser  
     
  Implizites Wissen
Wissen, das sich im Gegensatz zum expliziten Wissen, nicht vollständig verbalisieren und in eindeutiger Sprache mitteilen lässt (vgl. Polanyi 1985, Jarz 1997, S.71) - vgl. Wissen, explizites Wissen
 
 
Implizit-figurale Charakterisierungstechnik
Bezeichnung für figurale Techniken zur Charakterisierung einer Figur im Drama, a)  sprachlich: Stimmqualität, sprachliches Verhalten, Sprachstil, sprachliche Varietät b) außersprachlich: Mimik, Gestik, Statur, Maske, Kostüm, Requisit, Schauplatz, Verhalten - vgl. Pfister 1977, S.257ff. - vgl. figurale Charakterisierungstechnik, explizit-figurale Charakterisierungstechnik
     
 

Indikativ
(derzeit nur Platzhalter!) - vgl. Modalität, Modus, Konjunktiv, Konditional, Imperativ,

 

 pfote_bl.gif (897 Byte)

Indexikalische Zeichen
Zeichen, die in einem Folge-Verhältnis zum Bezeichneten oder Gemeinten steht; lässt Rückschlüsse auf etwas anderes (z.B. Ursache oder Grund) zu.
Beispiele: Lachen = indexikalisches Zeichen für Freude; Torkeln=Trunkenheit; bestimmter Dialektgebrauch=bestimmte regionale Herkunft; Stimmqualität=bestimmtes Alter etc.
 
Indirektes Charakterisieren
im epischen Text: a) implizite Information zur Figurencharakterisierung durch den Erzähler in Form   von Merkmalen wie Korrespondenz, Kontrast, Namengebung, Auftreten einer Figur oder b) implizite Information  durch die Figuren selbst in Form eines charakteristischen Figuralstils und/oder Beziehungsstils oder durch die von der Figur selbst bevorzugten Thematik

 pfote_bl.gif (897 Byte)

Indirekte Rede
1. Wiedergabe von etwas Gesagtem in Form der grammatisch definierten indirekten Rede; dazu nötig: Umformungen und Verschiebungen, Konjunktiv I  2.als Darbietungsform des Erzählens: Redewiedergabe in der 3. Person Konjunktiv Präsens (bei der Ich-Erzählung: 1.Person Konjunktiv Präsens); keine Innensicht; kommentierende Einmischungen möglich; vollständige grammatische Form, aber ohne Frage-, Ausrufe- und Anführungszeichen. vgl. direkte Rede
Beispiel: Antonia sagte angriffslustig, er könne sich seine Entschuldigungen sparen. Martin Bach versuchte einzuwenden, sie möge doch erst einmal zuhören.
 
Indirekte Redewiedergabe
Wiedergabe von etwas Gesagtem mittels verschiedener grammatischer Formen, die die Nicht-Urheberschaft des Sprechers anzeigen; 
     
  Individualkarikatur
Karikatur, die bestimmte Individuen, z. B. bekannte Persönlichkeiten, und deren persönlichen Attribute überzeichnet und verfremdet; kann durch ihre satirische oder komische Wirkung dazu beitragen, dass Autoritäten hinterfragt werden - vgl. Karikatur, politische Karikatur, Pressekarikatur
 
     
  Individuelle Wertfrage
Ggs. zu allgemeiner Wertfrage; - vgl. Persönliche Wertfrage
 
     
  Induktives Argument
in der formal-logischen Argumentationsanalyse Form des Arguments, bei dem induktiv vorgegangen wird; Ableitung der Konklusion aus Prämissen, die nur Teile eines Ganzen beschreiben, z. B. ein(ige) Teile, etwas Besonderes oder Individuelles ; Konklusion beschreibt dagegen etwas Allgemeines oder Universelles; sind die Prämissen wahr, ist jedoch die Konklusion nicht wirklich sicher wahr, sondern nur wahrscheinlich (vgl. Bayer 1999, S.234f.) - vgl. Schluss, induktiv, Argument, deduktives Argument, statistisches Argument,
Beispiel:
Prämissen:
Als Benjamin den Film angesehen hatte, bekam er hinterher Angstzustände.
Als Tina den Film angesehen hatte, bekam sie hinterher Angstzustände.
Als Claudia den Film angesehen hatte, bekam sie hinterher Angstzustände.
Konklusion:
Also gilt: Wer den Film ansieht, bekommt hinterher Angstzustände.
 
