|

| |
|
|
Glossar
|
|
|
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q -
S
T
U
V
W
X
Y
Z |
|
| |
Raffung,
durative
Raffung, iterative
Raffung, sukzessive
Rahmenerzählung
Rapid Writing
Ratschlag
Raumgestaltung
Raumtypen
reading literacy
Reaktiver Sprechakt
Realdefinition
Realgrund
Realisation
Rede
Redebeitrag
Redebericht
Rede, direkte
Rede, gebundene
Rede, gesprochene
Rede, indirekte
Rede, stumme
Redeinhalte (Epik)
Redekonstellation
Redekonstellationstyp
Redensart
Redeprotokoll
Redewiedergabe,
indirekte
Redigierungen
Redundanz
Referat
Referenz
Referenzidentität
Referenzträger
Reflektiertes Schreiben
Reflektorfigur
Reflexives Schreiben
Reformulierungen
Reihumgedicht
Reihumgeschichte
Reihumtext
Reim
Reißverschlusstext
Reizwortgeschichte
|
Rekapitulation
Rekonstruktion
Rekurrenz
Rekursivität
Relativsatz
Relevanz
Repertoire
Reportage
Respondierender Akt
Respondierung
Responsivität
Résumé
Retardierendes Moment
Revision
Revision, konzeptionelle
Revision, sequenzielle
Revisionsebene
Revisionshandlung
Revisionsklasse
Revisionskompetenz
Rezeption
Rezeptionsästhetik
Rezeptionsgeschichte
Rezeptionskompetenz,
literarästhetische
Rezeptionssignal
Rezension
Rezipient
Rezipieren
Rezitation
Rhetorik
Rhetorische Figuren
Rhetorische Frage
Rhetorische Mittel
Rhythmus
Rollenspiel
Rollenspiel, literarisches
Roman
Rückfrage
Rückverweis
Rückwendung
|
 |
|
|
|
|
|
|
Raffung, durative
vgl.
durative Raffung |
|
|
|
|
|
Raffung, iterative
vgl. iterative Raffung |
|
|
|
|
|
Raffung, sukzessive
vgl.
sukzessive Raffung |
|
|
|
|
|
Rahmenerzählung
Abschnitt einer Geschichte, in dem erzählt wird, wie jemand eine Geschichte erzählt.
vgl.
Binnenerzählung
Beispiel: "Vater, erzähle uns eine
Geschichte!", riefen die Kinder. Der Vater setzte sich in die Runde und fing an:
"Vor
langer Zeit lebte in unserm Dorf..." |
|
| |
|
|
| |
Rapid Writing
vgl. automatisches
Schreiben |
|
|
|
|
|
Ratschlag
Sprechakt, der den Partner festlegt; Gesprächspartner soll von einem
Sprecher zu einen für den Partner vorteilhaften Verhalten veranlasst
werden; Voraussetzung: Sprecher ist von der Vorteilhaftigkeit für den
Partner überzeugt (vgl.
Engel,
1996, S.50) - vgl. Sprechakte
Beispiele: Ich rate dir, folgende Aufgaben zur
Wiederholung des Gelernten zu lösen. - An deiner Stelle würde ich sofort
mit dem Rauchen aufhören. - Wie bitte? Noch immer mit dem eigenen Auto
zur Arbeit unterwegs? |
|
|
|
|
|
Raumgestaltung
im literarischen Text: Gesamtheit der Mittel, mit denen in einem
literarischen Text ein Geschehen oder eine Handlung räumlich situiert wird; im epischen
Text: Gesamtheit der vom Erzähler oder der Erzählinstanz eingesetzten Mittel, um einen
Raum in einer Sphäre und mit einer kennzeichnenden Atmosphäre entstehen zu lassen, indem
sich das erzählte Geschehen vollzieht. - vgl. erzähltechnische
Mittel, Raumtypen |
|
|
|
|
|
Raumtypen
im epischen Text: durch bestimmte Merkmale der Ausgestaltung oder durch bestimmte
Funktionen bestimmte Räume, in denen sich die Handlung oder ein Geschehen abspielt. (Handlungsraum,
Stimmungsraum,
Anschauungsraum,
Perspektivraum,
Kontrastraum,
Symbolraum) - vgl.
Raumgestaltung |
|
| |
|
|
| |
reading literacy
Lesebegriff aus der angloamerikanischen Tradition, der den »PISA-Studien
ab 2000 zugrunde gelegt wurde; bezeichnet eine schriftsprachliche
Rezeptionsfähigkeit im weiten Sinn, die sowohl Verstehensleistungen beim
Lesen kontinuierlicher als auch diskontinuierlicher Texte einbezieht; - vgl.
