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Madrigal
Manifeste Erzählerfigur
Manipulieren
Märchen
Markieren
Märlein
Massenkommunikation
Massenmedien
Materialgestützte Erörterung
media literacy
Mediatisierung
Medienbildung
Medienerziehung
Mediengestaltung
Medienkompetenz
Medienkritik
Medienkunde
Mediennutzung
Medienpädagogik
Medienpädagogische Kompetenz
Mehrdeutigkeit
Mehrteilige Arbeitsanweisung
Mehrversionen-Schreiber
Meinungswand
Meinungsumfrage
Melodrama
Melodramatisch
Memoiren
Memoirenroman
Merkmale,
paraverbale
Merkmal,
prosodisches
Metakognition
Metakognitive Kompetenz
Metakognitive Stützstrategien
Metakommunikation
Metalepsis
Metapher
Metasprache
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Methode, hermeneutische
Methode,
ideologiekritische
Methode 635
Metonymie
Metrik
Metrum
Mind
Mapping
Mischkurzwörter
Mischtyp Mitschrift
Mitteilungen im engeren Sinne
Mitteilungsakt
Mittel,
erzähltechnische
Mittel, rhetorische
Mittelwort
Modalität
Modalpartikeln
Modalsatz
Modalverb
Modus
Möglichkeitsform
Moment, erregendes
Moment,
retardierendes
Monographie
Monolog
Monologue, autonomous
Monologerzählung
Monologue, narrated
Monologue, quoted
Monosemie
Monosemierung
Morphemkurzwörter
Motiv
Motivationale Stimulanz
Motivationsschreiben
Multimediale Interpretation
Multimediales Gestalten
Mündlichkeit |
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Madrigal
einfacher Gesang; Hirten- zw. Schäferlied; häufigstes Motiv: idyllische
Schäferwelt; ursprünglich nicht festgelegte Form; nach Umwandlung zum
Kunstlied wird die freie Taktzahl, aber feste Taktfüllung (= verschieden
lange Verse, die innerhalb der Versfolge alternieren) wichtigstes Merkmal;
im 17. Jh. wieder Tendenz zu festerer Form (13 Zeilen, die in 3 Terzette und
2 Reimpaare gegliedert sind)
Beispiele:
Johann Wolfgang von Goethe,
Madrigal (Aus dem Französischen),
ders.:
Madrigal; |
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Manifeste Erzählerfigur
engl.
overt narrator |
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Manipulieren
Menschen - ohne deren Wissen und häufig auch gegen deren Willen (z.B. Werbung) - bewusst
und gezielt beeinflussen oder lenken |
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»Märchen
(derzeit nur Platzhalter!) - vgl.
Erzählung
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Markieren
Arbeitstechnik zur inhaltlichen Erfassung von Texten mittels Hervorhebungen,
Unterstreichungen und Randbemerkungen - vgl.
inhaltliche Erfassung von
Texten |
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Märlein
vgl. Predigtmärlein |
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Massenkommunikation
Begriff zur Bezeichnung einer eines rückkoppelungsarmen
Kommunikationsprozesses, dem im Gegensatz zur
Face-to-Face-Kommunikation
keine unmittelbare Interaktion zwischen Sender und Empfänger einer
Information zugrunde liegt; Botschaften, die im Zuge der Massenkommunikation
öffentlich an ein disperses (= zerstreutes) Publikum (d. h. ein nicht
begrenzter und personell definierter Adressatenkreis) gesendet werden,
werden dabei mit technischen Mitteln verbreitet und erreichen ihr disperses
Publikum damit indirekt (räumliche, zeitliche oder raumzeitliche Distanz
zwischen den Kommunikationspartnern; Massenmedien, wie Fernsehen, Rundfunk,
und die Presse gelten dabei als die klassischen Medien der
Massenkommunikation, zu denen heute aber auch die so genannten "neuen"
Medien hinzukommen (Internet usw.) (vgl.