     
  Inert knowledge
vgl. träges Wissen
 
     
  Inferieren
Begriff zur Bezeichnung von kognitiven Prozesse bei der Textrezeption; aktiver Vorgang zur Konstruktion eines (kohärenten) Textganzen, der bei der Textrezeption und beim Textverstehen erfolgt; dabei werden Textinformationen durch aktiviertes Vorwissen ergänzt, Schlussfolgerungen gezogen und eine kohärenten Sinnzusammenhang hergestellt; mit Interferenzen ergänzen und erweitern die jeweilige Textbasis durch die Aktivierung eigenen Wissens dazu; sie helfen damit dabei, mit Hilfe von Schlussfolgerungen Kohärenzlücken zu überbrücken und ermöglichen den Aufbau eines mentalen Modells des Textinhalts (mentale Textrepräsentation)
 
 
Infinite Verbform
Verbform, die weder durch Person noch durch Numerus (Zahl) bestimmt ist; Beispiele: Infinitiv, Partizip, Gerundium, Gerundiv; Ggs. finite Verbform- vgl. finite Verbform, Verb
 
Infinitiv
infinite Verbform; auch: Grundform, Nennform des Verbs; 
Beispiele: gehen - singen - sprechen
 
Infinitivsatz
satzartiges Konstrukt, das einen Infinitiv als Kern enthält (vgl. Engel 1996, S.881), auch: satzwertiger Infinitiv - vgl. satzartiges Konstrukt, satzwertiger Infinitiv, Infinitiv
Beispiele: Ich verbiete dir, dies zu tun. - Dies zu tun ist äußerst wichtig.
 
Infinitiv, satzwertiger
vgl. satzwertiger Infinitiv
 
Infografik
(vorerst nur Platzhalter! )vgl. Schaubild, kartografische Infografik, Bildstatistik, Diagramm, Strukturbild, Strukturskizze, diskontinuierlicher Text,
 
Informationswand
Form der Wandzeitung, die hauptsächlich der Information über einen bestimmten Sachverhalt dient und dabei viele verschiedene Gestaltungselemente zur wirksamen Präsentation einsetzt - vgl. Wandzeitung 
 
Informatives Lesen
rasches Überfliegen eines Textes, um nur die wichtigsten Informationen zu erfassen oder selektiv bestimmte Detailinformationen "herauszulesen"  - vgl. Lesen, Lesehaltungen
      
  Informativität
In der Textlinguistik Kriterium der Textualität, das sich auf Quantität und Qualität der durch einen Text übermittelten Informationen und deren Bekanntheitsgrad bezieht;  (Beaugrande/Dressler (1981, S.13, 147ff..); I. zielt auf Inhalte, aber auch Strukturen, bei poetischen Texten auch auf die gesamte ästhetische Gestaltung (z. B. Rhythmus und Reim); Gradmesser für Neuartigkeit und Unerwartetheit eines dargebotenen Materials ;(ebd. S. 168); verschiedene Informativitätsstufen  - vgl. Textlinguistik, Textualität, Intentionalität, Situationalität Akzeptabilität, Intertextualität 
 
 
Inhalt
- vgl. Textinhalt,

 pfote_bl.gif (897 Byte)

Inhaltsangabe
(schulische) Schreibform zur inhaltlichen Wiedergabe von Texten. Dabei wird der Textinhalt referiert. Aufbau: Aussagekern, Inhaltsangabe i. e. S.; meist ohne Stellungnahme; sprachliche Form: Präsens, sachlicher Stil - vgl. strukturierte Textwiedergabe, Précis, Summary, Klappentext, erweiterte Inhaltsangabe,
     
