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Lasswell-Formel
latching
Latente
Erzählerfigur
Lautmalerische
Wörter
Layout
Lead-Stil
Lebendigkeit
leere Konfiguration
Leerformel
Leerstelle
Legende
Leitmotiv
Leseausgabe
Lesehaltung
Lesen
Lesen, diagonales
Lesen, didaktisches
Lesen, emotionales
Lesen, evasorisches
Lesen, informatives
Lesen, intensives
Lesen, interpretierendes
Lesen, kreatives
Lesen, kritisches
Lesen,
kursorisches
Lesen, punktuelles
Lesen, sequenzielles
Lesen, triviales
Leser
Leser, empirischer
Leser, fiktiver
Leser, idealer
Leser, impliziter |
Leser, intendierter
Leserbrief
Leserforschung
Lexikalische Definition
Lexikalische Kurzformen
Lexikon
Liebesdichtung
Lied
Lineares Erzählen
Literarischer Aufsatz
Literarische Charakteristik
Literarische
Erörterung
Literarische
Gattung
Literarische Gebrauchsformen
Literarische
Inhaltsangabe
Literarisches Rollenspiel
Literarisches Thema
Literatur,
parabolische
Literatur, verfilmte
Literaturgattung
Literaturverzeichnis
Litotes
Logo
Lokalsatz
Longcopy
Low-interest-Produkt
Low-Involvement-Anzeige
Lyrisches Ich |

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Lasswell-Formel
Von Harold D. Lasswell (1902-1978) , einem der Väter der modernen
Kommunikationsforschung 1948 entwickelte "Formel" zur Beschreibung von
Kommunikationsprozessen im Allgermeinen und der
Massenkommunikation im
Besonderen: Who says What in Which Channel to Whom with What Effect
(Was sagt - wer - zu wem - in welchem Kanal - zu wem - mit welchem Effekt).
Kommunikation als einseitiger Vorgang vom Sender zum Empfänger bei
gleichzeitiger Annahme einer Mehrstufigkeit der Kommunikation - vgl.
Kommunikation,
Massenkommunikation, |
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latching
vgl.
Verschleifung |
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Latente Erzählerfigur
engl.
covert narrator; Bezeichnung für eine verschleierte und damit weitgehend
personal unkenntlich gemachte Erzählerfigur auf der Ebene der
Narration, der Darstellungsebene - vgl.
covert narrator, manifeste Erzählerfigur, overt narrator |
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Lautmalerische Wörter
auch: onomatopoetische Wörter (=gr. onomatopoia = mit Namen versehen); (phonetisch
motivierte) Wörter oder Ausdrücke, die Geräusche der außersprachlichen Wirklichkeit
nachahmen
Beispiele: miau, wauwau, kuckuck, kikeriki |
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Layout
Begriff zur Bezeichnung des gesamten Erscheinungsbildes von
Printwerbung, eines TV-Werbespots oder sonstiger
elektronischer Werbung als Ganzes; dazu gehören Makro-Elemente, wie etwa der Satzspiegel, die
Anordnung von Text und Bildern, die Größe und Position von Bildern, die
typographischen Merkmale des Textes wie etwa Schriftart und Schriftgröße,
verwendete Farben und Schmuckelemente. (vgl.
Köhler 2002, S.11f.)
- vgl.
Typografie |
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Lead-Stil
Stilform journalistischer Darstellungsformen; Lead = Anfangssatz der vielleicht aus zwei oder drei Sätzen bestehende
Beginn einer Meldung; soll Aufmerksamkeit des Lesers wecken und zum Weiterlesen ermuntern.
- vgl.
journalistische
Darstellungsformen |
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Lebendigkeit
in der
Konsumentenforschung und
Bildkommunikation verwendeter
Begriff, der das Ausmaß der Klarheit oder Deutlichkeit beschreibt, mit der
ein inneres Bild vor dem inneren Auge eines Betrachters steht; Grad der L.
abhängig von früher aufgenommenen und gespeicherten Bildern; lebendig sind
vor allem assoziationsreiche, gestaltfeste und eigenständige Bilder, die
sich deutlich von anderen abheben; Messungsmethode: Befragungen,
Bilderskalen (vgl.
Kroeber-Riel/Weinberg 1999,
S.344f.) - vgl.
Konsumentenforschung,
inneres Bild |
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Leere Konfiguration
auch: Null-Konfiguration; Begriff aus der Dramentheorie und Dramaturgie:
Zeitablauf auf der Bühne, währenddessen keine einzige Figur des
Personals auf der Bühne präsent ist; kommt gelegentlich im klassischen
Drama als Augenblick der leeren Bühne vor, im modernen Drama auch
längere zeitliche Dauer - vgl.
