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Fabel
1.
epische Kleinform: kurze, lehrhaft unterhaltende Erzählung, die Einsichten
(Moral) aus Politik, Gesellschaft und Alltagsleben in indirekter Weise vermitteln will
(didaktische Funktion); Vers- oder Prosaform; meistens handeln Tiere so, dass die
Ähnlichkeit mit menschlichen Verhaltensweisen deutlich wird; - vgl.
epische Kleinformen -
2. Handlungsgerüst (kürzeste Form des
Inhalts
einschl. wesentlicher Aufbaumomente)
eines epischen oder dramatischen Textes - vgl.
Aussagekern,
Kurzinhalt,
Inhaltsangabe,
story,
Motiv,
Stoff,
Plot, |
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Face-to-face-Kommunikation
Form der Kommunikation, bei der mindestens zwei Partner miteinander in einem gemeinsamen
Wahrnehmungsraum kommunizieren; besondere Bedeutung der sinnlichen Wahrnehmung
(face-to-face), dabei besonders der visuellen Wahrnehmung; Begriff wird aber auch bei der
akustischen Wahrnehmung verwendet, wenn Sprecher und Hörer gleichzeitig präsent sind;
bei medial vermittelten Kommunikationsformen wie z.B. mittels Texten in der Regel nicht
möglich - vgl.
Kommunikation,
Adressat |
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Facharbeit
(derzeit nur Platzhalter!) - vgl.
Klausur,
Klassenarbeit,
Kurzvortrag,
Referat |
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Fachsprache
auch: Expertensprache; sprachliche Besonderheiten oder die
Gesamtheit sprachlicher Mittel, die in einem bestimmten Fachgebiet
benutzt werden; tendenziell Berufssprachen; meist ein Kern von
(Fach-)Termini, in
denen sich besondere Fachkenntnisse ausdrücken - vgl. Varietäten,
Sondersprachen |
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Fachterminus
Pl. Fachtermini; Fachausdruck; im Bedeutungsinhalt mehr oder weniger klar
festgelegter Ausdruck einer Fachsprache (Expertensprache) fachsprachliche -
vgl. Fachsprache |
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Faktenwissen
(derzeit nur Platzhalter!) - vgl.
Wissen
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Faller
vgl.
Trochäus |
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Feedback
Rückmeldung in einem Kommunikationsprozess; Information, die jemand über die
Auswirkungen seines Verhaltens erhält |
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Fehlschluss
(derzeit nur Platzhalter!) - vgl. Schluss,
deduktiver Fehlschluss,
genetischer Fehlschluss,
statistischer Fehlschluss |
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Fehlschluss, deduktiver
vgl.
deduktiver Fehlschluss |
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Fehlschluss, genetischer
vgl.
genetischer Fehlschluss |
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Fehlschluss, statistischer
vgl.
statistischer Fehlschluss |
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Feintranskript
Form des Transkripts von Gesprächen nach den Transkriptionskonventionen des
Gesprächsanalytischen Transkriptionssystems (GAT); die Erfassung von
Merkmalen von Äußerungen geht dabei über die gesprächsanalytischen
Mindeststandards des Basistranskripts hinaus; zu den Transkriptionskriterien
des Basistranskripts kommen beim Feintranskript noch eine genauere Erfassung
der Tonhöhenbewegung oder auch durch die Berücksichtigung der
nonverbalen Kommunikation hinzu. - vgl.
Basistranskript,
Gesprächsanalytischen Transkriptionssystems (GAT),
Transkription,
Gesprächsanalyse,
Notation |
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Fernperspektive
vgl.
Standort des Erzählers |
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Figur
1) Haupt- oder Nebengestalt in einem literarischen Text; im
dramatischen Text genauere Bezeichnung für die noch üblichen
Bezeichnungen »Person« oder »Charakter«, die hervorheben soll, dass
die fiktive dramatische Figur sich von einem realen Charakter als
künstlich geschaffenes, intentionales Konstrukt abhebt (vgl.
