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ebd.
ebenda
Écriture automatique
Eigenschaftswort
Einbettung
Eindeutigkeit, sprachliche
Einen Text zu einer Idee
schreiben
Einen-Text-zu-einer-Idee-Schreiber
Einfache Argumentation
Einfache Aussagenliste
Einfache Charakteristik
Einfachheit
Einfachheit, sprachliche
Einzelcharakteristik
Einzelkarikatur
Einzelwissen
Einzelwissen, fachliches
Eklektische Raffung
Elaborationen
Elativ
Elegie
Eliciting-Verfahren
Ellipse
Emblem
Emittent
Emotionales Lesen
Emphase
Endwörter
Enjambement
Ensemble-Konfiguration
Entambiguisierung
Entdeckungszusammenhang
Entfaltung, thematische
Entfaltungsdrama
Enthüllungsdrama
Enthymem
Entscheidungsfrage
Enzyklopädisches
Wissen
Epigramm
Epigraph
Epipher
Epische Kleinformen
Episches Präteritum
Epischer
Text
Episode
Episodisches Wissen
Epitext
Epistemisches Schreiben
Epistemisches "weil"
Epistemisch-heuristisches
Schreiben
Epitheton
Ereignisbericht
Er-Erzählung
Erfahrungswissen
Erfassung des
Themas
Erfassung, inhaltliche
Ergänzungsfrage
Ergebnisorientiertes Portfolio
Ergebnisprotokoll
Erinnerndes Ich
Erinnertes Ich
Eristik
Erkenntnisgrund
Erklären Sie ...
Erläutern
Erläutern, textbezogenes
Erlebendes Ich
Erlebnisaufsatz
Erlebniserzählung
Erlebte Rede
Erörtern Sie ...
Erörtern Sie den Text ...
Erörterndes Erschließen
Erörterndes Schreiben
Erörterung
Erörterung anhand eines
Textes
Erörterung, dialektische
Erörterung, freie
Erörterung, freie literarische
Erörterung, lineare
Erörterung, literarische
Erörterung, materialgestützte
Erörterung, steigernde
Erörterung, textgebundene
Erörterung,
textgebundene literarische |
Erörterung, textungebundene
Erörterung,
textungebundene literarische
Erörterungsaspekte
Erörterungsstrategie
Erregendes Moment
Erschließen
Erschließen, erörterndes
Erschließen, gestaltendes
Erschließen, untersuchendes
Erschließung des Themas
Erstleseeindrücke
Erwartungshorizont
Erwartungsrahmen
Erweiterte Argumentation
Erweiterte Erzähler-Reflexion
Erweiterte Inhaltsangabe
Erzählebene
Erzählform,
dekonstruktive
Erzählendes
Ich
Erzählen, essayistisches
Erzählen, komparativisches
Erzähler
Erzählerbericht
Erzählerbericht i. e. S.
Erzählerbericht
i. w. S.
Erzählerfigur, latente
Erzählerfigur, manifeste
Erzählerkommentar
Erzählperspektive
Erzählperspektive,
auktoriale
Erzählperspektive, neutrale
Erzählperspektive,
personale
Erzählprofil
Erzähler-Reflexion, erweiterte
Erzählsatz
Erzählschablone
Erzählerstandort
Erzählsituation
Erzählsituation,
auktoriale
Erzählsituation, neutrale
Erzählsituation, personale
Erzählstrang
Erzähltechnische
Mittel
Erzähltempo
Erzähltempus
Erzähltext
Erzählte Zeit
Erzähltheorie
Erzählung
Erzählweise
Erzählzeit
Essay
Essayismus
Essayistischer Stil
Essayistisches Erzählen
Essayistisches Schreiben
Essentialismus,
hermeneutischer
Etymologie
Euphemismus
Evasorisches Lesen
Exempel
Exemplarisches Portfolio
Exemplum
Exkurs
Experimentelle Texte
Expertensprache
Experten-Team
Explikative Themenentfaltung
Explizit
Explizit-auktoriale
Charakterisierungstechnik
Explizite Figuren-
charakterisierung
Explizites Wissen
Explizit-figurale Charakterisierungs-
technik
Exposé
Exposition
Expositorischer Text
Expressives "weil"
Extensionale Definition
Exzerpt, freies
Exzerpieren
Exzerpt, wörtliches |

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ebd.