  Inhaltsangabe, erweiterte
vgl. Erweiterte Inhaltsangabe
 
 
Inhaltsangabe, literarische
vgl. literarische Inhaltsangabe
 
Inhaltliche Erfassung eines Textes
1. Herstellung eines vollständigen Textverständnisses 2. Arbeitstechniken zur Erarbeitung eines vollständigen Textverständnisses mit verschiedenen Methoden wie Exzerpieren, Markieren, W-Fragen-Methode, Inhalt,
 
Inhaltliche Gliederung eines Textes
1. Gliederung eines Textinhalts durch äußere Merkmale wie Kapitel, Überschriften, Absätze 2. Hierarchische Abbildung inhaltlich über- und untergeordneter Sinneinheiten in einem Text durch Klassifikation der verschiedenen Gliederungsebenen der Textstruktur - vgl. Textgliederung, Textstruktur, Grobgliederung, Textaufbau,
     
  Inhaltliche Kompetenz
Teilkompetenz der allgemeinen Schreibkompetenz, die auf die Frage antwortet: Was schreibe ich?; im einzelnen gehören dazu bestimmte Operationen des Schreibprozesses wie Ideenfindung, Entfaltung und Nutzung der eigenen Vorstellungskraft, Aktivierung des eigenen Vorwissens, Konkretisierung und Präzisierung des Schreibziels - vgl. Schreibkompetenz, Zielsetzungskompetenz,  Strukturierungskompetenz, Formulierungskompetenz
 
 
Initiativer Sprechakt
Sprechakt, der keine Voräußerung voraussetzt; insbesondere Mitteilungen im engeren Sinne (Ggs. reaktiver Sprechakt) - vgl. Engel 1996, S.37 - vgl. Sprechakte, reaktiver Sprechakt
     
  Initiierender Akt
auch: initiierender Gesprächsschritt;  in der Gesprächsanalyse Bezeichnung für eine Aufforderung eines Sprechers, die an einen Hörer gerichtet ist und diesen zu einer Reaktion verpflichtet (Determinierung) - vgl. respondierender Akt, Zug,
 
      
  Initiierender Gesprächsschritt
vgl. initiierender Akt
 
     
  Initiierung
- vgl. Respondierung
 
 
Innenperspektive
Ggs. Außenperspektive; Begriff der Erzähltechnik, der den Standort des Erzählers näher beschreibt; Erzähler befindet sich räumlich und zeitlich innerhalb der Welt der Figuren;  personaler Erzählerstandort (personales Erzählen).

 pfote_bl.gif (897 Byte)

Innensicht
Ggs. Außensicht; Begriff der Erzähltechnik; Wiedergabe von inneren Vorgängen (Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle) einer oder mehrerer Figuren.
Beispiel: Antonia wartete im Restaurant auf ihren Freund, wollte aber nicht mehr als zehn Minuten verstreichen lassen. Sie bestellte sich einen Kaffee und blickte zur Tür. Dabei überlegte sie, was sie ihm sagen würde, wenn er jetzt im Lokal erschiene.
 
Innerer Monolog
Darbietungsform des Erzählens; 1. (ersatzweise auch 2.) Person Indikativ Präsens; Innensicht ohne kommentierende Einmischung des Erzählers bzw. der Erzählinstanz; sowohl in vollständiger oder unvollständiger grammatischen Form; unbeschränkte Zeichensetzung, aber ohne Anführungszeichen. Erzähler schlüpft in eine Figur hinein und versucht deren Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen wiederzugeben; Erzähler während des inneren Monologs nicht mehr präsent vgl. erlebte Rede
Beispiel: Antonia wartete im Restaurant auf ihren Freund. Ob er überhaupt schon unterwegs ist? Bestimmt. Ich kann mir das gar nicht anders vorstellen. Sie bestellte sich einen Kaffee und blickte zur Tür.
     