Pfister
1977, S.221) 2)
besondere sprachliche Gestaltungsmittel: rhetorische Figuren - vgl.
Personal,
Hauptfigur,
Nebenfigur,
backstage
character,
rhetorische
Figuren, |
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Figur, rhetorische
vgl.
rhetorische Figuren |
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Figurale Charakterisierungstechniken
Techniken zur Charakterisierung einer Figur im Drama, bei denen die
Informationen zur Charakterisierung unmittelbar von einer Figur ausgehen;
Klassen: explizit-figurale Charakterisierungstechniken (z.B.
Eigen-/Fremdkommentar), implizit-figurale Charakterisierungstechniken
(z.B. außersprachlich: Mimik, Gestik, Kostüm; sprachlich:
Stimmqualität, Sprachstil) - vgl.
Pfister
1977, S.251ff. - vgl.
Charakterisierungstechnik,
explizit-figurale
Charakterisierungstechniken,
implizit-figurale
Charakterisierungstechniken,
auktoriale
Charakterisierungstechniken |
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Figuralstil
1) im epischen Text: Figurencharakterisierung durch die Figuren selbst in Form ihrer
eigenen
charakteristischen Redeweise bei direkter
Redewiedergabe oder auf
Innensicht
beruhender Gedankenwiedergabe -
Beziehungsstil,
Figurencharakterisierung 2) im
dramatischen Text: charakteristische Redeweise einer bestimmten
dramatischen Figur
Epischer Text - Beispiel: "Verdammtes
Schwein!", rutschte Antonia heraus, nachdem sie den unglaublichen
Vorschlag von Martin gehört hatte. |
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Figuren, alternative
vgl.
alternative Figuren |
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Figuren, dominante
vgl.
dominante
Figuren |
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Figuren, konkomitante
vgl. konkomitante Figuren |
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Figurencharakterisierung
im epischen Text: Gesamtheit der Informationen über eine fiktive Gestalt im Text,
die die Eigenart (Charakter) einer
Figur ausmachen;
Ebenen: 1) Erzählerebene bzw. Ebene der Erzählinstanz 2) Ebene der Figuren; zu 1: a)
explizit durch den Erzähler bzw. die Erzählinstanz (Beschreibungen,
Beziehungen,
Handlungen,
Situationen,
Redeinhalte,
Gefühlsinhalte) b)
explizit durch Figuren (Selbsthematisierung,
Fremdthematisierung); zu 2: a) implizit durch den
Erzähler bzw. die Erzählinstanz (Korrespondenz und
Kontrast,
Namengebung,
Auftreten) b) implizit durch die Figuren (Figuralstil,
Beziehungsstil,
Thematik) - vgl. poetische Charakteristik,
Handlungsraum;
im dramatischen Text: |
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Figurengestaltung
auch: Personengestaltung, mitunter auch:
Figurencharakterisierung
i.w.S.; 1)
im epischen Text Gesamtheit der vom Autor / Erzähler / der
Erzählinstanz verwendeten erzähltechnischen Mittel, um eine
Figur
zu kennzeichnen 2)
im dramatischen Text Gesamtheit der vom Autor direkt oder
den Figuren verwendeten Mittel, um eine dramatische Figur zu gestalten- vgl.