Lesekompetenz,
kontinuierlicher Text,
diskontinuierlicher
Text, |
|
|
|
|
|
Reaktiver Sprechakt
Sprechakt, der eine Voräußerung voraussetzt (Ggs. initiativer
Sprechakt); Beispiele:
Ablehnung,
Zustimmung,
Intensivierung,
Generalisierung,
Einschränkung,
Paraphrase,
Kommentierung,
Kontaktsignal (Sprecher)
- vgl.
Engel 1996, S.38
- vgl.
Sprechakte,
initiativer
Sprechakt |
|
|
|
|
|
Realdefinition
auch: Wesensdefinition, Sachdefinition; soll den wesentlichen Kern einer
Sache etc. feststellen, Merkmale der Sache etc. herausarbeiten, die vergleichbaren Sachen
ähnlich sind, und ganz spezifische Eigenheiten, die nur die zu definierende Sache besitzt
und die sie von anderen unterscheidet, benennen; empirische Sachaussagen in der
Objektsprache über eigentliches Wesen oder auch über ihre
Geschichte; - vgl.
Definition,
Nominaldefinition,
lexikalische Definition,
Beispiele: Die Linguistik verfolgt das Ziel, Aufbau, Strukturen,
Formen und Gesetzmäßigkeiten der Sprache, ihre Verwendung und kommunikative Bedeutung
wissenschaftlich zu untersuchen. - Das Sonett ist die wichtigste und am weitesten
verbreitete Gedichtform, die aus Italien stammt. |
|
| |
|
|
| |
Realgrund
1) Bezeichnung für eine Form von
Kausalität, die zur
Erklärung/Begründung einer Aussage (Proposition)
auf eine faktische oder als faktisch angenommene Ursache bzw. auf einen
Grund verweist; 2) syntaktisch: in Sätzen mit "weil" in der
Verbletztstellung (→Kausalsätze),
Verknüpfung von zwei Propositionen (Aussagen) zu einer Satzaussage, wobei
das →faktische
bzw. propositionale 'weil' die Erklärung der Proposition des voran- oder
nachgestellten Hauptsatzes
darstellt, indem es die mit dem von ihm eingeleiteten
Nebensatz (Kausalsatz) die Ursache
bzw. den realen Grund für den Inhalt des Hauptsatzes angibt; gilt unabhängig
davon, ob der 'weil'-Satz eine Wirkursache oder eine Zweckursache anführt
(vgl.
Feilke 1996c, S.41) - vgl.
Erkenntnisgrund,
Handlungsgrund,
Kausalsatz,
Proposition, |
|
|
|
|
|
Realisation:
1) in der literaturwissenschaftlichen Rezeptionstheorie Bezeichnung für
a) die im Wechselspiel zwischen Text und Leser bei der Lektüre
entstehende individuelle Auffassung eines Textes b) die empirisch
greifbaren Ergebnisse eines Lesevorganges (vgl.
Richter
1996, S.517); 2) Im wirkungsgeschichtlichen Ansatz »Wolfgang Isers
(1926-2007)
Abwandlung des von »Roman Ingarden
(1893-1970) gebildeten Begriffs der Konkretisation -
vgl. Konkretisation,
Rezeptionsästhetik |
|
| |
|
|
| |
Rede
- vgl. Redebeitrag,
Argumentation,
Diskussion,
Diskussionsbeitrag,
Fünfsatz |
|
|
|
|
|
Redebeitrag
1)
Form der mündlichen Beteiligung an einem formellen Gespräch 2) in der
Gesprächsanalyse auch verwendet für
Gesprächsbeitrag oder
turn - vgl.
Argumentation,
Diskussion,
Diskussionsbeitrag,
Fünfsatz |
|
|
|
|
|
Redebericht
Form des Erzählerberichts i. w. S.; Wiedergabe der Rede einer Figur durch
den Erzähler in der 3. Person Indikativ Präteritum; keine
Innensicht;
meist kommentierende Einmischung des Erzählers; beschleunigt häufig das
Erzähltempo;
Redebericht löst sich vom Wortlaut der
Figuren-/Personenrede
- vgl.
Erzählerbericht,
Gedankenbericht,
Ereignisbericht |
|
|
|
|
|
Rede, direkte
vgl. direkte Rede,
Redewiedergabe,
Anführungszeichen |
|
|
|
|
|
Rede, gebundene
vgl.
gebundene Rede |
|
|
|
|
|
Rede, gesprochene
vgl.
gesprochene Rede |
|
|
|
|
|
Rede, indirekte
vgl.
indirekte Rede,
indirekte
Redewiedergabe,
Anführungszeichen |
|
|
|
|
|
Rede, stumme
vgl.
stumme Rede |
|
|
|
|
|
Redeinhalte (im epischen Text)
explizite Erzählerinformation zur
Figurencharakterisierung in Form des
Redeberichts oder der
indirekten Rede.