  Inneres Bild
Sinnliche Reize, die von einem Subjekt aufgenommen werden (Wahrnehmungsbild) oder Vorstellungen, die ohne sinnliche Präsenz eines Objekts im Gedächtnis erzeugt werden (Gedächtnisbild), werden innere Bilder genannt; unterschiedliche Qualitäten: Lebendigkeit - vgl. Imagery, Gedächtnisbild, Wahrnehmungsbild, Lebendigkeit,
 
 
Instrumentalsatz
Form des Adverbialsatzes; Gliedsatz bei dem der instrumentale Adverbialsatz anstelle des Satzgliedes adverbiale Bestimmung des Mittels (instrumentale adverbiale Bestimmung) steht - vgl. Adverbialsatz, Gliedsatz
Beispiel: Der Verteidiger brachte den Angreifer dadurch zu Fall, dass er die Notbremse im Strafraum zog. (Konjunktionalsatzform)
     
  Inszenierungsanweisung
i. e. S. auf der Ebene des dramatischen Textes Bühnenanweisung - vgl. Bühnenanweisung
 
     
  Inszeniertes Gespräch
im gesprächsanalytischen Ansatz von Helmut Henne und Helmut Rehbock (1995) Bezeichnung für Gespräche, die Aufführungscharakter haben und damit eine zweite Wirklichkeit konstituieren, z. B. Theateraufführungen, Fernsehspiele, Gespräche zu wissenschaftlichen Aufnahmezwecken (eliciting); dramatische Rede ist in diesem Klassifikationsansatz sowohl ein inszeniertes, als auch fiktionales Gespräch - (vgl. Henne/ Rehbock 1995, S.34)  - vgl. Gespräch, Gesprächsanalyse, fiktionales Gespräch, fiktives Gespräch, eliciting
 
 
Intendierter Leser
in der Rezeptionstheorie Vorstellung eines historisch zu lokalisierenden Lesers, den der Autor bei der Abfassung seines Textes vor Augen hat und den er sich dabei als Adressaten vorstellt - vgl. Leser
     
  Intensionale Definition
Form der Definition, bei der meist nach Nennung des nächsthöheren Begriffs, der den zu definierenden Begriff beinhaltet, charakteristische Eigenschaften des zu definierenden Begriffs oder Wortes genannt werden.  vgl. Definition, extensionale Definition
Beispiele:
a) Chemiker bedeutet ein Mensch, der sich in der Chemie auskennt. b) : Zivilcourage ist Mut sich in problematischen Situationen einzumischen, auch gegen offenkundige Missfallenskundgebungen anderer auf seinem Standpunkt zu beharren, andere bei offensichtlichem Fehlverhalten gegen die Regeln der Gemeinschaft zurechtzuweisen und ohne Rücksicht auf eigene Gefährdungen für eine gute Sache einzutreten.
 
 
Intensives Lesen
Lesetechnik, die auf ein umfassendes und reflektiertes Textverständnis zielt; Untersuchung textsortenspezifischer Aspekte; Herstellen einer kritischen Distanz zum Text  - vgl. Lesen, Lesetechnik, diagonales Lesen, kursorisches Lesen, punktuelles Lesen, sequenzielles Lesen,
 
Intention
vgl. Aussageabsicht 
     
  Intentionalität
In der Textlinguistik Kriterium der Textualität, das Textproduktion und Textrezeption als gezielte, konstruktive Handlungsprozesse auffasst  (Beaugrande/Dressler (1981, S.118ff.); Textherstellung als geplante Handlung im Sinne einer Situationslenkung, Textrezeption als konstruktive Verarbeitung des Textes mit dem Ziel, den Text zu verstehen. indem der Sinnzusammenhang des Textes erschlossen wird;  um seine Intentionen erkennbar zu machen, muss TextproduzentKonventionen berücksichtigen  - vgl. Textlinguistik, Textualität, Informativität, Situationalität,  Akzeptabilität, Intertextualität 
 