erzähltechnische
Mittel,
Figurencharakterisierung,
Figurenkonstellation,
Figurenkonzeption |
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Figurenkonzeption
Grundvorstellung über wesentliche Eigenschaften einer
Figur;
im epischen Text: Man kann unterscheiden: a) statisch oder dynamisch angelegter Figur b)
charakterlich voll/sehr ausgeprägter Figur (auch: Charakter) oder nur mit
wenigen Merkmalen versehene Figur (tendiert zum Typus) c) geschlossener (=eher
rätselhaft) oder offener (=erfassbare) Figur;
im dramatischen Text |
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Figurenkonstellation
auch:
Personenkonstellation;
1) im literarischen Text: a) Anzahl der Figuren und ihr Anteil im literarischen Text
(quantitativer Aspekt) b) Merkmalszuordnungen nach Geschlecht, Alter, sozialem Status,
Wertorientierungen und Art der Beziehung der Figuren zueinander (z.B. Liebesbeziehung)
(qualitativer Aspekt) 2)
in der Dramentheorie: dynamische
Interaktionsstruktur zwischen Figuren des Personals, die über personenstrukturierende, statische Merkmale und Merkmaloppositionen
hinausgehen, aber auch auf diesen aufbauen; z.B. Merkmalopposition männlich
- weiblich als Möglichkeit einer Liebesintrige (vgl.
Pfister 1977, S.232) - vgl.
Personal, |
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Figurenrede
auch:
Personenrede;
Darbietungsform des Erzählens; das
erzählte Geschehen wird durch Äußerungen oder Gedanken einer oder mehrerer
Figuren vermittelt (direkte
Rede,
indirekte Rede,
erlebte Rede,
innerer Monolog,
Bewusstseinsstrom) vgl.
Erzählerbericht i.w.S.,
gesprochene Rede,
stumme
Rede |
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Fiktion
1. Allgemeine Bezeichnung für etwas, das nur in der Vorstellung besteht,
Erdachtes oder bloß Vorgestelltes; 2. als literaturwissenschaftlicher
Begriff: Grundelement der "Dichtung", die Erfundenes und bloß Vorgestelltes
ebenso wie real Existierendes als "wirklich" darstellt (Als-ob-Wirklichkeit). |
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fiktional
auf einer Fiktion,
etwas bloß Erdachtem oder nur Vorgestellten beruhend |
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Fiktionales Gespräch
im gesprächsanalytischen Ansatz von
Helmut Henne und Helmut Rehbock (1995) Bezeichnung für Gespräche, die in
der fiktionalen Literatur (Literatur und Philosophie) stattfinden, z. B.
dramatischer Dialog - vgl.
Gespräch,
Gesprächsanalyse,
natürliches Gespräch,
fiktives Gespräch |
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Fiktionaler Text
Text, dessen dargestellte Welt "erfunden" ist und zwar so, dass seine
Figuren und Sachverhalte als "wirklich" wahrgenommen werden können; oft auch
synonym für den Begriff: literarischer Text oder Dichtung verwendet- vgl.
nicht-fiktionaler Text, literarischer Text, Gebrauchstext |
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Fiktionalität
Eigenschaft eines Textgegenstandes, der auf einer
Fiktion beruht |
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Fiktives Gespräch
im gesprächsanalytischen Ansatz von
Helmut Henne und Helmut Rehbock (1995) Bezeichnung für Gespräche, die zu
bestimmten Zwecken wie z. B. für den Unterricht entworfen werden (Planung
eines Unterrichtsgesprächs) - vgl.
Gespräch,
Gesprächsanalyse,
natürliches Gespräch,
fiktionales Gespräch |
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Fiktiver Leser
in der Rezeptionstheorie Bezeichnung für den in literarischen Texten
häufig direkt angesprochenen (fingierten) Leser (Leseranrede); Pendant
zum ebenso textinternen fiktiven Erzähler - vgl.
Leser |
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Filmanalyse
(Derzeit nur Platzhalter!) -
Medienerziehung,
verfilmte Literatur, |
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Filmgespräch
Methode der Medienerziehung; für die Bewahrpädagogik wichtige Methode,
um Kinder und Jugendliche zum "guten" Film hinzuführen - vgl.
Medienerziehung,
Filmanalyse |
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Finalsatz
Form des Adverbialsatzes; Gliedsatz bei dem der finale Adverbialsatz
anstelle des Satzgliedes adverbiale Bestimmung des Zwecks (finale
adverbiale Bestimmung) steht - vgl.