Abkürzung für ebenda; Hinweis beim Zitieren in der Quellenangabe; wird verwendet, wenn
ein Titel auf einer Seite mehrmals zitiert wird - vgl.
a.a.O., ebenda,
Zitieren,
Quellenangabe
Beispiele: (ebd., S.234) - (vgl. ebd., S.2) |
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ebenda
Hinweis beim Zitieren in der Quellenangabe; wird verwendet, wenn ein Titel auf einer Seite
mehrmals zitiert wird - vgl. a. a. O.,
ebd.,
Zitieren,
Quellenangabe
Beispiele: (ebenda, S.234) - (vgl. ebenda, S.2) |
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Écriture automatique
- vgl. Automatisches
Schreiben, Schreiben
in einem Zug |
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Eigenschaftswort
1. vgl.
Adjektiv 2. Art des
Adjektivs; Adjektivart, die, nach ihrer Bedeutung eingeteilt,
Eigenschaften und Merkmale bezeichnen (vgl.
Heringer
1989, S.94) |
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Einbettung
Kategorie der textthematischen Analyse; in der integrativen Textanalyse (Brinker
1997) bezeichnet der Begriff Aussagen, die Thesen und Argumente
situieren und damit auf einen bestimmten Argumentationsbereich beschränken;
Aussagen dieser Art stützen damit auch in gewisser Hinsicht die
Argumentation - vgl.
thematische
Entfaltung,
textthematische Analyse,
Textanalyse |
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Eindeutigkeit, sprachliche
1) hinsichtlich der Wortbedeutung (semantisch): vgl.
Monosemie,
Disambiguierung |
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Einen Text zu einer Idee schreiben
vgl.
Einen-Text-zu-einer-Idee-Schreiber |
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Einen-Text-zu-einer-Idee-Schreiber
nach Ortner (2000,
S.346ff.) Schreibtyp, der in der Verfolgung einer den Schreibprozess
zerlegenden Schreibstrategie (=zerlegendes
Schreiben) eine
aktivitätszerlegendes Vorgehen bevorzugt; a) Merkmale: Textproduktion
geht von einem Thema, Idee oder Vorstellung aus; in der Aufsatzdidaktik im
Allgemeinen erste Schreibstrategie, die Schülern beigebracht wird; b)
Schreibdidaktische Bedeutung: traditioneller
Schulaufsatz zu einem Thema - vgl.
Schreibstrategie,
zerlegendes Schreiben,
aktivitätszerlegendes Schreiben,
produktzerlegendes
Schreiben, |
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Einfache
Argumentation
Argumentationsschema bestehend aus einer These und einem oder mehreren Argumenten, die
nicht mit weiteren Stützungen versehen sind - vgl.
Argumentation,
erweiterte Argumentation |
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Einfache Aussagenliste
Arbeitsmethode zur inhaltlichen Erfassung eines Textes; hält
sich bei der inhaltlichen Erfassung eines
Textes in Form von Thesen weitgehend an den in einem Text vorgegebenen
Aufbau und die vorgegebene Reihenfolge der Gedanken hält. - vgl.
Aussagenliste,
strukturierende Aussagenliste,
Thesenpapier |
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Einfache Charakteristik
schulische
Schreibform; meistens text-, allerdings nicht unbedingt
bildunabhängige Beschreibung des äußeren Erscheinungsbildes,
psychischer Dispositionen wie Urteilsvermögen, Emotionalität,
Kreativität, Spontaneität und u. U. der sozialen Stellung und des
sozialen Status einer Person - vgl.
Charakteristik,
literarische
Charakteristik,
Personenbeschreibung,
Beschreibung,
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Einfachheit
im Rahmen des Hamburger Verständlichkeitsansatz entwickeltes Merkmal von
Texten (Verständlichmacher), dessen Gestaltung für das Verständnis
eines Textes nach Ansicht dieses Forschungsansatzes am wichtigsten ist -
vgl.
Verständlichkeitsdimensionen,
sprachliche Einfachheit
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Einfachheit, sprachliche
vgl.
sprachliche Einfachheit
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Einzelcharakteristik
Form der literarischen Charakteristik; Betrachtung einer einzelnen Figur
oder mehrerer Einzelfiguren - vgl.