Konfiguration,
Konfigurationswechsel,
Ensemble-Konfiguration |
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Leerformel
allgemein Bezeichnung für nichtssagende, inhaltlose, formelhafte
Äußerungen; nach Ernst
Topitsch
(1971) drei verschiedene Arten: pseudoempirische Leerformeln, pseudonormative Leerformeln
und Zirkelschlüsse
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Leerstelle
Begriff aus der Rezeptions- bzw.
Wirkungsästhetik Wolfgang Isers; als
Variante des Unbestimmtheitskonzeptes Bezeichnung für eine Stelle in
einem Text, die von ihrer Bedeutung her gesehen zwar unbestimmt bleibt,
bei der Lektüre aber eine Kombinationsnotwendigkeit erzeugt; als
"bedeutsames Fehlen von etwas" (Titzmann 1997) stellt eine
Leerstelle Textelemente dar, die aufeinander beziehbar sind, ohne dass die
Art oder der Inhalt dieser Beziehung offenkundig bzw. im Text selbst
formuliert sind - vgl.
Rezeption,
Rezeptionsästhetik,
Wirkungsästhetik,
Unbestimmtheitsstelle |
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Legende
1. Darstellung einer sehr vorbildhaften Lebensgeschichte ( oder einzelner
Episoden aus dieser Lebensgeschichte; ursprgl. das
"Vorzulesende" aus den Lebensbeschreibungen von Heiligen 2.
Unterschriften bei Bildern in Printmedien; Zeichenerklärungen auf
Landkarten und bei Diagrammen |
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Leitmotiv
einprägsame Aussage, im selben oder ihn einem ähnlichen Wortlaut, die
auf eine Figur, eine Situation, eine Gefühl oder eine Stimmungslage,
einem ideellen oder materiellen Gegenstand bezogen ist; zur Verdeutlichung
häufig mit rhythmischen oder klanglichen Mitteln (z.B.
Alliteration,
Reim) versehen; mehrfaches Auftreten
des L. schafft Gliederungen und Akzentuierungen, trägt zur
Textkohärenz
durch Vorausdeutungen und Rückverweise bei - vgl.
Motiv |
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Leseausgabe
Form der Herausgabe von Texten; nur Textabdruck ohne wissenschaftlichen
Anspruch und Verzicht auf weitere Erläuterungen, gelegentlich enthalten:
Vor- bzw. Nachwort des Herausgebers - vgl. historisch-kritische Ausgabe,
kritische Ausgabe, Studienausgabe |
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Lesehaltungen
Einstellungen und Art der Zuwendung, die ein Leser bei der Lektüre einem
Text gegenüber einnimmt Formen:
didaktisches
Lesen,
emotionales
Lesen,
evasorisches
Lesen,
informatives Lesen,
interpretierendes Lesen,
kreatives
Lesen,
kritisches Lesen,
triviales
Lesen |
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Lesen
1. individuelle, verstehende Rezeption Gedankengängen, die schriftlich
fixiert sind, in der Regel durch das Auge (aber auch: Blindenschrift!) 2.
grundlegende Kulturtechnik, die im Allgemeinen mit dem Beginn des
Schulunterrichts gelernt wird - vgl.
Lesehaltungen,
Lesetechnik,
Leseverfahren |
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Lesen, diagonales
vgl.
diagonales Lesen |
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Lesen, didaktisches
vgl.
didaktisches Lesen |
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Lesen, emotionales
vgl.
emotionales Lesen |
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Lesen, evasorisches
vgl.
evasorisches Lesen |
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Lesen, informatives
vgl.
informatives Lesen |
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Lesen, intensives
vgl.
intensives Lesen |
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Lesen, interpretierendes
vgl.
interpretierendes Lesen |
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Lesen, kreatives
vgl.
kreatives Lesen |
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Lesen, kritisches
vgl.
kritisches Lesen |
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Lesen, kursorisches
vgl.
kursorisches Lesen |
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Lesen, punktuelles
vgl.
punktuelles Lesen |
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Lesen, sequenzielles
vgl.
sequenzielles Lesen |
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Lesen, triviales
vgl.
triviales Lesen |
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Leser
Rezipient von schriftlichen Texten; in der Rezeptionstheorie je nach
Ansatz verschiedene, allerdings nicht einheitlich verwendete Terminologie
- vgl.