Adverbialsatz,
Gliedsatz
Beispiel: Er sprang zur Seite, damit der
Lastwagen an ihm vorbeikam. (Konjunktionalsatzform) |
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Finite Verbform
auch:
Konjugationsform,
Flexionsform des Verbs nach den grammatischen Kategorien Person, Tempus
(Zeit), Numerus (Zahl), Modus (Aussageweise) und Genus verbi (=Aktiv oder
Passiv); flektiertes Verb besitzt eine konjugierte Form (Konjugationsform),
diese Form ist eine nach diesen Kriterien bestimmte, d.h. finite Verbform;
Gegensatz: infinite Verbform
- vgl. Verb,
Konjugationsform,
Flexionsform,
Beispiele: ich gehe = 1. Person Singular Indikativ
Präsens Aktiv (1.Pers. Sg. Ind. Präs. Akt.) - Sie werden gereinigt
werden = 3.Pers. Pl. Fut. I Pass. |
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Flexem
Flexionsmittel, d.h. Änderungen an den flektierbaren Wortarten mit Hilfe
von Endungen (gelegentlich mit Umlaut, teilweise mit Vokaländerungen
(Ablaut); Flexeme für Kasus, Numerus, Person, Genus, Komparation und für
die Verbformen treten immer zum Stamm des Wortes, den sie zur Wortform
erweitern oder ergänzen - vgl.
Engel
1996, S.18) - vgl. Flexion,
Flexionsformen |
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Flexion
auch: Beugung, Biegung, Formenbildung, Abwandlung; übergreifend verwendet
für alle Abwandlungen bei Nomen (Deklination), bei Adjektiven
(Deklination) und Komparation (Steigerung)) und bei Verben (Konjugation);
manchmal auch nur i. e. S. verwendet für die Beugung (Konjugation)
des Verbs, dann: Flexionsformen des Verbs bzw. sogar: Verben werden
flektiert, besser: konjugiert - vgl.
Konjugation,
Flexionsformen,
Flexem |
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Fließtext
1) auch copy; Textteil einer Werbeanzeige; entweder als eigenständiger
Textteil oder gemeinsam mit der Headline als Makrotext aufgefasst;
ursprüngliche Funktion Informationsübermittlung über das beworbene Produkt,
heute häufig zur Erzeugung einer Glaubwürdigkeitsillusion eingesetzt;
mitunter mit in direktem inhaltlichen Zusammenhang zur Copy stehenden Claim abgerundet; diese
fungiert als eine Art Merkspruch, zieht ein kurzes Fazit der Copy und
stellt deren zentrale Bedeutung noch einmal knapp dar;
Shortcopy: Textblöcke aus maximal 5 Sätzen und
ohne erkennbare Gliederung; einfache Sätze, ohne komplizierten Inhalt; in
der Hauptsache zur Unterstreichung der Glaubwürdigkeit
Longcopy: längere Texte mit äußerlichen
Gliederungsmerkmalen wie Absätze und/oder Absatzüberschriften (Sublines);
Informationsfunktion - vgl.
Werbeanzeige |
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Flugblatt
meist nur zwei-, manchmal auch mehrseitige Schrift (Blatt Papier), das zur
Aufklärung der Öffentlichkeit über das Anliegen einer Interessengruppe
auf der Straße verteilt wird |
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Fluktuation
Wechsel zwischen verschiedenen
Darbietungsformen in
epischen Texten; häufig:
Wechsel zwischen
direkter Rede und
indirekter Rede bzw.
Redebericht als Form des
Erzählerberichts |
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Flexionsformen
abgewandelte, auch: gebeugte oder flektierte Formen eines Nomens
(Substantiv, Hauptwort) = Deklinationsformen, eines Verbs =
Konjugationsformen
oder eines Adjektivs (Eigenschaftswort) = Deklinationsformen und
Komparationsformen (Steigerung) |
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Focus-visual
Funktion eines Bildes in einer
Werbeanzeige; einzeln
stehende, kleinere Bildelemente, die eine besonders wichtige
Produkteigenschaft hervorheben, diese aber zum Zweck der Verdeutlichung noch
einmal visualisieren (optische Wiederholung eines Objekts, meist als
Abbildung ohne graphisch gestalteten Hintergrund) - vgl.