Charakteristik,
literarische
Charakteristik,
Gruppencharakteristik,
Typencharakteristik,
vergleichende
Charakteristik
Beispiel:
Tony
Buddenbrook in
Thomas
Manns "Die
Buddenbrooks"
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Einzelkarikatur
im Ggs. zur Abfolgekarikatur eine Karikatur, die nur aus einem einzigen
Bild besteht - vgl. Karikatur,
Abfolgekarikatur |
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Einzelwissen
im Ggs. zum
konzeptionellen Wissen Wissen, das in konkretem
Erfahrungswissen und Wahrnehmungswissen
ohne kategoriale Zuordnung im Gedächtnis repräsentiert wird - vgl.
fachliches
Einzelwissen,
konzeptionelles Wissen, Erfahrungswissen |
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Einzelwissen, fachliches
vgl. Fachliches
Einzelwissen |
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Eklektische Raffung
Erzähltechnisches Mittel zur Zeitgestaltung; Kombination von
sukzessiver und
iterativ-durativer
Raffung; Grundformeln: "So geschah es zum Beispiel ... In dieser
Zeit geschah es einmal..."(vgl.
Lämmert
1955, S.84) - vgl.
iterative
Raffung,
durative Raffung,
Zeitgestaltung,
Zeitraffung
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Elaborationen
Anreicherung von Texten hauptsächlich mit Erläuterungen,
Spezifizierungen, Beispielen und Analogien: E. sollen die erleichtern,
eine Verbindung zwischen neuem und schon im Gedächtnis gespeicherten
Wissen herzustellen
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Elativ
auch: absoluter
Superlativ; 1.
Adjektiv, das in der Form eines Superlativs, aber ohne eine explizite
Vergleichsgröße steht; in der deutschen Sprache auch ohne Artikel möglich
2. Adjektivkomposita, Aderbien oder Adverbialgruppen mit gleicher
Funktion - vgl.
Superlativ
Beispiele: zu 1) Das ist das Größte/Schlimmste/Hinterletzte;
schönste Aussichten; größtmögliche Distanz
zu 2) riesengroß, oberaffengeil, außerordentlich laut; wunderbarer
Ausblick |
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Elegie
lyrische Gattung; in antiker Tradition unter formalem Aspekt ein Gedicht,
das in Distichen (Verbindung von Hexametern und Pentametern) abgefasst
ist; im Gegensatz zum Epigramm meist ein langes
Gedicht mit strophischer Anordnung (muss aber keine Strophenform haben);
unter inhaltlichem Aspekt ein Trauer- und Klagegedicht, das häufig
wehmütige Resignation ausdrückt; dabei nicht nur Klage angesichts eines
individuellen Schicksals, sondern auch Trauer über den Verlust eines für
alle Menschen gültiges Ideal - vgl. Epigramm
Beispiele:
Friedrich Schiller, Die Götter Griechenlands,
Nänie; Hölderlin: Menons Klage um Diotima |
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Eliciting-Verfahren
Verfahren, bei dem Informanten gezielt zur Produktion von Äußerungen
angeregt werden; in der Gesprächsanalyse Veranlassung einer Gruppe von
Personen unter kontrollierten Rahmenbedingungen ein Gespräch zu führen (z.
B. Rollenspiel), um damit Erkenntnisse über Gesprächsverlauf und den
Einfluss bestimmter Faktoren (z. B. der Situation) auf das
Gesprächsverhalten zu gewinnen (vgl.
Brinker/Sager 1989, S.13f.) - vgl.
Gesprächsanalyse |
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Ellipse
1. verkürzte Satzkonstruktion durch Auslassung eines Wortes oder Satzteiles;
kann als Kurzsatz aus dem Sinnkontext verstanden werden; allerdings Gefahr
des Missverständnisses 2. in der
Textlinguistik:
Kohäsionsmittel ähnlich
den Pro-Formen zur Herstellung
von Kohäsion;
anaphorischer
Verweis (Rückverweis) aber durch Leerstellen erzeugt; Leerstellen in
der Funktion von Suchanweisungen für den vorausgehenden Satz, in dem
syntaktisch passende sprachliche Einheiten gesucht werden, die den
verkürzten (elliptischen) Ausdruck passend ergänzen (vgl.