empirischer Leser,
fiktiver Leser,
idealer
Leser, impliziter Leser,
intendierter Leser |
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Leser, empirischer
vgl.
empirischer Leser |
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Leser, fiktiver
vgl.
fiktiver Leser |
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Leser, idealer
vgl.
idealer Leser |
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Leser, impliziter
vgl.
impliziter Leser |
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Leser, intendierter
vgl.
intendierter Leser |
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Leserbrief
(Journalistische) Darstellungsform/Schreibform, mit der Leser einer
Pressepublikation ihre Meinung zu einer Veröffentlichung oder einem
Thema, das sie interessiert, kundtun können; vgl. kommentierender
Leserbrief |
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Leserforschung
Kulturwissenschaftlicher Forschungsansatz, der sich mit der Entwicklung
der Lesekultur, dem Wandel des Lesens und der Soziologie der Leser befasst |
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Lesetechnik
Methoden, die beim Lesen verwendet werden können; Methoden:
diagonales
Lesen,
intensives Lesen,
kursorisches
Lesen,
punktuelles Lesen,
Schnelllesen,
sequenzielles Lesen |
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Leseverfahren
Bündel von Vorgehens- und Verfahrensweisen bei der Lektüre bestimmter
Texte; nicht deutlich abzugrenzen vom Begriff der Lesehaltung |
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Lexikalische Definition,
auch: Bedeutungsanalyse, deskriptive Definition, Festsetzungsdefinition; legt fest, was
unter einem bestimmten Begriff im bestehenden Sprachgebrauch zu verstehen ist - vgl.
Definition,
Nominaldefinition,
Realdefinition
Beispiel: Unter Linguistik versteht man die
Wissenschaft, die wissenschaftlich mit den Strukturen und der Verwendung von Sprache
befasst. |
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Lexikalische Kurzformen
- vgl.
Kurzwort |
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Lexikon
1. Nachschlagewerk, das alphabetisch geordnet ist 2. Sammelbezeichnung
für Sprach- und Fachwörterbücher, Konversationslexika und
Enzyklopädien - vgl. Enzyklopädie, Konversationslexikon, Wörterbuch |
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Liebesdichtung
literarische Texte (Dichtungen) aller Gattungen, die sich vornehmlich mit
dem Thema Liebe bzw. Liebesbeziehungen befassen; Themenbereiche: Gefühle,
seelisch-geistiger Bereich oder auch ja nach Kultur und Epoche Erotik mit
ihrer körperlich-sinnlichen Komponente; besonders häufig lyrische Formen;
bis zum 18. Jahrhundert keine Erlebnislyrik in Form der Selbstaussprache
eines Ichs, sondern Rollenlyrik; darin können auch Erlebnisse in der Form
normierter oder konventionalisierter Topoi verarbeitet sein; seit dem 18.
Jahrhundert Herausbildung einer spezifischen Empfindungssprache, mit der das
persönliche Liebeskonzept des jeweiligen Autors ausgedrückt werden kann |
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Lied
1.) sangbare, meist strophisch gegliederte gleichgebaute und gereimte
lyrische Kurzform; als wichtigste und zugleich schlichteste Form der Lyrik
dient das L. häufig zur individuellen und erlebnishaften Gefühlsaussprache;
heutzutage wird der Begriff des L. meist auf das Vorhandensein einer Melodie
(z. B. Volkslied, Gemeinschafts- und/oder Gesellschaftslieder) verengt, die
aber für das Lied nicht zwingend vorhanden sein muss (z. B. Kunstlied);
vielfältige historische Ausprägungen mit verschiedenen
Differenzierungsansätzen: a) inhaltlich: geistliches vs. weltliches
Lied (Marien-, Kirchen-, Prozessionslieder vs. Liebes-, Natur-,
historisch-politisches L.); b) soziologisch: höfisches L., Studenten-,
Soldaten- u. Kinderlied c) nach Art der Präsentation: Chor-, Tanz-,
Klavierlied etc. d) intentional: Ausdrucks- vs. Distanzlied 2) im
geschlossenen Drama "in sich gerundete Gebilde, die sich durch lyrischen
Gehalt, durch ein gesondertes Versmaß, durch Strophik,
manchmal auch durch Reime aus der dramatischen Sprache des jambischen
Gleichmaßes herausheben, selbst wenn es sich dabei nicht um Lieder im
streng gattungsmäßigen Sinne handelt." (Klotz
1976, 8. Aufl., S.194); z. B.
