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Feedback geben

Möglichst Neues ansprechendes Feedback

 
 
 
 

Das Geben von Feedback stellt ein Angebot an den Feedback-Nehmer dar, sich und sein Verhalten im Lichte der Wahrnehmung anderer zu sehen.
Das Geben von Feedback scheint auf den ersten Blick einfach und ein paar Regeln sind meist schnell formuliert. Doch wie so häufig geht die Schere zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der Realität schnell auseinander. Feedback will, wenn man vorhat, es bewusst einsetzen, gelernt sein. Und: Ohne sich zu vergegenwärtigen, warum es in dieser oder jener Form gestaltet werden soll, und ohne entsprechende Übung als Feedback-Geber und Feedback-Nehmer können die angestrebten Ziele kaum erreicht werden.

Soll das Feedback für den Feedback-Nehmer förderlich sein, muss es vom Feedback-Geber so gestaltet und vorgebracht werden, dass es möglichst Neues anspricht.

möglichst neue Aspekte

Feedback darf nicht zur tibetanischen Gebetsmühle verkommen, die beständig das Gleiche wiederholt, in der Hoffnung auf Wirkung. Soll es seine förderliche Wirkung entfalten, muss es sich vor allem auf das ausrichten, was dem Feedback-Nehmer noch nicht bekannt ist. Damit hilft es ihm seinen "blinden Fleck" zu verringern, wie es das Modell des Johari-Fensters zur Darstellung bringt.

Positiv-Beispiel

"Ich habe ja schon beim Probedurchgang deiner Präsentation gesagt, dass mich dein Sprechtempo und deine gleichförmige Intonation schnell müde gemacht hat. Jetzt habe ich das Gefühl, dass du insbesondere im ersten Teil dein Sprechtempo etwas variiert hast."

Negativ-Beispiel

"Mit ist schon häufig aufgefallen und ich habe dir das auch schon mehrfach gesagt, dass mich das Tempo und die gleichförmige Art deiner Intonation beim Sprechen schon nach wenigen Minuten total ermüdet."

 

 
     
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