Linke
u.a. 1994)
Beispiele: 1. Ohne Wenn und Aber! - Je
schneller, desto besser! - Was nun? - Noch jemand ohne Fahrschein? - (Am
Telefon:) "Hier bei Meier" 2. Hamburg hat mir nicht
gefallen. Berlin schon. |
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Emblem
Kunstform, die aus Bild und Text zusammengesetzt ist; bezieht sich meistens
auf ein moralisches, religiöses oder erotisches Thema, kann aber auch eine
allgemeine Lebensweisheit ausdrücken; Bestandteile: 1) ein meistens
allegorisches
Bild (Ikon, Pictura, Symbolon);
Motive meist Sinnfälliges oder Merkwürdiges aus Mythologie, Kunst, Historie,
biblischer Geschichte oder Natur; häufig auch nur Details daraus wie
Figuren, die aus verschiedenen Elementen kombiniert sind oder einzelne
Körperteile 2) Lemma (Titel, Überschrift, Inscriptio)
über dem Bild, das oft eine knappes Diktum in Latein oder Griechisch (oft
Klassikerzitat) enthält; 3) Subscriptio unter dem Bild; häufig Epigramm, das
den im Bild verschlüsselten oder allegorischen Sinn erläutert; Verbreitung:
im 16. bis 18. Jahrhundert, besonders im
Barock, sehr populär; gilt
manchen auch als Vorform der modernen Werbeanzeige |
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Emittent
von
H. Glinz (1997, S.17) eingeführter Begriff zur Bezeichnung der
Person, von der ein Text ausgeht (z.B. Autor, Herausgeber, Auftraggeber) |
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Emotionales Lesen
"Privates Lesen" im Gegensatz zum didaktischen Lesen in der
Schule; Maßstab der Beurteilung ist der Unterhaltungswert
(Spannung, Angerührtsein) -
Hussong
1973, S.50f. - vgl.
didaktisches
Lesen,
triviales Lesen,
Lesen |
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Emphase
Hervorhebung eines Wortes durch Tonfall, Tonstärke usw. in Form einer
nachdrücklichen Betonung, akustischen Steigerung- vgl.
Understatement
Beispiele: "Er ist ein Mensch."
- "Wir tragen unser Schicksal als Männer!" - |
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Empirischer Leser
Bezeichnung für den tatsächlichen Leser eines Textes im Gegensatz zu
anderen Formen des Lesers - vgl.
Leser |
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Endwörter
vgl.
Silbenkurzwörter |
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Enjambement
ein Satz bzw. eine syntaktische Einheit wird über die metrische Grenze am
Zeilen- oder Strophenende (Zeilensprung, Strophensprung) hinweg weiter
fortgeführt; - vgl. Zeilenstil, Hakenstil
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Ensemble-Konfiguration
Konfiguration im Drama, bei dem das ganze Personal eines Dramas auf der
Bühne präsent ist; häufig bei Zwei- oder Drei-Personenstücken;
seltener bei umfangreicherem Personal; in der elisabethanischen Komödie
und im klassischen französischen Drama feste Konvention für die
Schlussszene - vgl.
Konfiguration,
leere Konfiguration,
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Entambiguisierung
vgl.
Disambiguierung |
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Entdeckungszusammenhang
in der formal-logischen Argumentationsanalyse Bezeichnung für die Frage,
wie eine bestimmte Person oder Personengruppe zu einer bestimmten Aussage
gelangt ist; umfasst den Kontext, in dem bestimmte Argumente vorgebracht
werden (z. B. psychische, soziale, historische, persönliche
etc. Faktoren.); streng zu unterscheiden vom Begründungszusammenhang eines
Arguments (vgl.
Bayer 1999, S.232) - vgl.
Begründungszusammenhang,
genetischer Fehlschluss |
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Entfaltung, thematische
vgl. thematische
Entfaltung |
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Entfaltungsdrama
vgl. Zieldrama
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Enthüllungsdrama
vgl.
analytisches Drama
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Enthymem
in der Argumentationstheorie: Wahrscheinlichkeitsschluss; unvollständiger
Schluss, bei dem eine Prämisse fehlt, die aber in Gedanken ergänzt werden
kann |
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Entscheidungsfrage
auch: Ja-Nein-Frage oder Satzfrage;
Fragesatz, der im Gegensatz zur
Ergänzungsfrage ein Ja oder Nein als Antwort erfordert;
Sachverhalt wird in Frage gestellt; Standardform: Verbalsatz mit finitem
Verb an erster Stelle (Verb-erst-Stellungstyp), meist mit steigender Intonation gesprochen. vgl.
Fragesatz,
Fragearten,
Ergänzungsfrage,
Satzfrage
Beispiel: Soll in Deutschland ein
Tempolimit eingeführt werden? |
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Enzyklopädisches Wissen
auch: Weltwissen, allgemeinster und
umfassendster außersprachlicher Wissensbereich, der sehr unterschiedliche Wissensinhalte
umfasst, z.B. Alltagswissen, individuelles Erfahrungswissen, Bildungs- und Fachwissen;
steht in enger Verbindung zur Kulturgemeinschaft oder Gruppe, in der man lebt; - vgl.