     
  Interaktion
(lat. interactio - wechselseitiges, aufeinander bezogenes Handeln); 1. oft synonym mit dem Begriff Kommunikation verwendet; in zahlreichen Zusammenhängen verwendeter Begriff zur Bezeichnung des wechselseitigen Zusammenwirkens von Personen, Orgasen, Geräten oder auch komplexen Systemen-2. ursprgl. soziologischer Grundbegriff zur Bezeichnung einer Wechselbeziehung zwischen zwei handelnden Akteuren, die im Allgemeinen in einer Face-to-Face-Beziehung zueinander stehen müssen; im Unterschied dazu bezeichnet der davon abgegrenzte Begriff Kommunikation die Mittel, die beim Interagieren verwendet werden (z. B. verbale, nonverbale Mittel); Interaktion ist stets Kommunikation, Kommunikation aber nicht immer Interaktion (z. B.  Briefe schreiben und empfangen als zeitversetzte Kommunikation, nicht aber Interaktion) Watzlawick u. a. (1969/1983, S. 50f.): "Ein wechselseitiger Ablauf von Mitteilungen zwischen zwei oder mehreren Personen wird als Interaktion bezeichnet."; -  vgl. parasoziale Interaktion, Kommunikation
 
     
  Interactive writing
vgl. Schrittweises kooperatives Schreiben
 
     
  Interaktion, parasoziale
vgl. parasoziale Interaktion
 
 
Interjektion
unveränderliche Wortart; auch: Ausrufewort; vgl. unveränderliche Wortarten, Partikeln
Beispiele: Oh! Pfui! Aha! Autsch! He!…
 
Interpretation
- vgl. hermeneutischer Zirkel, Textinterpretation
     
  Interpretation, gestaltende
vgl. gestaltende Interpretation
 
     
  Interpretation, multimediale
vgl.  Multimediale Interpretation
 
 
Interpretation, sprechgestaltende
vgl. sprechgestaltende Interpretation
 
Interpretation, szenische
vgl. szenische Interpretation
 
Interpretation, textimmanente
vgl. textimmanente Interpretation
 
Interpretation, werkimmanente
vgl. werkimmanente Interpretation
 
Interpretierendes Lesen
Lesen, bei dem das Erkennen und Werten von mehr oder weniger deutlich zusammenhängenden Sinnbezügen in einem Text im Mittelpunkt steht; häufig in Form von- vgl. Lesen, Lesehaltungen
     
  Interpretationsaufsatz
Schulische Schreibform zur Textinterpretation; 1. Bezeichnung für alle schulischen Schreibformen, die sich mit der Untersuchung und dem Verstehen fiktionaler Texte im Zuge der Interpretation befassen; 2. im engeren Sinne Form eines Aufsatzes, der mit einer einteiligen Arbeitsanweisung die Aufgabe einer werkimmanenten Interpretation im hermeneutischen Verfahren darstellt; - vgl. Textinterpretation
Beispiele: Interpretieren Sie das Gedicht "Reklame" von Ingeborg Bachmann. - Interpretieren Sie den Text.
 
     
  Interpretieren Sie (den Text)
1. Gängiger übergeordneter Arbeitsauftrag zur deutenden Analyse literarischer Texte; fungiert quasi als "hermeneutischer Imperativ" (Kammler 2005, S.195) für den herkömmlichen werkimmanenten Interpretationsaufsatz auf der Basis des hermeneutischen Zirkels des Verstehens (hermeneutische Methode); in mehrteiligen Arbeitsanweisungen der übergeordnete Operator, dem untergeordnete Arbeitsaufträge zugeordnet sind. 2. im Operatorenkatalog für die Abiturprüfung im Fach Deutsch unter dem Begriff Analysieren geführter übergeordneter Operator, der sich auf auf alle drei Anforderungsbereiche bezieht und auf auf das untersuchende Erschließen von literarischen und pragmatischen Texten zielt. - vgl. hermeneutischer Zirkel, Textinterpretation
 
 
Interrogativpronomen
auch: fragendes Fürwort; vgl. Pronomen
Beispiele: wer, was, wann, wo, wie, warum, weshalb, ..
 