Beispiel: Antonia musste hören, was sie überhaupt nicht
erwartet hatte. Er, Martin Bach, wolle überhaupt nichts davon wissen, ihre Beziehung zu
beenden. Im Gegenteil, warum ließe sich das Ganze nicht einfach zu einer offenen
Dreiecksbeziehung umfunktionieren. |
|
| |
|
|
| |
Redekonstellation
aus dem Bereich der sog. Freiburger Schule her stammender Begriff zur
Bezeichnung von Merkmalskombinationen in einem bestimmten Kommunikationsakt,
der die folgenden (außersprachlichen) Kriterien umfasst: Sprecherzahl,
Zeitreferenz, Verschränkung von Text und sozialer Situation, Rang, Grad der
Vorbereitetheit, Zahl der Sprecherwechsel, Themafixierung, Modalität der
Themenbehandlung, Öffentlichkeitsgrad (vgl.
Steger u . a. 1974, S.62; vgl.
Brinker/Sager 1989, S.110) -
Gespräch,
Gesprächsanalyse |
|
| |
|
|
| |
Redekonstellationstyp
aus dem Bereich der sog. Freiburger Schule her stammender Begriff zur
Bezeichnung von Redekonstellationen mit gleichen oder annähernd gleichen
Merkmalsausprägungen; dem Redekonstellationstyp kann die Textsorte als
Klasse von Textexemplaren zugeordnet werden; z. B. Vortrag, Erzählung,
Diskussion, Smalltalk, Interview) - vgl.
Schank/Schoenthal 1976, S.41;
Brinker/Sager 1989, S.110) -
Redekonstellation,
Gespräch,
Gesprächsanalyse |
|
| |
|
|
| |
Redensart
Sprachwendung, die durch den alltäglichen Gebrauch formelhaft erstarrt ist;
im Unterschied zum Sprichwort ist die R. jedoch nicht aus sich selbst heraus
verständlich, sondern nur im sie umgebenden Satz- und Sinnganzen; - vgl.
Sprichwort, Phraseologie, Phrase |
|
|
|
|
|
Redeprotokoll
Form des
Protokolls;
schriftlicher
Bericht, der die
Äußerungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Gesprächs
(Diskussion, Sitzung, Vernehmung, Gerichtsverhandlung); wörtlich
festhält; z.B.: polizeiliche und gerichtliche Vernehmungsprotokolle;
Sitzungsprotokolle in Parlamenten;
Beschlussprotokoll
- vgl.
Protokoll,
Verlaufsprotokoll,
Sitzungsprotokoll; |
|
|
|
|
|
Redewiedergabe, indirekte
vgl.
indirekte
Redewiedergabe - vgl.
direkte Rede,
indirekte Rede,
Anführungszeichen,
Zitieren, |
|
| |
|
|
| |
Redigierung
1. Bez. für das Vorbereiten eines Textes (Manuskript, Artikel) für
die Veröffentlichung in einem Zeitschrift bzw. das Vorbereiten der
Veröffentlichung der Beiträge zu einer Zeitschrift durch das Treffen einer
bestimmten Auswahl, das Bestimmen von Schwerpunkten und durch inhaltliche
Bearbeitung 2. in der Schreibdidaktik (auch: Umsetzung) für eine
Revisionsklasse bei der
konzeptionellen
Textrevision (Überarbeitung) von Texten, deren
Revisionshandlungen sich überwiegend auf
die Textebene beziehen und Umsetzungen einzelner Textteile sowie Veränderungen
in der Gedankenführung oder beim Textaufbau
(Streichungen, Ergänzungen) mit dem Ziel optimierter
Textverständlichkeit umfassen - vgl.
Revision,
Textrevision,
sequenzielle Revision, Revisionsklasse,
Revisionsebene,
Revisionshandlungen,
Schreibprozess |
|
|
|
|
|
Redundanz
(lat. redundare = im Überfluss vorhanden sein, reduntia = Überfülle):
Überbestimmung eines sprachlichen Ausdrucks durch eine komplexe
Zeichenkombination oder durch eine mehrfache Hervorhebung eines
sprachlichen Ausdrucks mit gleicher Bedeutung; mehrfach wiederholte
Nennung einer Information, die einer schon gegebenen Information enthalten
ist; |
|
|
|
|
|
Referat
- vgl.
Kurzvortrag,
Facharbeit, |
|
| |
|
|
| |
Referenz
allgemein: Bezug(nahme); sprachwissenschaftlich: Bezugnahme sprachlicher
Ausdrücke oder Zeichen auf die außersprachliche Welt -
Referenzidentität,
Referenzträger, |
|
| |
|
|
| |
Referenzidentität
auch: Koreferenz; textlinguistisch Bezeichnungsgleichheit als textinterne
Relation zwischen zwei oder mehreren Textelementen, die sich auf dasselbe
Objekt beziehen; wichtiger grammatischer Aspekt der Textkohärenz, da bei der
expliziten Wiederaufnahme Referenzidentität von bestimmten sprachlichen
Ausdrücken in aufeinander folgenden Sätzen besteht (vgl.
Brinker 1997, S.27) - vgl.