Catch-visual,
Key-visual |
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Form
1. bei der
Textarbeit
allg.: äußere Gestalt eines Textes im Gegensatz zu seiner inhaltlichen
Aussage 2. in der
Aufsatzlehre:
bestimmte Regeln, nach denen eine Schreibform in ihrem Aufbau und in ihrer sprachlichen
Gestaltung definiert ist; allerdings uneinheitliche Verwendung 2.
allgemein in der Ästhetik, im besonderen in Literatur und Kunst: Gesamtheit der
sprachlichen und außersprachlichen Mittel, die zur Gestaltung einer Aussage verwendet
werden; - vgl.
Aussage,
Inhalt,
Funktionszusammenhang |
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Fortsetzungsgeschichte
Darstellungsform des Aufsatzes Erzählung; |
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Frage
den Partner festlegender
Sprechakt; Sprecher
möchte Partner zu Mitteilung veranlassen; Ziel: sein eigenes Wissen
erweitern; verschiedene Fragearten (vgl.
Engel,
1996, S.52f.) |
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Fragearten
unter dem Aspekt der Sprechhandlung (Sprechakte):
Entscheidungsfrage,
Sachfrage,
Alternativfrage,
Gegenfrage,
Rückfrage,
Kontaktsignal (Sprecher),
Kontaktfrage, (vgl.
Engel, 1996, S.52f.)
nach ihrer inhaltlichen Leistung:
geschlossene
Fragen,
offene Fragen,
rhetorische Fragen,
Tendenzfragen,
Vergewisserungsfragen,
Prüfungsfragen,
abwehrende Fragen (vgl.
Heringer, 1989)
im Bereich des
Brainstorming:
Schneeschaufelfragen,
Spatenfragen |
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Fragemethode
auch:
W-Fragen-Methode |
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Fragesatz
auch: Interrogativsatz; pragmatische Aufgabe: Formulierung von
Fragen; in einem Fragesatz steht entweder ein Frageelement vor dem finiten
Verb (z. B. mit Interrogativpronomen gebildete
W-Fragen;
sog. Verb-zweit-Stellungstyp) oder das finite Verb steht an der Spitze des
Satzes (Stirnsatz, sog. Verb-erst-Stellungstyp); im Deutschen gibt es den
Fragesatz als (a)
Ergänzungsfrage
(wenn dieser nicht eingebettet ist als Verb-zweit-Stellungstyp) oder als (b)
Entscheidungsfrage
(wenn nicht eingebettet als Verb-erst-Stellungstyp). Daneben man noch (c)
indirekte Fragesätze formulieren. - vgl. Satzarten,
Fragen,
Fragearten, Interrogativsätze,
Entscheidungsfrage,
Ergänzungsfrage, Interrogativpronomen,
Beispiele: Wann kommst du? - (b) Soll man das
Rauchen in öffentlichen Gebäuden verbieten? - (c) Ich weiß
nicht, wann der Briefträger kommt. |
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Freie Erörterung
schulische
Schreibform; Problemerörterung, die im Vergleich zur Texterörterung
frei, d.h. nicht an eine größere Textvorlage gebunden ist, sondern von
einem in einem (Aufsatz-)Thema gestellten Problem ausgeht - vgl.
schulische
Schreibform,
Problemerörterung,
Texterörterung |
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Freies Exzerpt
frei und eigenständig formulierter Inhaltsauszug aus einem Text; Auswahlkriterium:
Wichtigkeit und Bedeutung für ein Thema, eine Fragestellung; genaue Quellenangabe
erforderlich - vgl.
