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Feedback geben

« Angemessenes Feedback »

Kommunikationspsychologie – Voraussetzungen der Kommunikation – Feedback

 

PSYCHOLOGIE
▪ Glossar ▪ Entwicklungspsychologie ▪ Persönlichkeitspsychologie ▪ Wahrnehmungspsychologie ▪ Kognitionspsychologie ▪ Emotionspsychologie ▪ Motivationspsychologie ▪ Kommunikationspsychologie ▪ Voraussetzungen der Kommunikation ▪ Zuhören ▪
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Das Feedback angemessen gestalten

Soll das Feedback für den Feedback-Nehmer förderlich sein, muss es vom Feedback-Geber angemessen gestaltet und vorgebracht werden.

Was versteht man unter einem angemessenen Feedback?

Nicht alles, was sich in einer bestimmten Situation über das Bild sagen lässt, das man sich von jemandem gemacht hat, ausmacht, muss auch in dieser Situation angemessen sein.

  • So kann ein Feedback leicht dazu führen, dass das, was vorgebracht wird, mehr den Bedürfnissen des Feedback-Gebers als denen des Feedback-Nehmers entspricht.

  • Angemessenes Feedback ist daher auch eine Rückmeldung die die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt und dabei insbesondere von der zweipoligen Struktur des Feedback-Gebens und Feedback-Nehmens ausgeht.

Beispiele
Positiv-Beispiel

"Ich war zunächst wirklich verunsichert, weil ich nicht wusste, welche Absichten du mit deiner Äußerung verbunden hast. Nach und nach habe ich aber gemerkt, dass du damit gar keine Konfrontation gesucht hast. Das hat mich dann doch wieder beruhigt und so konnte ich dir wieder ohne Befürchtungen folgen."

Negativ-Beispiel

"Ich war zunächst echt durcheinander, weil ich gar nicht verstanden haben, worauf du eigentlich hinauswolltest. In solchen Fällen passiert es mir immer wieder, dass ich gar nicht mehr zuhöre und an vollkommen anderes denke, z. B. an die Mathe-Arbeit, die wir am nächsten Tag schreiben oder so etwas. Ich bin vielleicht auch einfach immer ein bisschen unkonzentriert bei der Sache, das haben mir schon viele gesagt."

 Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 28.09.2026

 
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