Referenz,
Kohärenz, |
|
| |
|
|
| |
Referenzträger
außersprachliche Objekte wie Personen, Gegenstände, Sachverhalte,
Ereignisse, Handlungen, Vorstellungen auf die sprachlich Bezug genommen wird
- vgl. Referenz,
Referenzidentität |
|
| |
|
|
| |
Reflektiertes Schreiben
vgl.
Authentisch-gestaltendes Schreiben,
reflexives Schreiben, |
|
|
|
|
|
Reflektorfigur
extreme Ausgestaltung der
Perspektivfigur
beim
personalen Erzählen; R. fungiert als eine Art "personales
Medium" (Stanzel) für die sie umgebende Realität; d.h. z.B. Ort und
Zeit des Geschehens, Namen der meisten Figuren einer Erzählung ergeben
sich erst aus dem Dialog oder den Gedanken der erzählenden
Perspektiv-/Reflektorfigur; zwei Möglichkeiten: visueller Reflex
mit Tendenz zur Beschreibung oder intellektuell-affektive Reflexion
(Bewusstseinswiedergabe) mit Tendenz zum
Bewusstseinsstrom
- vgl. Vogt 1990, S.54f. - vgl.
Perspektivfigur,
personales Erzählen |
|
| |
|
|
| |
Reflexives Schreiben
1. nach Bräuer (2000a,
S.25) Form des Schreibens, bei dem ein Textproduzent schreibend über eine
vollzogene Tätigkeit nachdenken; dabei wird der Kontext sichtbar gemacht, in
dem die Schreibhandlung vollzogen wurde und eine Beurteilung des
Geschriebenen vorgenommen; Tätigkeiten reflexiver Praxis wie das
Dokumentieren, Analysieren, Kommentieren, Bewerten, Beurteilen, Entwerfen
und Kommunizieren können in allen Phasen eines Schreibprozesses eine Rolle
spielen; 2. schreibdidaktisch kann nach
Bräuer (2000a, S.22ff.)
die Fähigkeit zum reflexiven Schreiben auf drei Ebenen angeleitet
werden: einer privaten, einer teilöffentlichtlichen und einer öffentlichen
Ebene und zwar mit den Schreibformen/Textmustern eines
Tagebuchs, eines
Arbeitsjournals und einem →Portfolio
- vgl. reflektiertes Schreiben,
authentisch-gestaltendes Schreiben,
Schreibprozess,
Portfolio,
Schreibportfolio,
Arbeitsjournal,
Tagebuch, |
|
| |
|
|
| |
Reformulierungen
(auch: Neufassungen) in der Schreibdidaktik (auch: Umsetzung) für eine
Revisionsklasse bei der
konzeptionellen
Textrevision (Überarbeitung) von Texten, deren
Revisionshandlungen sich auf die Textebene
beziehen und die Neufassung
ganzer Abschnitte, die Verfolgung eines neuen
Schreibziels, die neue thematische Planung oder die
Erstellung eines vollständig
neuen "Schreibhandlungsplans" umfassen - vgl.
Revision,
Textrevision,
sequenzielle Revision, Revisionsklasse,
Revisionsebene,
Revisionshandlungen,
Schreibprozess |
|
| |
|
|
| |
Reihumgedicht
vgl. Reihumtext |
|
| |
|
|
| |
Reihumgeschichte
vgl. Reihumtext |
|
| |
|
|
| |
Reihumtext
kreative Schreibaufgabe,
bei der ein Gesamttext in einem
kooperativen
Schreibprozess dadurch entsteht, dass jedes Mitglied einer Schreibgruppe
nacheinander einen eigenständig, ohne weitere Abstimmung, verfassten
Teiltext zum Gesamttext hinzufügt - vgl.
schrittweise kooperatives Schreiben,
Reißverschlusstext |
|
|
|
|
|
Reim
Gleichklang eines Verses in der Lyrik; a) Stabreim (Alliteration):
gleich lautenden Anlaut betonter Stammsilben, daher auch: Buchstabenreim b)
Endreim: Gleichklang von Wörtern vom letzten betonten Vokal ab - vgl.
Klangfiguren,
Reimformen, Reimfolgen,
Schlussreim, Schüttelreim,
Beispiele: a) Bei Wind und Wetter; mit Mann und Maus;
b) Der Mond ist aufgegangen
Die goldnen Sternlein prangen |
|
| |
|
|
| |
Reißverschlusstext
kreative Schreibaufgabe,
bei der ein Gesamttext in einem
kooperativen
Schreibprozess dadurch entsteht, dass jedes Mitglied einer Schreibgruppe
oder zwei Schreibpartner/innen nacheinander einen kurzen eigenständig, ohne
weitere Abstimmung, verfassten Teiltext zum Gesamttext hinzufügt - vgl.
schrittweise kooperatives Schreiben, Reihumtext, |
|
|
|
|
|
Reizwortgeschichte
Darstellungsform beim Aufsatz; als Vorgabe dienen einige Stichwörter, die
zum Erzählen der Geschichte veranlassen, d.h. reizen sollen - vgl.