Maletzke 1963, S. 32) - vgl.
Kommunikation,
Massenmedien,
Interaktion,
parasoziale Interaktion,
Lasswell-Formel |
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Massenmedien
Begriff zur Bezeichnung bestimmter Organisationen, Träger oder
Transportmedien großer Reichweite, mit denen Informationen in einem
überwiegend in eine Richtung (Sender zu Empfänger) verlaufenden
Kommunikationsprozess vermittelt werden; Kontext: keine
Face-to-Face-Beziehung und damit auch keine
Interaktion; als klassische Massenmedien gelten Film, Fernsehen,
Rundfunk und Presse - vgl.
Massenkommunikation, Medien, |
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Materialgestützte Erörterung
Erörterungsaufgabe, die sich im Gegensatz zur
Texterörterung auf eine
bestimmte Anzahl
kontinuierlicher und
diskontinuierlicher
Texte stützt, ohne diese selbst zum Gegenstand der Erörterung zu machen;
Materialien müssen auf dem Weg des untersuchenden Erschließens analysiert
werden und die Ergebnisse der Analyse sollen in die Erörterung einfließen -
vgl. Erörterung,
Texterörterung,
erörterndes Schreiben,
erörterndes Erschließen.
untersuchendes
Erschließen |
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»media
literacy
Bezeichnung für ein Repertoire von Kompetenzen, das Menschen befähigt, Texte
und Medienprodukte aller Art zu analysieren und auszuwerten, sowie mit allen
möglichen Formen, Genres und Techniken zu kommunizieren - vgl.
Lesekompetenz,
Schreibkompetenz, |
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Mediatisierung
in der Terminologie von Friedrich
Krotz (2007, S.11f.,
39f.) ein Metaprozess sozialem und kulturellen Wandels von heute; in diesem
Sinne ist der Prozess der Mediatisierung "weder räumlich noch zeitlich noch
in seinen sozialen und kulturellen Folgen begrenzt" und "beinhaltet eine
Vielfalt von übergreifenden, zum Teil bereits Jahrhunderte dauernden
Entwicklungen, die schon vor der Erfindung der Schrift begonnen haben und
mit der Erfindung der heute vorhandenen Medien noch lange nicht beendet ist"
und mit seinen Konsequenzen die Menschen als Individuen in ihrem
Alltagsleben, bei der Ausbildung und Entwicklung ihrer Identität und ihrer
Beziehungen, aber auch die Kultur und Gesellschaft als Ganzes betreffen;
Ausdruck der Mediatisierung ist heute z. B. "dass die früher für sich
genutzten und funktionierenden Medien zusammen wachsen - sowohl auf der
Ebene des Angebots als auch auf der Ebene der Nutzung, wie es die diversen
Konvergenztheorien postulieren." (ebd., S.44) |
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Medienbildung
- vgl. Medienkompetenz,
medienpädagogische Kompetenz,
Medienerziehung,
Medienkritik, Mediennutzung,
Medienkunde,
Mediengestaltung, |
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Medienerziehung
vgl. Medienpädagogik,
Medienkompetenz,
medienpädagogische Kompetenz |
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Mediengestaltung
vgl. Medienpädagogik,
Medienkompetenz,
medienpädagogische Kompetenz,
Medienerziehung,
Medienkritik, Mediennutzung,
Medienkunde |
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Medienkompetenz
- vgl. medienpädagogische Kompetenz,
Medienerziehung,
Medienkritik, Mediennutzung,
Medienkunde,
Mediengestaltung, |
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Medienkritik
vgl. Medienpädagogik,
Medienkompetenz,
medienpädagogische Kompetenz,
Medienerziehung,
Mediennutzung, Medienkunde,
Mediengestaltung |
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Medienkunde
vgl. Medienpädagogik,
Medienkompetenz,
medienpädagogische Kompetenz,
Medienerziehung,
Medienkritik, Mediennutzung,
Mediengestaltung |
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Mediennutzung
vgl. Medienpädagogik,
Medienkompetenz,
medienpädagogische Kompetenz,
Medienerziehung,
Medienkritik, Medienkunde, |
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Medienpädagogik
vgl. Medienkompetenz,
medienpädagogische Kompetenz,
Medienerziehung,
Medienkritik, Mediennutzung,
Medienkunde,
Mediengestaltung |
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Medienpädagogische Kompetenz
vgl. Medienkompetenz,
Medienerziehung |
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Mehrdeutigkeit
vgl.
