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Mitteilungsakte

Ablehnung

 
 

Beim Mitteilungsakt der Ablehnung verdeutlicht der Sprecher seinem Partner, dass er das, was oder wie sich sein Partner zuvor geäußert hat, nicht akzeptiert (reaktiver Sprechakt). Dies kann entweder als Widerspruch oder als Zurückweisung geschehen.

  1. Bei der Zurückweisung wird die zuvor vom Partner geäußerte Sprechhandlungsintention (Illokution) zurückgewiesen. Im Beispiel "Diese Vorwürfe muss ich entschieden zurückweisen." wird also die Intention des Vorwurfes zurückgewiesen. 

  2. Beim Widerspruch bezieht sich die Ablehnung auf den Inhalt bzw. die Sachverhaltsbeschreibung (Proposition), die zuvor von dem Partner geäußert worden ist.  

Beispiele:

  • Nein.

  • Diese Vorwürfe muss ich entschieden zurückweisen.

  • genauer gesagt

  • Aber das kann doch nicht dein Ernst sein!

  • Zigarette? - Ich rauche nicht.

  • Ich muss mich verbessern....

  • Eigentlich möchte ich sagen...

 
   Arbeitsanregungen:

  1. Welche der Sprechakte enthalten eine Zurückweisung, welche einen Widerspruch?

  2. Nehmen Sie folgende Voräußerungen und formulieren Sie Sprechakte als Widerspruch oder Zurückweisung.
    Hier ist es zu laut. - Du, die Ampel zeigt Rot. - Deine Fehler haben uns Nachteile gebracht. 

  3. Bei welchen der oben dargestellten Sprechakten der Ablehnung handelt es sich um die etwas abgemilderte Form des Widerspruchs, den Sprechakt der Korrektur
     

     

 Überblick ] Mitteilungsakte ] Ausgleichsakte ] Pers. festlegend ]

 


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Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de