Erzählung |
|
| |
|
|
| |
Rekapitulation
Begriff zur Bezeichnung der "Reproduktion eines Primärtextes in Form eines
Sekundärtextes" (Kretzenbacher
1990, S.9); Terminus ist nach Kretzenbacher unter Rückgriff auf das
Lateinische (recapitulatio) geeignet, die Uneinheitlichkeit der Terminologie
m Bereich der Wiedergabe von wissenschaftlichen Texten ebenso geeignet wie
auch zur Verwendung in der Alltagssprache, da er sich deutlich von Begriffen
wie Zusammenfassung abhebt; "Rekapitulation ist die Reproduktion eines Primärtextes T in
der Form eines Sekundärtextes t, wobei für den Umfang der beiden
Texte im Allgemeinen gilt: t < T. Der Sekundärtext t kann, muss aber
nicht den gleichen Sender und den gleichen Empfänger wie T haben. t
kann als Teiltext von T, genau so gut aber als als isolierter,
eigenständiger Text auftreten. Von der Seite der Textproduktion her
gesehen ist die Rekapitulation immer Nachtext (anaphorisch)" (ebd.,
S.11) -
Inhaltsangabe -
Textwiedergabe - |
|
|
|
|
|
Rekonstruktion
in der Theorie der Werkerfassung Roman Ingardens Bezeichnung für die
vorästhetische forschende, analytische Betrachten eines Kunstwerkes, z.B.
durch Feststellen der Anzahl und Funktion von Unbestimmtheitsstellen,
durch Erkennen ihrer Variabilitätsgrenzen und gattungs- bzw.
textsortenspezifischer Erscheinungsformen, zuletzt auch Bestimmung des
künstlerischen Wertes eines Kunstwerkes; Ggs. ästhetische Konkretisation
- vgl.
Konkretisationen,
Unbestimmtheitsstelle |
|
| |
|
|
| |
Rekursivität
Eigenschaft eines Prozesses, bei dem das Ergebnis jeder Operation Input für
die nachfolgende Operation ist |
|
|
|
|
|
Rekurrenz
Wiederholung gleicher sprachlicher Mittel im Verlauf eines
Textes durch Wiederaufnahme gleicher oder vom Textbezug her gesehen
identischer (referenzidentischer) Ausdrücke (z.B.
Pro-Formen);
wichtiges
Kohäsionsmittel
zur Herstellung von
Kohäsion;
h: (materielle) Wiederaufnahme eines einmal eingeführten Textelementes im
nachfolgenden Text (vgl.
Linke
u.a. 1994)-
vgl.
Kohäsionsmittel |
|
|
|
|
|
Relativsatz
(Derzeit nur Platzhalter!) |
|
| |
|
|
| |
Relevanz
in der
Argumentationstheorie Kategorie zur Bezeichnung der Qualität von Thesen/
Konklusionen/Argumenten; 1) bei Thesen (Konklusionen) mit einer
deskriptiven Aussage (auf Sachverhalte bezogene Aussagen, die wahr oder
falsch sein können) sind die Voraussetzungen (Prämissen) für die
These/Konklusion dann relevant, wenn die Wahrheit der Prämissen einen guten
Grund dafür darstellt, auch die These/Konklusion für wahr zu halten. 2) bei
Thesen (Konklusionen) mit einer
normativen Aussage (moralische, ethische, politische usw. Forderung)
gilt die deskriptive Prämisse, mit der eine gesetzmäßige Folge bei/nach
Anwendung der Norm behauptet wird, dann um so mehr relevant, je positiver
oder negativer die dargestellte Folge vom einzelnen gehalten wird; diese
individuell mögliche Einschätzung der Folgen ist dabei natürlich subjektiv
und von Interessen abhängig (vgl.
Bayer 1999, S.232, 234, 237) - vgl.
Argument,
Argumentation,
Argumentationstheorie,
deskriptive Aussage,
normative Aussage,
Haltbarkeit |
|
|
|
|
|
Repertoire
vgl.