Alltagswissen, Bildungs- und
Fachwissen,
individuelles Erfahrungswissen,
Textarbeit,
Textverstehen,
Weltwissen,
Wissen, |
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Epigramm
poetische Gattung, die in knapper Form eine häufig antithetisch angelegte,
meist geistreiche, überraschende oder zugespitzte Sinndeutung über einen
Gegenstand oder einen Sachverhalt ausdrückt; als kurze lyrische
Gattung, die wie die Elegie durch den Doppelvers
(Distichen: Verbindung von Hexameter und Pentameter) gekennzeichnet ist;
besonders geeignet zum Ausdruck pointierter Gedankensplitter - vgl.
Epigraph |
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Epigraph
(griech. ἐπιγραφειν, "daraufschreiben" oder "einritzen"); mittlerweile
etwas ungebräuchliche Bezeichnung für eine antike Inschrift (Schrift- bzw.
Sprachdenkmal), die gelegentlich auch mit einer bildlichen Darstellung
verbunden sein kann. Anders als bei literarischen Texten im Allgemeinen
nicht auf Papier oder papierähnlichen Materialien fixiert, sondern in Stein,
Ton, Knochen, Holz o. ä. hineingemeißelt oder hineingeritzt; im übertragenen
Sinne auch Bezeichnung für ein Zitat oder einen sonstigen Satz, der einem
literarischen Werk oder bestimmten Abschnitten davon vorangestellt ist und
z. B. zum Thema hinführen soll; vgl.
Epigramm |
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Epipher
Wort- oder Wortgruppenwiederholung am Ende aufeinander folgender
Satzteile, Sätze, Abschnitte oder Verse; - vgl.
Anapher,
Klangfiguren |
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Epische Kleinformen
- vgl.
Fabel,
Kurzgeschichte,
Parabel, |
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Episches Präteritum
sog. Erzähltempus, als Basistempus der epischen
Fiktion, nicht aber zur Vergangenheitsdarstellung.
Beispiel: Antonia wartete im Restaurant auf ihren Freund. |
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Epischer Text
- vgl. Erzähltext,
narrativer Text,
Literaturgattung, |
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Episode
Erzählstrang, der nach einer einmaligen. punktuellen
Einbettung nicht wieder aufgenommen wird. |
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Episodisches Wissen
Wissen, das in der Kenntnis von kurzen,
sich bereits ereigneten Abfolgen besteht (Episoden = strukturiertes
deklaratives
Wissen) (vgl.
Jarz
1997, S.75) - vgl.
Wissen |
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Epistemisches Schreiben
(engl. epistemic writing) in Carl
Bereiters (1980)
Stufenmodell die fünfte und höchste Stufe der
Schreibentwicklung, die von einem hohen Grad der Bewusstheit und
Reflexionsfähigkeit beim Schreiben gekennzeichnet ist;
Expertenschreiben als integraler Bestandteil
des Denkens, der zu einem Zuwachs an
deklarativem Wissen führt; Verarbeitungsprozesse
(z. B.
Strukturierung, Zusammenfassung) werden durch das Schreiben
angestoßen; Entstehung neuer gedanklicher Konzepte im
→Schreibprozess; wissenschaftliches Schreiben - vgl.
Schreibentwicklung,
Schreibexperte,
Schreibprozess,
Schreibkompetenz, |
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Epistemisches
'weil"
(semantisch)
Verwendung der →kausalen
Konjunktion/Subjunktion "weil', um in einem →Kausalsatz anzugeben, woher ein Sprecher
sein Wissen hat bzw. wie er zu der vorangestellten Aussage gelangt, bzw. auf
sie geschlossen hat; funktionale Bedeutung: Rechtfertigung des
Erkenntnisgrunds) (vgl.
Feilke 1996c, S.41); auch als "diagnostisches
'weil' bezeichnet (vgl.
Küper
1991, S.136); - vgl. expressives 'weil',
diagnostisches 'weil', faktisches 'weil', propositionales 'weil',
Erkenntnisgrund,
Beispiel: Es brennt, weil
ich die Sirene der Feuerwehr höre. |
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Epistemisch-heuristisches Schreiben
vgl. Epistemisches Schreiben |
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Epitext
nach
»»Gérard Genette äußerliches, peripheres Element von Texten, das nicht
dem
verlegerischen Peritext oder dem
Paratext
i. e. S. zugeordnet werden kann; gehört noch nicht zu dem Bereich des
Diskursuniversums, jenen Bereichs, in dem eine bestimmte Anzahl von Menschen
oder die gesamte Gesellschaft über verschiedene Themen kommuniziert; Genette
zählt dazu Peritexte in bestimmten öffentlichen Bereichen (z.B. Beiträge auf
Kolloquien, spätere Kommentare eines Autors usw.) und Peritexte im privaten
Bereich (z.B. Briefwechsel, mündliche Äußerungen eines Autors usw.); - vgl.