Polysemie,
sprachliche Eindeutigkeit |
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Mehrteilige Arbeitsanweisung
Mehrteilige Form von Arbeitsanweisungen, die häufig im Zusammenhang mit der
Analyse von Texten, Textstellen, Bildern oder Grafiken aller Art verwendet
wird; in der Regel bestehend aus zwei verschiedenen Teilen. Die übergeordnete
Aufgabe (I.) - häufig mit einem
übergeordneten Arbeitsauftrag (→Operatoren
für das Fach Deutsch) versehen, steht dabei meist vor der numerisch oder
mit Symbolen gegliederten Aufgliederung
der Aufgabe in einzelne Anweisungen zur Bearbeitung (II.). Die einzelnen
Arbeitsanweisungen können dabei sprachlich, wie auch inhaltlich, variieren,
sind aber strukturell analog; |
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Mehrversionen-Schreiber
nach Ortner (2000,
S.346ff.) Schreibtyp, der in der Verfolgung einer den Schreibprozess
zerlegenden Schreibstrategie (=zerlegendes
Schreiben) eine
aktivitätszerlegendes Vorgehen bevorzugt; a) Merkmale: u einem
bestimmten Schreibimpuls bzw. einer Idee werden verschiedene Textvarianten
verfasst; b)
Schreibdidaktische Bedeutung: Neufassung schreiben,
statt einen Text in mühevoller Kleinarbeit zu
überarbeiten (vgl.
Neuversionen-Schreiber)
- vgl. Schreibstrategie,
zerlegendes Schreiben,
aktivitätszerlegendes Schreiben,
produktzerlegendes
Schreiben,
Neuversionen-Schreiber,
Versionen-Schreiben, |
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Meinungswand
Form der Wandzeitung, bei der es hauptsächlich darum geht,
unterschiedliche Meinungen zu einem bestimmten Thema zu präsentieren und
zur weiteren Meinungsbildung zu verwenden - vgl.
Wandzeitung |
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Meinungsumfrage
Methode zur Befragung Stichprobe (aber auch prinzipiell einer
Gesamtheit) von Personen zu einem bestimmten Sachverhalt; |
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Melodrama
(gr. Lied + Handlung); Bezeichnung für eine Sonderform des lyrischen Dramas,
bei dem das Zusammenwirken von deklamiertem Text (Gedicht, Monolog) mit
einer untermalenden Musik charakteristisch ist - vgl. melodramatisch |
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melodramatisch
Bezeichnung für einen in einem negativen Sinn überzeichneten Effekt, der
durch das übertriebene Zusammenwirken von Wort, Ton und Gestik zustande
kommt |
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Memoiren
i. e. S. rückblickender Prosabericht in der ersten Person, der von einer
historisch realen Person über ihr eigenes Leben gegeben wird;
Gegenstände der M. häufig: berufliches oder öffentliches Wirken;
dagegen Autobiographie eher: Privatleben, Bildungsgang bis zur Übernahme
einer sozial verantwortlichen Rolle, Memoiren sind aber wie alle
autobiographische Texte über die bloße Rekapitulation von Geschehen
immer auch Interpretation der Vergangenheit - (vgl.
Vogt
1990, S.69) - vgl.