Textrepertoire |
|
|
|
|
|
Reportage
(derzeit nur Platzhalter!) |
|
| |
|
|
| |
Respondierender Akt
in der Gesprächslinguistik
Bezeichnung für die Reaktion auf einen initiierenden Gesprächsbeitrag (initiierender
Akt), mit der ein Gesprächspartner der Verpflichtung zur gesprächsweisen
Reaktion (Respondierung) nachkommt; dabei kann
die Anknüpfung an den initiierenden Akt des Gesprächspartners
unterschiedlich ausfallen (Responsivität) vgl. initiierender Akt,
Respondierung,
Responsivität |
|
| |
|
|
| |
Respondierung
in der Gesprächslinguistik
funktionale Kategorie zur Bezeichnung der Verpflichtung zu einer
gesprächsweisen Reaktion auf einen initiierenden Gesprächsbeitrag (initiierender
Akt) hin; im Unterschied dazu Responsivität,
die Art und Ausmaß der inhaltlichen Anknüpfung an den initiierenden Akt des
Gesprächspartners bezeichnet vgl. initiierender Akt,
Iniitierung,
Responsivität,
respondierender Akt, |
|
| |
|
|
| |
Responsivität
1. in der
Gesprächslinguistik Bezeichnung für die Art und das Ausmaß der
inhaltlichen Anknüpfung an einen initiierenden Gesprächsbeitrag (initiierender
Akt) des Gesprächspartners; im Ggs.
Respondierung als funktionale Kategorie zur Bezeichnung der
Verpflichtung zur gesprächsweisen Reaktion (Respondierung)
durch einen Gesprächspartner; 2. nach
Schwitalla (1976,
S.92) lassen sich folgende Grade von Responsivität unterscheiden:
a) Responsivität (Inhalt und Intention des initiierenden Akts werden
berücksichtigt) b) Teilresponsivität
(Inhalt wird nur zu Teil berücksichtigt) c)
Nonresponsvität (weder Inhalt noch Intention des initiierenden Aktes
werden berücksichtigt) vgl. initiierender Akt,
Respondierung,
Responsivität, respondierender Akt |
|
| |
|
|
| |
Résumé
vgl.
Summary |
|
|
|
|
|
Retardierendes Moment
Begriff aus der Dramentheorie und Dramaturgie; Unterbrechung eines
Handlungsverlaufs durch Ereignisse, die dazu führen, dass zeitweilig das
vorgezeichnete Handlungsziel abgeändert oder gar umgekehrt wird; 1. nach
Freytag
(1861) im Drama (der geschlossenen Form) das »Moment der letzten
Spannung«; in der Tragödie: trügerische Hoffnung auf die noch denkbare
Rettung des Helden; in der Komödie: die Befürchtung, das das Ganze
letztlich doch nicht gut ausgehen könnte; 2. auch an anderen Stellen des
Dramas und in anderen literarischen Gattungen (Novelle, Ballade,
Kriminalroman ...) verwendet. |
|
| |
|
|
| |
Revision
1. auch: Textrevision,
Textüberarbeitung; in der Schreibdidaktik Bezeichnung für Handlungen im
Rahmen eines Schreibprozesses, bei dem das Geschriebene unter inhaltlichen
und sprachlichen Aspekten sowie im Hinblick auf den Textaufbau und die
kommunikativen Funktionen (Adressatenorientierung) in individuell oder
kooperativ angelegten Schreibprozessen überarbeitet wird 2.
Oberbegriff für zwei Arten von Revisionen a)
Prätextrevisionen, die schon
"im Kopf" vorgenommen werden b)
Textrevisionen i. e. S., die
nach dem Niederschreiben von Text vorgenommen werden- vgl.
Textüberarbeitung,
Textrevision,
Revisionskompetenz, Revisionshandlung,
Prätextrevision, |
|
| |
|
|
| |
Revision, konzeptionelle
vgl. Konzeptionelle
Revision |
|
| |
|
|
| |
Revision, sequenzielle
vgl. Sequenzielle Revision |
|
| |
|
|
| |
Revisionsebene
Bezeichnung für die Ebene, auf der in einem
Schreibprozess
Überarbeitungen (Textrevisionen)
an einem Text vorgenommen werden; z. B. Buchstabenebene, Wortebene,
Satzebene, Textebene - vgl.
Textüberarbeitung, Textrevision,
Revisionskompetenz, Revisionshandlung,
Revisionsklasse |
|
| |
|
|
| |
Revisíonshandlungen
im Schreibprozess Handlungen
verschiedener Revisionsklassen, die auf
verschiedenen Revisionsebenen Überarbeitungen
(Textrevisionen) an einem Text vornehmen; vgl.
Textüberarbeitung,
Textrevision,
Revisionskompetenz |
|
| |
|
|
| |
Revisionsklasse
1. im Schreibprozess
Kategorie zur Erfassung von bestimmten Revisionshandlungen beim Überarbeiten
von Texten (Textrevision), die
auf unterschiedlicher Revisionsebene und unterschiedlich tief in einen
vorliegenden Text eingreifen 2. nach
Baurmann/Ludwig 1984,
Baurmann 2002/2008)
lassen sich die folgenden fünf Revisionsklassen unterscheiden:
Nachträge,
Korrekturen,
Verbesserungen,
Umsetzungen (Redigierungen),
Neufassungen (Reformulierungen)
vgl. Textüberarbeitung,
Textrevision,
Revisionskompetenz, Revisionshandlung,
Nachträge,
Korrekturen,
Verbesserungen,
Redigierungen,
Neufassungen,
Reformulierungen, |
|
| |
|
|
| |
Revisionskompetenz
(auch: Textrevisionskompetenz, Überarbeitungskompetenz) Fähigkeit, im Rahmen
eines Schreibprozesses das Geschriebene unter inhaltlichen und sprachlichen
Aspekten sowie im Hinblick auf den Textaufbau und die kommunikativen
Funktionen (Adressatenorientierung) in individuell oder kooperativ
angelegten Schreibprozessen zu überarbeiten - vgl.