Paratext,
Peritext |
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Epitheton
Partizip oder Adjektiv, das einem Nomen als Attribut beigefügt bzw. in der
Literatur manchmal auch nachgestellt wird; 1. das sachlich notwendige
Beiwort (z.B. rote Rosen) 2. das schmückende oder typisierende Beiwort, das
manchmal auch in geradezu feststehenden Verbindungen auftritt (z.B. kühles
Grab, grüner Klee) 3. das individualisierende Beiwort (z.B.
"heilig-nüchterne Wasser" (Hölderlin); 4. das unerwartete Beiwort (z.T. mit
Tendenz zum
Oxymeron)
(z.B. " das schlagflüssige Kleid" (Arno Schmidt), "marmorglatte Freude"
(Robert Musil) |
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Ereignisbericht
Form des Erzählerberichts i. w. S.; Wiedergabe von Ereignissen durch
den Erzähler; meistens verwendet in bei der
Zeitraffung
; beschleunigt häufig das
Erzähltempo;
Redebericht löst sich vom Wortlaut der
Figuren-/Personenrede
- vgl.
Erzählerbericht,
Gedankenbericht |
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Er-Erzählung
Der Erzähler bzw. die Erzählinstanz ist keine Figur des erzählten
Geschehens; das Geschehen wird in der 3. Person (Singular oder Plural) erzählt;
allerdings kann der am Geschehen unbeteiligte Erzähler in einer Er-Erzählung von sich
selbst durchaus als "ich" reden.
Beispiel: Der Leser soll hier von mir erfahren, wie es
meiner Freundin Antonia ergangen ist, als sie sich in den jungen Martin Bach
verliebt hat, der auch in späten Jahren nicht bereute, was er ihr angetan hatte. Ich kann
noch heute meine Tränen kaum zurückhalten, wenn ich an Antonias Schicksal denke. |
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Erfahrungswissen
Teil des
Weltwissens bzw.
enzyklopädischen
Wissens, das jedem einzelnen auf Grund seiner vielfältigen Erfahrungen zur Verfügung
steht; individuelle Ausprägung |
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Erfassung des Themas
vgl.
Betrachtung
und Erschließung des Themas |
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Erfassen von Texten
vgl.
Texterfassung |
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Erfassung, inhaltliche
vgl.
inhaltliche Erfassung eines Textes |
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Ergänzungsfrage
auch
W-Frage oder
Wortfrage; Fragesatz, der durch das
Vorkommen eines
Interrogativpronomens oder W-Fragepronomens (Wer, was, ...) oder W-Adverbs (wann,
wo...) gekennzeichnet ist (Verb-zweit-Stellungstyp). Die Ergänzungsfrage kann nicht mit "Ja" oder
"Nein" beantwortet werden (vgl.
Entscheidungsfrage).
Sie verlangt eine auf die W-Frage bezogene Antwort in Form eines Wortes oder
einer Wortgruppe; wird meist mit
fallender, unter besonderen Umständen auch mit steigender Intonation
gesprochen - vgl.
W-Frage,
Wortfrage,
Entscheidungsfrage
Beispiele: Wer hat John F. Kennedy getötet? - Warum ist der Individualverkehr keine Lösung
für die Verkehrsprobleme der Zukunft? - Wann geht der nächste Flieger nach New York? |
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Ergebnisorientiertes Portfolio
im Ggs. zum
prozessorientierten Portfolio Sammlungen von Arbeiten dar, die einem
Schüler bzw. einer Schülerin im Verlauf eines Lernprozesses besonders gut
gelungen sind oder für diesen Lernprozess nach Ansicht des Lernenden
besonders bedeutsam gewesen sind;
- vgl. Portfolio,
prozessorientiertes Portfolio,
exemplarisches Portfolio |
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Ergebnisprotokoll
Form des
Protokolls;
schriftlicher
Bericht über die
Ergebnisse und Beschlüsse eines Gesprächs (Diskussion, Sitzung,
Besprechung, Unterrichtsstunde, Veranstaltung); kürzeste Fassung:
Beschlussprotokoll
- vgl.
Protokoll,
Verlaufsprotokoll |
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Ergebniswand
Form der Wandzeitung, bei der es hauptsächlich um die Präsentation von
Ergebnissen eines (Arbeits-)Prozesses oder einer Diskussion etc. geht -
vgl.