Memoirenroman,
autobiographischer
Roman,
Tagebuchroman,
Tagebuch |
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Memoirenroman
Typus des Ich-Romans/der
Ich-Erzählung
mit Retrospektive und Zentralstellung des Erzählers; zweipolige
Ich-ich-Struktur (erzählendes/sich
erinnerndes Ich und
erlebendes/erinnertes
Ich); - vgl.
Ich-Roman,
autobiographischer
Roman,
Tagebuchroman,
biographischer
Roman,
Detektivroman,
Briefroman
Beispiel:
Goethe:
Dichtung und Wahrheit,
Thomas Mann: Bekenntnisse
des Hochstaplers Felix Krull (1954) |
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Merkmale, paraverbale
vgl.
paraverbale Merkmale |
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Merkmal, prosodisches
vgl.
prosodisches Merkmal |
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Metakognition
auf »John
H. Flavell (geb. 1928) (Flavell/Wellmann
1970) zurückgehender (»metacognition);
Bezeichnung für Prozesse, bei denen sich eine Person mit seinem eigenen
Denken befasst ("Denken über das Denken") |
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Metakognitive Kompetenz
Fähigkeit, sich mit dem eigenen Denken auf einer "höheren" Ebene zu
befassen; Wahrnehmung (metacognitive
awarness), Kontrolle und Steuerung des eigenen Denkens - vgl.
Metakognition, |
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Metakognitive Stützstrategien
Lesestrategien,
die mit Zielsetzung und Zeitplanung, Konzentration, Überwachung und Diagnose
des Lernfortschritts zu tun haben |
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Metakommunikation
- vgl.
Metasprache, |
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Metalepsis
Tropus der eine Zwischenstellung zwischen
Metapher und
Metonymie einnimmt;
Ersetzung eines vieldeutigen Wortes durch ein synonymes Wort, wobei eine im
gegebenen Kontext nicht gemeinte Teilbedeutung in den Vordergrund rückt;
häufig in
Wortspielen verwendet
Beispiel: "Er ist ein Gesandter, aber kein Geschickter." (h:
Wortbedeutung von geschickt im Sinne von gewandt, tüchtig, fähig) |
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Metapher
bildlicher Vergleich durch Fügung von Wörtern, die eigentlich nicht
zusammengehören (bildliche Übertragung); metaphorischer Prozess nach
Weinrich 1963):
Verknüpfung eines Bildspenders mit einem Bildempfänger; metaphorischer
Wortgebrauch als punktuelle Abweichung vom »dominanten, prototypischen Gebrauch
eines Wortes, der Standardbedeutung« (Kurz 1993, S.17);
ein von außen in den syntaktisch-semantischen Textzusammenhang eintretendes, ungewöhnliches, unerwartetes Wortelement, das - sofern die
Metapher noch nicht eingeführt oder ganz verblasst ist - aufmerken lässt
(vgl.
Burdorf
1995 , S.151) vgl.
Allegorie,
Bild,
Sinnbild,
Symbol, absolute Metapher
Beispiel: Die Sonne lacht; Redefluss,
Staatsschiff |
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Metasprache
Sprachebene, in der Aussagen über Sprache oder Sprachen gemacht werden; man spricht über
die Objektsprache; im Alltag: über das Sprechen Sprechen (Metakommunikation) - vgl.
Objektsprache,
Metakommunikation |
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Methode, antihermeneutische
vgl.
antihermeneutische
Methode |
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Methode, hermeneutische
vgl.
hermeneutische
Methode |
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Methode, ideologiekritische
vgl.
ideologiekritische
Methode |
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Methode 635
Methode zur Ideenfindung in der Gruppe; 6 Teilnehmer geben zur
Problemlösung 3 Ideen vor, die im Rotationsprinzip an die übrigen fünf
Teilnehmer zur Anregung und weiteren Ergänzung weitergereicht werden -
vgl.