Textüberarbeitung,
Textrevision,
Revision,
Überarbeitungsstrategien |
|
| |
|
|
| |
Rezension
1. als
schulische
Schreibform Form der
Textwiedergabe, die ihren
Adressaten über ein bestimmtes Werk informieren und zugleich
zur Meinungsbildung darüber beitragen soll, indem sie dieses
Werk subjektiv beurteilt und kommentiert; auch appellative Züge
möglich, wenn die Rezension explizit oder implizit z.
B. eine (Kauf- oder bloß Lese-)Empfehlung ausspricht. 2. bei den
journalistischen Darstellungsformen ähnlich wie die
Reportage als Mischform
eine eher →tatsachenbetonte
Form
zuzuordnen; in Tageszeitungen meistens im Feuilleton platziert, oder in wissenschaftlichen
Fachzeitschriften; thematisiert in kritisch-wertender Weise
Theater-, Film- oder Fernsehaufführungen und Konzerte; weitere Gegenstände: elektronische Medien, insbesondere Computerspiele jeder Art; - vgl.
Textwiedergabe |
|
|
|
|
|
Rezeption
1. allgemein: jegliche Form der kommunikativen Aufnahme und Aneignung von
Informationen in einem Kommunikationsvorgang 2. in der
Literaturwissenschaft: 2.a jegliche Form der kommunikativen Aneignung von
Literatur (als Leser oder Hörer) 2.b Überlieferung, Verbreitung und
Wirkung einzelner Werke, Stilrichtungen und Stile über längere geschichtliche Zeiträume
und über die Grenzen der
Nationalliteraturen
hinweg - vgl. Rezeption,
Rezipient,
Rezeptionsgeschichte |
|
|
|
|
|
»Rezeptionsästhetik
1. Bezeichnung für den 1967 von »Hans Robert Jauß
(1921-1997) etablierten
hermeneutischen Ansatz zur Analyse von literarischen Texten; im
Mittelpunkt steht dabei der Leser und sein Erwartungshorizont
(Vorverständnis der Gattung, Kenntnis der Form und Thematik vordem
bekannter Werke, Gegensatz poetischer und praktischer Sprache); eng
verwandt mit der
Wirkungsästhetik Wolfgang Isers
(Konstanzer Schule),
aber stärker historisch orientiert 2. gemeinsame Bezeichnung für
die von »Hans Robert Jauß
(1921-1997) und »Wolfgang Iser
(1926-2007) (Wirkungsästhetik) in den
siebziger Jahren begründete "Konstanzer Schule" der
literarischen Rezeptionsästhetik - vgl.
Realisation,
Wirkungsästhetik,
Konstanzer Schule |
|
|
|
|
|
Rezeptionsgeschichte
Aufzeichnung von Überlieferung, Verbreitung und Wirkung einzelner Werke, Stilrichtungen
und Stile über längere geschichtliche Zeiträume und über die Grenzen der
Nationalliteraturen hinweg - vgl.
Rezeption |
|
| |
|
|
| |
Rezeptionskompetenz,
literarästhetische
vgl.
Literarästhetische Rezeptionskompetenz |
|
| |
|
|
| |
Rezeptionssignal
1) in der Gesprächsanalyse Bezeichnung für lautsprachliche oder nonverbale
Signale, mit denen ein Sprecher/Hörer zum Ausdruck bringt, dass er die
Äußerung seines Partners zur Kenntnis nimmt, aber im Augenblick das
Rederecht nicht beansprucht 2) in der Sprechakttheorie unterscheidet man in
diesem Zusammenhang das hörerseitige und sprecherseitige Kontaktsignal -
vgl.
Gesprächsanalyse,
Sprechakt,
Kontaktsignal, |
|
|
|
|
|
Rezipient
Adressat (Hörer, Leser) einer sprachlichen
Handlung; vgl. Rezeption,
rezipieren,
Kommunikation |
|
|
|
|
|
Rezipieren
(lat. recipere = empfangen, aufnehmen) 1. allgemein: jegliche Form der
kommunikativen Aufnahme und Aneignung von Informationen in einem Kommunikationsvorgang
2. in der Literaturwissenschaft: jegliche Form der kommunikativen Aneignung von
Literatur (als Leser oder Hörer) - vgl.