Wandzeitung |
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Erinnerndes Ich
auch: erzählendes Ich in einer
Ich-Erzählsituation, vgl.
Ich-Erzählsituation |
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Erinnertes Ich
auch: erlebendes Ich in einer
Ich-Erzählsituation, vgl.
Ich-Erzählsituation |
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Eristik
Bereich der traditionellen Rhetorik, der die "unfaire" Argumentationstechniken
untersucht (gr. eris = Streit, Zwietracht) |
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Erkenntnisgrund
Kausalität von Aussagen, die darin besteht, dass die kausale Beziehung
dadurch entsteht, dass angegeben wird, woher ein Sprecher sein Wissen hat
bzw. wie er zu der vorangestellten Aussage gelangt, bzw. auf sie geschlossen
hat.
- vgl. Realgrund,
Handlungsgrund,
epistemisches 'weil'
Beispiel: Es kommt ein Gewitter, weil ich einen Donner gehört habe. |
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Erklären
Sie ...
Sachverhalte, Textaussagen auf der Grundlage differenzierter
Kenntnisse und Einsichten sprachlich angemessen verständlich machen und
darstellen; einen Sachverhalt in einen
Begründungszusammenhang stellen, etwas kausal schlussfolgernd herleiten (BaWü
Operatoren Abitur) - vgl. Operator, |
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Erläutern
Mitteilungsakt
i.e.S.; im Sprachgebrauch ähnlich wie erklären, auslegen, deuten,
interpretieren verwendet; mitunter auch verwendet, wenn die Sprechakte der
Kommentierung oder
Paraphrase
gemeint sind; gemeinhin eine etwas ausführlichere Darstellung eines
Sachverhaltes - vgl.
textbezogenes
Erläutern |
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Erläutern, textbezogenes
vgl.
textbezogenes
Erläutern |
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Erlebendes Ich
auch: erinnertes Ich in einer
Ich-Erzählsituation - vgl.
Ich-Erzählsituation |
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Erlebnisaufsatz
- vgl. freier Aufsatz,
Erlebniserzählung,
Einen-Text-zu-einer-Idee-Schreiben, |
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Erlebniserzählung
Darstellungsform des Aufsatzes; ein Erlebnis des Erzählers oder auch
anderer Personen oder erfundener Figuren wird nach den Aufbauprinzipien
von Spannung und Höhepunt / Lösung erzählt - vgl.
Nacherzählung,
Erzählung,
Erlebnisaufsatz,
Einen-Text-zu-einer-Idee-Schreiben |
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Erlebte Rede
Darbietungsform des Erzählens;
auch:
narrated monologue
(Cohn 1978); 3. Pers. Singular Indikativ Präteritum;
Innensicht;
kommentierende Einmischung möglich; meist ohne redeeinleitende Verben; Erzähler
schlüpft in eine Figur, um deren Gedanken und
Gefühle eindrücklich wiederzugeben, ist aber noch als Erzähler spürbar.
- vgl.
Darbietungsform,
Beispiel: Antonia wartete im Restaurant auf ihren Freund.
Sie bestellte einen Kaffee und blickte zur Tür. Ob er sie wieder warten lassen würde.
Das konnte, das durfte nicht sein. Nicht dieses Mal. Fünf Minuten später erschien er. |
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Erörtern Sie ...
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Erörtern Sie den Text ...
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Erörterndes Erschließen
in den
Einheitlichen Prüfungsanforderungen in
der Abiturprüfung Deutsch (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom
01.12.1989 i. d. F. vom 24.05.2002) verwendete Bezeichnung
für eine fachspezifische Erschließungsform von Texten bzw. Themen bei der
schriftlichen Abiturprüfung; kann sich auf literarische und
pragmatische Texte sowie auf Medienprodukte beziehen; ebenso als Teil
der
Texterörterung (bzw. textgebundenen Erörterung) und des gestaltenden
Erschließens möglich;
Dabei sind die folgenden Operationen bzw. Leistungen der Analyse bzw.