Schiller,
Maria Stuart,
III,1 |
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Lineare Erörterung
Typ/Form der Problemerörterung; auch:
steigernde
Erörterung; Erarbeitung und Abgabe begründeter
Sachurteile
zu einem Problem, Ereignis oder Sachverhalt als Antwort auf eine
Ergänzungsfrage
- vgl.
Problemerörterung,
Ergänzungsfrage
Beispiele: 1) Immer wieder kommt es zu
skandalösen Dopingfällen im Leistungssport. Zeigen Sie, welche Ursachen
das Doping hat und wie man diesem Phänomen entgegenwirken könnte? 2)
Welche Ursachen hat die Umweltverschmutzung? |
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Lineares Erzählen
Eine Geschichte wird ohne
Rückwendungen
und Vorausdeutungen dem sukzessiven
Zeitablauf entsprechend chronologisch erzählt. vgl.
nicht-lineares Erzählen |
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Literarische Charakteristik
(schulische) Schreibform
mit der Aufgabe, eine literarische
Figur anhand der im Text enthaltenen Aussagen (explizite und
implizite
Figurencharakterisierung) in ihrer
(charakterlichen) Eigenart zu erfassen und zu beschreiben. vgl.
poetische Charakteristik,
Personenbeschreibung |
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Literarische Erörterung
linearer oder dialektischer Erörterungstyp, dessen Themenstellungen sich
auf Fragen oder Problemfelder aus dem Bereich der Literatur und Kunst
beschränken; im schriftlichen Abitur häufig als Motivvergleich,
Erörterung literaturgeschichtlicher Zusammenhänge, Fragen zum Theater,
zum Kulturbetrieb allgemein, zu Leben und Werk eines Autors u. ä. - vgl.
Abitursaufsatz,
Erörterung, literarisches
Thema,
Beispiel: "Jeder Schriftsteller sollte die
Nessel Wirklichkeit fest anfassen und uns alles zeigen." (Arno
Schmidt, 1914-1979). - Setzen Sie sich mit dieser Aussage des
Schriftstellers Arno Schmidt auseinander. |
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Literarische Gattung
vgl. Literaturgattung |
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Literarische Gebrauchsformen
Texte, die weder eindeutig literarischen Texten (fiktionalen
Texten) noch eindeutig den
Gebrauchstexten
(nicht-fiktionalen Texten) zugeordnet werden können; dazu zählen z. B.
Autobiographie, Biographie, Brief, Glosse, Leitartikel, Essay, Memoiren,
Predigt, Reportage, Tagebuch; solche Texte zeichnen sich sowohl durch ihre
ästhetische Gestaltung wie auch ihre darüber hinaus gehende
Zweckgebundenheit aus, z.B. didaktisch-kritischer Zweck (vgl.
Belke 1980, S.10) |
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Literarische Inhaltsangabe
(schulische) Schreibform;
Form der Inhaltsangabe, wie sie in Schauspiel- oder Romanführern
vorkommt; Ziel: Information des Lesers oder Hörers über den "Gang
der Handlung" (vgl.
Weiß/Erwert/Kohse
1991, S.402) - vgl.
Inhaltsangabe
- literarischer Aufsatz |
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Literarisches
Rollenspiel
Schulische
Schreibform, die im Ggs. zur
Textinterpretation
i. e. Sinne bzw. dem
literarischen Aufsatz auf den
kreativ-produktiven Umgang mit Literatur bei der Interpretation von Texten
setzt; - vgl.
Rollenspiel,
produktive Textarbeit,
Textinterpretation,
literarischer Aufsatz |
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Literarisches Thema
Schulische
Schreibform, bei der es im Allgemeinen um die Interpretation eines
Teilproblems in einem größeren literarischen Werk geht; Abgrenzung von
der eigenständigen Gesamtinterpretationsleistung, die im Allgemeinen bei
der
Textinterpretation
verlangt wird; allerdings nicht immer klar von dieser zu trennen; - vgl.
Abitursaufsatz, literarischer
Aufsatz, Sternchenthema |
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Literarischer Aufsatz
Schulische
Schreibform, häufig auch synonym
Textinterpretation
verwendet; 1. unterscheidet sich von der
Textinterpretation
als selbständiger Deutung eines literarischen Werkes dadurch, dass der literarische Text unter einer bestimmten
Fragestellung analysiert bzw. betrachtet werden soll, die nicht oft als
mehrteilige Arbeitsanweisung formuliert wird; Abgrenzung von der
schulischen Form der Textinterpretation nicht ganz trennscharf; Formen:
literarische
Inhaltsangabe,
literarische
Charakteristik,
literarische
Erörterung, literarisches Thema
(zu Teilproblemen eines literarischen Textes) (vgl.