Interrogativsatz
vgl. Fragesatz
     
  Intertextualität
In der Textlinguistik Kriterium der Textualität, das sich auf das Gefüge von Relationen zwischen Texten und Aktivierung von Kenntnissen über Texte bei deren Verwendung bezieht (Beaugrande/Dressler (1981, S.13.); unterschiedliche intertextuelle Relationen: 1) referentielle Intertextualität: ein bestimmter Text refereriert auf einen anderen authentischen Text (z. B. Parodien) oder zwei Texte, z. B. ein Zeitungsbericht und ein Kommentar beziehen sich auf denselben Sachverhalt in der außersprachlichen Wirklichkeit; 2) Typologische Intertextualität: intertextuelle Relationen betreffen funktionale und strukturelle Übereinstimmungen von Texten, wichtig für: Wiedererkennen von Textmustern und die Textsortenklassifikation - vgl. Textlinguistik, Textualität, Informativität, Situationalität Akzeptabilität, Intentionalität
 
     
  Interview
1) tatsachenbetonte journalistische Darstellungsform und Form des Recherchierens; in gedruckter oder gesendeter Form; Grundprinzip: Befragung; Interviewer und  Interviewter besitzen bestimmte gesprächsorganisatorische Rollen mit Bevorrechtigung des Interviewers; unterschiedliche Typologien, z. B.:  Recherchen-Interview, geformtes Interview, Reportagen-Interview; 2) im gesprächsanalytischen Ansatz der so genannten Freiburger Schule stellt das Interview einen bestimmten Redekonstellationstyp dar - vgl. journalistische Darstellungsformen, Redekonstellation, Gesprächsanalyse
 
 
Inversion
Umstellung von Satzgliedern, abweichend vom normalen Sprachgebrauch - vgl. Anastrophe
Beispiel: Unendlich ist die jugendliche Trauer.
     
  Invokation
literarischer Topos; Hilfe und Rat bei höheren Mächten suchende Wendung; z. B. in der Dichtung die Anrufung der Musen, der Götter oder Gottes
 

 pfote_bl.gif (897 Byte)

Ironie
etwas anderes als das Gesagte ist gemeint
Beispiel: Du bist mir ein schöner Freund.
 
Iterativ-durative Raffung
Erzähltechnisches Mittel zur Zeitgestaltung; Kombinationsform der durativen Raffung und der iterativen Raffung 
 
Iterative Raffung
Erzähltechnisches Mittel zur Zeitgestaltung; einmalige Darstellung eines sich mehrfach wiederholenden Vorgangs oder einer wiederholt auftretenden Begebenheit; häufig eng verflochten mit der durativen Raffung; Formen: grob zusammenfassend oder stagnierend-verweilend; Zeit stellt häufig nur einen Rahmen für die Erzählinhalte dar, die häufig keiner zeitlichen, sondern einer zeitunabhängigen räumlichen oder thematischen Ordnung folgen; Grundformel: "Immer wieder in dieser Zeit  ..."(vgl. Lämmert 1955, S.86) - vgl. durative Raffung, Zeitgestaltung, Zeitraffung
Beispiel: "Seit zehn Jahren sitze ich emanzipiert regelmäßig nach Feierabend in einer Runde von Männern. Ich trinke das gleiche Quantum Bier..." (aus: Angela Stachowa, Ich bin ein Kumpel, 1976)

 

 

 

 

i-Wörter
neue Wörter, die durch Wortkürzung und gleichzeiter Suffigierung entstanden sind; angehängt wird an den reduzierten Stamm das Suffix -i; keine echten Kurzwörter, mit diesen aber nahe verwandt und mitunter auch so bezeichnet
Beispiele: Knobi, Fundi, Studi; Kosenamen wie Schumi für Michael Schumacher (Autorennfahrer) oder Klinsi für Jürgen Klinsmann (Fußballspieler); Jugendsprache: Drogi, Schleimi, Grufti, Spasti, Tussi - vgl. o-Wörter

 

pfote_bl.gif (897 Byte)

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

     

          CC-Lizenz
 

 

Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de