Brainstorming,
Brainwriting,
Kreativität,
Kreative Arbeitstechniken,
Clustering,
Mind Mapping |
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Metonymie
Umbenennung, Übertragung
Beispiel: den ganzen Goethe aufsagen;
Mosel trinken; einen BMW fahren; ein Glas trinken |
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Metrik
Lehre vom Vers, die sich mit der Gliederung von Versen und dem
Versgefüge beschäftigt, vgl. Prosodie |
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Metrum
(gr. Maß) Versmaß, d.h. Bezeichnung für die regelmäßige Tonfolge ( Zahl
und Abstand der betonten Silben; Versfuß als kleinste Einheit; in der
antiken Literatur silbenmessend (Silbenumfang), in romanischer Dichtung
silbenzählend (Silbenzahl), im deutschen Vers ist die Silbenwucht
maßgebend; daher wird im deutschen Vers nicht von Länge oder Kürze
einer Silbe gesprochen, sondern von
Hebung
(Starkton) und Senkung (Schwachton),
ob eine Silbe eine Hebung oder eine Senkung erforderlich macht, ergibt sich
aus den Betonungsregeln; diese sind unabhängig von der Bedeutung und ebenso
unabhängig von Vers oder Prosa; einsilbige Wörter wiederum können sich als
Hebung oder Senkung zeigen; im Zweifelsfall Faustegel: Als "schwer" gilt
eine Silbe dann, wenn sie "schwerer" ist als ihre unmittelbare Nachbarsilbe,
als "leicht", wenn sie "leichter" als die unmittelbare Nachbarsilbe ist;
grundsätzlich aber gilt (vgl.
Fricke/Zymner 1993, S.104): Metrum im Deutschen ist eine Bezeichnung für die Abfolge starker und
schwacher Betonungen ; unterschiedliche Notationen für die deutsche Metrik:
1) - für Hebung, v - für Senkung; 2) x - für Silbe;
xx' - für Abfolge einer unbetonten und betonten Silbe (Jambus) vgl.
Versmaß, 3)
/ betonte Silbe; ˇ
unbetonte Silbe / ˇ vgl.
Hebung,
Senkung,
Vers,
Versfuß,
Versmaß |
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Mind Mapping
kreative Arbeitstechnik; - vgl.
Kreativität,
Kreative Arbeitstechniken,
Brainstorming,
Clustering,
kognitive Landkarte, |
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Mischkurzwörter
Gruppe von
Kurzwörtern, die häufig auf mehrere di Kurzform bildende Segmente
zurückgehen (vgl.
Steinhauer 2007, S. 141);
Beispiele: Azubi, H-Milch, Dispo-Kredit, E-Maul, Iso-Matte,
Pauschbetrtag, E-Book, E-Learning - vgl.
Kurzwörter |
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Mischtyp
1. Themenstellung und Bearbeitungsart einer Problemerörterung, die sowohl
linear als auch
dialektisch
bearbeitet werden muss - vgl.
Problemerörterung,
Beispiel: Generation @ Was bedeutet das eigentlich?
Wie stehen Sie dazu? |
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Mitschrift
schriftliche Notizen, die häufig als Grundlage für die Niederschrift
eines Protokolls herangezogen werden - vgl.
Protokoll |
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Mitteilungen im engeren Sinne
initiative, ohne Voräußerungen vollzogene Mitteilungsakte, die
hauptsächlich zur Information des Partners dienen - vgl.
Sprechakte,
Mitteilungsakt,
initiativer
Sprechakt |
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Mitteilungsakt
Form des
partnerbezogenen
Sprechakts; Sprecher beschreibt einen Sachverhalt mit der Absicht,
seinen Partner darüber zu informieren; Formen:
Mitteilungen
im engeren Sinne, Generalisierung, Einschränkung, Ablehnung,
Kontaktsignal
(Hörer), Intensivierung,
Paraphrase,
Kommentierung, Zustimmung - vgl.