Weiß/Erwert/Kohse
1991, S.408); 2. im Gegensatz zum
literarischen Rollenspiel als Form kreativen und produktiven
Umgangs mit Literatur ist beim literarischen Aufsatz meist eine
werkimmanente Interpretation
im Sinne
hermeneutischen Verstehens
erwünscht - vgl.
Textinterpretation,
literarisches Rollenspiel |
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Literatur, parabolische
auch: parabolische Dichtung; Bezeichnung für größere Formen (Drama,
Roman, Novelle), die eine Parabel dadurch erweitern, dass sie um Handlung, theatralische Vergegenwärtigung, psychologische Vertiefung
usw. anreichern; Nach
Werner
Brettschneider 1971, S. 14f. ist die Unterscheidung von Parabel und
parabolischer Literatur/Dichtung deshalb besonders wichtig, ansonsten der
Parabelbegriff selbst kaum mehr anwendbar wäre angesichts der Vielfalt
modernder parabolischer Dichtung. - vgl.
Parabel
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Literatur, verfilmte
vgl.
verfilmte Literatur |
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Literaturgattung
1. Einteilung der Literatur nach übergeordneten Kategorien, z.B. seit dem
18. Jh. Unterscheidung in Gattungstrias Epik, Dramatik, Lyrik; in der
neueren Literaturwissenschaft Abkehr von der überkommenden
Gattungstypologie wg. Erweiterung des Literaturbegriffs, der auch andere
Literaturformen umfasst (Begriff der Textsorte) 2. Gattungsbegriff wird
mitunter auch zur Bezeichnung von Untergruppen der übergeordneten
Literaturgattungen verwendet, dann allerdings noch unschärferer
Bedeutungsinhalt - vgl.
Textsorte,
Gattung |
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Literaturverzeichnis
In der Regel alphabetisch sortierte Liste von Quellen, Texten oder Medien,
die zur Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit herangezogen worden
sind. - vgl.
Quellenangabe,
Zitat,
Zitieren |
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Litotes
verneinter Gegenbegriff; häufig untertreibende Ausdrucksweise
(Understatement): statt Superlativ oder Elativ wird Verneinung des
Gegenteils benutzt - vgl.
Wortfiguren
Beispiel: »nicht unpopulär« statt »sehr
populär« |
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Logo
1) im Rahmen der Werbeanzeige mit dem Slogan verwendetes bildlich
wahrnehmbares Firmenzeichen - vgl.
Werbeanzeige,
Slogan |
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Lokalsatz
Form des Adverbialsatzes; Gliedsatz bei dem der lokale Adverbialsatz
anstelle des Satzgliedes adverbiale Bestimmung des Ortes (lokale
adverbiale Bestimmung) steht - vgl.
Adverbialsatz,
Gliedsatz
Beispiel: Das Auto stand da, wo er es geparkt hatte.
(Relativsatzform) |
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Longcopy
Form des
Fließtextes (copy) einer
Werbeanzeige; längere
Fließtextelemente mit äußerlichen Gliederungsmerkmalen wie Absätze und/oder
Absatzüberschriften (Sublines); Informationsfunktion - vgl.
Werbeanzeige,
Fließtext |
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Low-interest-Produkt
Begriff aus der Werbeforschung; Bezeichnung für ein Produkt, das selbst von
geringem Interesse ist |
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Low-Involvement-Anzeige
Begriff aus der Werbeforschung;
Werbeanzeige, bei der
das Bild (Visual)
bei der Gestaltung der Werbebotschaft dominiert; Zielgruppe: die eher
passive Rezipienten, die Werbung nur flüchtig wahrnehmen und
eigentlich kein spezifisches Interesse an dem Werbeobjekt haben. vgl.
High-Involvement-Anzeige,
Visual,
Werbeanzeige |
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Lyrisches Ich
in der Literaturwissenschaft uneinheitlich verwendeter Begriff; 1910 von der
Dichterin Margarete Susman eingebrachter Begriff, der den Sprecher eines
Gedichts vom Autor des Gedichts klar unterscheidet; damit deutliche
Abgrenzung von der früher üblichen Gleichsetzung des Autors mit der
Sprechinstanz eines Gedichts; im Allgemeinen heute zumeist
wertneutrale Verwendung bei der Gedichtinterpretation zur Bezeichnung des
Sprechers bzw. der Sprecherinstanz eines Gedichts (vgl.
Weiß/Erwert/Kohse
1991, S.365) |
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B
C
D
E
F
G
H
I
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O
P
Q
R
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U
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W
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