Exzerpieren,
wörtliches Exzerpt |
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Fremdthematisierung
1) im epischen Text: explizite Information zur
Figurencharakterisierung
durch andere Figuren in Form der direkten Redewiedergabe einer
Figur
oder in Form von auf
Innensicht beruhender
Gedankenwiedergabe einer Figur. 2) im dramatischen Text: Thematisierung
einer Figur durch andere Figuren eines Dramas; unterschieden werden muss: a) die Fremdthematisierung vor
dem ersten Auftreten einer Figur b) - nach dem ersten Auftreten einer Figur c) - in
Anwesenheit der Figur d) - in Abwesenheit der Figur; vgl.
Selbstthematisierung
Epischer Text - Beispiel: Martin Bach ließ es nicht gelten:
"Nein, nein, Antonia - du bist nicht spießig. Du bist einfach verklemmt, das ist
es!" |
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Fremdwahl
auch: Fremdzuweisung,
Form des
Sprecherwechsels in einem
Gespräch
(Gegenteil:
Selbstwahl); ein Hörer wechselt in die Sprecherrolle, nachdem er von
seinem Gesprächspartner oder dem Gesprächsleiter bestimmte verbale und/oder
nonverbale Signale bekommt, die ihm mitteilen, dass er nun zu Wort kommt (z.
B. Frage und Nennung des Namens, Blickkontakt, Kopfnicken usw.) - vgl.
Gesprächsanalyse,
Sprecherwechsel,
Selbstwahl |
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Fremdwort
Ausdruck aus einer fremden Sprache, der in den Wortschatz der deutschen
Sprache eingegangen ist, auch wenn er hinsichtlich seiner Lautung und/oder
Schreibung und/oder Flexion nicht oder nur zum Teil in die deutsche Sprache
integriert ist - vgl. Lehnwort |
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Fremdzuweisung
vgl. Fremdwahl |
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Fünfsatz
Aufbauschema für die Gestaltung wirksamer
Diskussionsbeiträge;
Planungs- und Formulierungsmodell; fünfteiliger Aufbau - vgl.
Argumentation,
Diskussion,
Diskussionsbeitrag,
Redebeitrag |
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Funktionsverbgefüge
(auch: Schwellform, Streckform); linguistischer Fachterminus zur Bezeichnung
bestimmter komplexer Verbkonstruktionen, bestehend aus a) einem
Funktionsverb und einem Präpositionalobjekt oder b) einem Funktionsverb und
einem Akkusativobjekt; Funktionsverben sind dabei Vollverben, die ihre
ursprüngliche Bedeutung innerhalb des Funktionsverbgefüges weitgehend
verloren haben und kein eigenständiges Prädikat mehr bilden können; häufig
keine Passivbildung möglich; Negation bei Funktionsverbgefügen mit
Präpositionalobjekt mit "nicht" ; stilistische Gefahr "Beamtendeutsch" durch
überflüssige Nominalisierungen; vgl. Nominalisierung - Kondensierung -
Textkondensation
Beispiele: a) zur Anzeige bringen: in Kraft treten: Die
Schulordnung tritt heute in Kraft; Anita bringt die Beleidigung zur Anzeige
b) Nachricht geben: Auftrag erteilen: Der Bauherr erteilt heute den Auftrag
zur Sanierung des Dachgeschosses; Der Arzt gibt dem Patienten Nachricht; |
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Funktionszusammenhang
h: Wechselwirkung von verschiedenen Faktoren 1. F. von
Form und
Inhalt 2.
F. von Form,
Inhalt, Aussage
und Wirkung |
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Fuzzy Logic
Bezeichnung für die Analyse von logischen Strukturen (Argumenten), die
streng logisch betrachtet nicht gültig bzw. korrekt sind; unscharfe Aussagen
mit unscharfen Argumenten nach dem Muster:
Reife Äpfel sind süß.
Dieser Apfel ist ziemlich süß.
Also: Dieser Apel ist ziemlich süß.
(vgl.
Bayer 1999, S.148) |
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