Sprechakte,
partnerbezogene
Sprechakte,
initiativer
Sprechakt,
reaktiver
Sprechakt |
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Mittel, erzähltechnische
vgl.
erzähltechnische
Mittel |
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Mittel, rhetorische
seit der Antike gebräuchliche sprachliche, aber auch parasprachliche (z.B. Lautstärke,
Tonfall usw.) Mittel, die für eine kunst- und / oder wirkungsvolle Sprachverwendung
eingesetzt werden (Tropen und Figuren) |
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Mittelwort
vgl. Partizip |
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Modalität
Semantisch-pragmatische Kategorie, die in der traditionellen und neueren
Grammatik zur Bezeichnung für bestimmte Einschätzungen und Urteile über
Wirklichkeit und Nichtwirklichkeit, Wünschbarkeit, Möglichkeit und
Unmöglichkeit verwendet wird; die jeweilige Art der Stellungnahme eines
Sprechers zum Wahrheitsanspruch seiner Äußerung kann in der deutschen
Sprache auf zwei verschiedene Art und Weise ausgedrückt werden kann, nämlich
a) durch bestimmte
finite
Verbformen, die so genannten Modi (Singular: Modus = Aussageweise) wie
den Indikativ, den Konjunktiv, den Konditional und den Imperativ b) durch
Modalverben wie dürfen, können, müssen, sollen,
wollen, mögen/möchten; vgl. Modus, Indikativ, Konjunktiv, Konditional,
Indikativ |
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Modalpartikeln
Gruppe von
Partikeln, die im
Vorfeld eines
Aussagesatzes (Konstativsatzes) stehen können; sie können
auch auf Ja-/Nein-Fragen antworten; Beispiele: allerdings, anscheinend,
fast, größtenteils, hoffentlich, leider, sicherlich, vielleicht,
zweifellos - vgl.
Engel 1996,
S.762-763 - vgl.
Partikeln |
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Modalsatz
Form des Adverbialsatzes; Gliedsatz bei dem der modale Adverbialsatz
anstelle des Satzgliedes adverbiale Bestimmung der Art und Weise (modale
adverbiale Bestimmung) steht - vgl.
Adverbialsatz,
Gliedsatz
Beispiel: Er packte seine Sachen, ohne dass
jemand davon Notiz nahm. (Konjunktionalsatzform) |
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Modalverb
verbindet sich mit dem Infinitiv eines anderen Verbs zu einem
Verbalkomplex - vgl.
Auxiliarverb,
Hilfsverb,
Beispiele: müssen, sollen, können, dürfen,
wollen, mögen |
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Modus
auch Aussageweise; Bezeichnung für eine in der traditionellen und neueren
Grammatik verwendeten Einteilung
finiter Verbformen in
Indikativ,
Konjunktiv, Konditional und
Imperativ; ursprünglich wurde bei Modus nur vom Konjunktiv gesprochen,
mittlerweile werden nicht selten die vorstehenden vier verschiedenen Modi
unterschieden; mit der Wahl eines bestimmten Modus kann ein Sprecher seine
Stellung zum Wahrheits-/Wirklichkeitsgehalt eines von ihm geäußerten
Sachverhalts als bedingt wirklich (Konjunktiv, Konditional), als zu
verwirklichen (Imperativ) oder einfach als wirklich/wahr (restliche finiten
Verbformen) ausdrücken. - Modalität, Indikativ,
Konjunktiv, Imperativ, Konditional |
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Möglichkeitsform
vgl.