Rezeption,
Rezipient |
|
|
|
|
|
Rezitation
Gedichtvortrag, bei dem die semantisch-syntaktische Struktur eines
Gedichtes besonders hervorgehoben wird - vgl.
sprechgestaltende Interpretation |
|
|
|
|
|
Rhetorik
1. allgemein: zusammenfassender Begriff für die Theorie und Praxis
der menschlichen Beredsamkeit in allen öffentlichen und privaten
Angelegenheiten unabhängig von ihrer medialen Vermittlung; Ziel:
einen Standpunkt überzeugend vertreten und andere im Denken und Handeln
zu beeinflussen 2. wissenschaftliche Disziplin:
Allgemeine
Rhetorik 3. praktische Sozialtechnologie:
Angewandte
Rhetorik - vgl.
Allgemeine
Rhetorik,
Angewandte
Rhetorik |
|
|
|
|
|
Rhetorische Änderungskategorie
vgl.
rhetorische
Änderungsoperation |
|
|
|
|
|
Rhetorische Änderungsoperation
Bezeichnung für die Art der Veränderungen, die die rhetorischen Mittel
im Vergleich zum herkömmlichen Sprachgebrauch bzw. im Vergleich zu einer
bestimmten Vorlage vornehmen; Typen: erweitern (Adjektion),
entfernen (Detraktion), umstellen
(Permutation), ersetzen ( Substitution)
vgl. Rhetorik,
rhetorische Mittel,
Adjektion,
Detraktion,
Permutation, Substitution |
|
|
|
|
|
Rhetorische Figuren
sprachliche Formungen, die vom normalen Sprachgebrauch absichtlich oder
unabsichtlich abweichen oder auch Formungen des normalen Sprachgebrauchs,
die zur Erhöhung der Wirkung einer sprachlichen Äußerung eingesetzt
werden; Stilfiguren zur Verdeutlichung, Veranschaulichung usw. einer
sprachlichen Aussage mit Hilfe von syntaktischen Besonderheiten; Typen:
Klangfiguren,
Wortfiguren,
Sinnfiguren
(Gedankenfiguren),
grammatische
Figuren (Satzfiguren)
im Gegensatz zu den Tropen kein Wechsel des Bildfelds -
vgl. Rhetorik,
rhetorische Mittel,
Tropen |
|
|
|
|
|
Rhetorische Frage
unter inhaltlichem Aspekt: Scheinfrage; Frage soll eigentlich gar nicht beantwortet
werden; klare Antwort wird vorausgesetzt - vgl.
Fragearten
Beispiel: Wer glaubt denn noch daran?
- Was macht das schon? |
|
|
|
|
|
Rhetorische Mittel
seit der Antike gebräuchliche sprachliche, aber auch
parasprachliche (z.B.
Lautstärke, Tonfall usw.) Mittel, die für eine kunst- und / oder wirkungsvolle
Sprachverwendung eingesetzt werden (Tropen und
Figuren) |
|
| |
|
|
| |
Rhythmus
(gr. ryhthmos = Gleichmaß) zeitlich gliederndes Strukturelement
lautsprachlicher Äußerungen; Einheiten, die in zeitlich gleichem Abstand
wiederholt werden, heißen isochrone Einheiten; eine rhythmische Einheit aus
einer Akzentsilbe plus den nachfolgenden unakzentuierten Silben bis zum
Beginn der nächsten rhythmisch isochronen Akzentsilbe, diese aber
ausgeschlossen, nennt man
Kadenz
(vgl.
Auer/Couper-Kuhlen 1994) |
|
|
|
|
|
Rollenspiel
- vgl.
produktive
Textarbeit,
szenische
Interpretation |
|
|
|
|
|
Rollenspiel,
literarisches
vgl.
literarisches Rollenspiel |
|
|
|
|
|
»Roman
- vgl.
Erzählung,
essayistisches Erzählen,
Essayismus, |
|
|
|
|
|
Rückfrage
den Partner festlegender
Sprechakt: Sprecher
möchte überprüfen, ob er eine vorausgegangene Äußerung seines Partners (keine
Frage!) richtig verstanden hat; bezieht sich entweder auf den Inhalt der Voräußerung
(die Proposition) oder auf deren Sprechakttyp (die
Illokution) (vgl.
Engel, Deutsche Grammatik) - vgl.
Fragearten,
Frage, |
|
|
|
|
|
Rückverweis
vgl.
kataphorischer Verweis |
|
|
|
|
|
Rückwendung
auch: Rückgriff; ein Ereignis wird nachträglich erzählt; eigentliches erzähltes
Geschehen befindet sich schon an einem späteren Zeitpunkt (nicht-lineares Erzählen) vgl.
Vorausdeutung
Beispiel: Antonia
wartete im Restaurant auf ihren Freund. Es kam ihr vor wie ein paar Wochen zuvor. Da hatte
Martin Bach sich mit ihr in irgendeiner Bar verabredet. Sie bestellte sich einen
Kaffee und blickte zur Tür. |
|
|
 |
|
|
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z |
|
| |
|
|
|