Konjunktiv |
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Moment, erregendes
vgl.
erregendes Moment |
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Moment, retardierendes
vgl.
retardierendes
Moment |
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Monographie
Pragmatische Texte (Sachtexte),
die von ihrem Gegenstands- und Verwendungsbereich ausgehend,
wissenschaftlichen Zwecken dienen (wissenschaftliche
Gebrauchstexte); in der Zielsetzung über die
Abhandlung, den
wissenschaftlichen
Aufsatz und den (wissenschaftlichen)
Essay hinausgehend auf eine geschlossene und erschöpfende Darstellung
eines einzigen Gegenstandes ausgerichtet ist; im Aufbau der Abhandlung
ähnlich; (vgl. Belke (1980,
S.32) - vgl. Gebrauchstexte,
wissenschaftliche Gebrauchstexte,
private Gebrauchstexte, |
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Monolog
Form der dramatischen Rede; eine Figur im Drama spricht für die Zuschauer
hörbare, aber weder an sie noch an eine andere Bühnenfigur gerichtet etwas
aus, was sie beschäftigt; vielfach als eine Art "Selbstgespräch" verstanden
- vgl, dramatische Rede, Dialog |
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Monologue, autonomous
vgl. Monologerzählung |
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Monologue, narrated
vgl.
narrated monologue |
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Monologue, quoted
vgl.
quoted monologue |
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Monologerzählung
auch:
autonomous
monologue (Cohn 1978);
eine in Ich-Form und mit Innerem Monolog erzählte Erzählung; (vgl.
Zenke
1976)
Beispiel:
Arthur Schnitzler, "Leutnant Gustl" |
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Monosemie
semantische Eigenschaften sprachlicher Zeichen nur eine einzige Bedeutung (=
ein einziges Semen) zu besitzen; in Fachsprachen und wissenschaftlichen
Ausführungen wird nach Monsosemie gestrebt; Gegensatz Polysemie, - vgl.
Monosemierung,
Polysemie |
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Monosemierung
vgl. Disambiguierung |
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Morphemkurzwörter
Gruppe von
Kurzwörtern, die meistens auf ein die Kurzform bildendes Segment
zurückgehen (vgl.
Steinhauer 2007, S. 141)
Beispiele: der Ober, das Hoch, das Tief, der Bund - vgl.
Kurzwörter |
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Motiv
Inhaltselement, das in unterschiedlichen Dichtungen in der typischen Grundsituation
und im zentralen Ablauf der Handlung gleich bleibt, aber räumlich, zeitlich und figural
verschieden umgesetzt werden kann. vgl.
Thema,
Stoff,
Story,
Plot,
Leitmotiv
Beispiel: Das Kindsmord-Motiv wird in verschiedenen
literarischen Texten unterschiedlich umgesetzt. |
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Motivationale Stimulanz
1. in der Kommunikationspsychologie: aus dem Hamburger
Verständlichkeitsansatz (zusätzliche Stimulanz) entwickelte
Verständlichkeitsstrategie, die Texte durch Verwendung motivationaler
Elemente (Textfragen, kognitiver Konflikt ...) hinsichtlich ihrer
Verständlichkeit optimieren will
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Motivationsschreiben
1. allg. Bezeichnung für einen Text, in dem ein Schreiber seine persönlichen
Motive für eine bestimmte Handlung beschreibt 2. In Bewerbungsverfahren in
der freien Wirtschaft oft als Teil der Bewerbungsunterlagen angesehen, aber
auch bei der Zulassung an Schulen und Hochschulen, sowohl für die allgemeine
Zulassung als auch für die Zulassung zu einzelnen Seminaren oder Kursen
gebräuchlich - vgl. Personal Essay, Admission Essay |
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Multimediale Interpretation
1. Interpretation eines literarischen Textes mit multimedialen
Mitteln (Audio, Bild und Textgestaltung) 2. →Multimediale
Interpretation von Lyrik als Kombination von typografischen, bildlichen
und sprechgestaltenden Elementen zur Deutung eines Gedichts; (→Multimediale
Interpretation von Liebeslyrik, - →von
Großstadtlyrik) - vgl.
sprechgestaltende Interpretation, |
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Multimediales Gestalten
1. Form des kreativen
Schreibens, bei dem Text-, Bild- und Tonelemente in ein zur Gestaltung
der Aussage funktionales Verhältnis gebracht werden 2. →Multimediale
Gestaltung von Gedichten; - |
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Mündlichkeit
vgl. Oralität |
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