Interpretation verlangt:
-
erläuternde
bzw. deutende Wiedergabe der pragmatischen bzw.
literarischen Textvorlage
-
argumentative
Auseinandersetzung mit zentralen Thesen, Argumenten,
Darstellungsformen
-
der Textvorlage
im Rahmen des historischen und aktuellen
Verstehenshorizontes
-
- weiterführende
Problematisierung: Aufbau und Entfaltung einer
eigenständigen fachspezifischen Argumentation
-
begründete
Urteilsbildung
vgl. analysieren,
erörterndes Schreiben, argumentatives
Schreiben,
freie Erörterung,
Problemerörterung,
Sacherörterung,
literarische
Erörterung, Texterörterung,
untersuchendes Erschließen,
gestaltendes Erschließen,
gestaltende Interpretation,
gestaltendes Erschließen literarischer Texte
gestaltendes Erschließen pragmatischer Texte,
kreatives Schreiben,
produktive Textarbeit, |
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Erörterndes Schreiben
Begriff, der im Unterschied zu dem eher auf ein bestimmtes Muster
Textprodukt ausgelegten Begriff der Erörterung den Schreibprozess unter
Anwendung bestimmter Schreibstrategien in den Mittelpunkt des Interesses
stellt; umfasst auch freiere Formen des
argumentierenden Schreibens wie z.
B. Leserbrief,
Kommentar,
Glosse, Essay, Rede
- vgl.
erörterndes Schreiben, argumentatives
Schreiben,
freie Erörterung,
Problemerörterung,
Sacherörterung,
literarische
Erörterung, Texterörterung,
untersuchendes Erschließen,
gestaltendes Erschließen,
gestaltende Interpretation,
gestaltendes Erschließen literarischer Texte
gestaltendes Erschließen pragmatischer Texte,
kreatives Schreiben,
produktive Textarbeit, Leserbrief,
Kommentar,
Glosse, Essay, |
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Erörterung
schulische
Schreibform(en); meist synonym verwendet mit Problemerörterung;
manchmal auch Oberbegriff für die beiden erörternden Schreibformen
Problemerörterung und Texterörterung; - vgl. |
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Erörterung anhand eines Textes
vgl.
Texterörterung |
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Erörterung, dialektische
vgl.
dialektische Erörterung |
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Erörterung, freie
vgl. Erörterung,
Problemerörterung,
Texterörterung,
textungebundene
Erörterung,
lineare
Erörterung,
schulische Schreibformen |
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Erörterung, freie literarische
vgl. Freie
literarische Erörterung |
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Erörterung, lineare
vgl.
Lineare Erörterung |
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Erörterung, literarische
vgl.
Literarische
Erörterung |
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Erörterung, materialgestützte
vgl.
Materialgestützte Erörterung |
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Erörterung, steigernde
vgl.
Steigernde
Erörterung |
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Erörterung, textgebundene
vgl.
Textgebundene
Erörterung |
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Erörterung, textgebundene literarische
vgl.
Textgebundene literarische Erörterung |
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Erörterung, textungebundene
vgl.
Textungebundene
Erörterung |
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Erörterung, textungebundene literarische
vgl,
Textungebundene literarische Erörterung |
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Erörterungsaspekte
Bezeichnung, die verschiedene Ansätze zur Texterörterung unterscheidet:
Prämissen, Gültigkeit, Tragweite, Vollständigkeit Darstellungsstil - vgl.
Texterörterung |
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Erörterungsstrategie→
Bezeichnung im Rahmen der
schulischen Schreibform
Texterörterung; man unterscheidet textimmanentes und
texttranszendierendes Erörtern - vgl.
Texterörterung,
textimmanentes Erörtern,
texttranszendierendes Erörtern |
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Erregendes Moment
Begriff aus der Dramaturgie
Freytags
(1863); erstmaliges Durchscheinen der bevorstehenden bzw.
existierenden Verwicklungen der dramatischen Handlung, die auf ein
mögliches Zwischen- oder Endziel hinsteuern kann; löst damit in gewisser
Hinsicht den dramatischen Konflikt aus; häufig Teil des
Eröffnungsdreischritts von dramatischem Auftakt (point of attack),
eigentlicher Exposition und erregendem Moment - vgl.
Drama,
Exposition,
dramatischer
Auftakt |
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Erschließen
in Bezug auf die Arbeit mit Texten das Erarbeiten eines vollständigen
Textverständnisses mit verschiedenen Arbeitstechniken und
Erschließungsmethoden |
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Erschließen, erörterndes
vgl. Erörterndes Erschließen |
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Erschließen, gestaltendes
vgl.
Gestaltendes Erschließen |
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Erschließen, untersuchendes
vgl.
Untersuchendes Erschließen |
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Erschließung des Themas
vgl.
Betrachtung
und Erschließung des Themas |
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Erstleseeindrücke
Spontane Eindrücke, Gedanken, Gefühle, Vorstellungen, die sich beim
Leser eines Textes nach der ersten Lektüre eines Textes einstellen;
spontane Rezeptionseindrücke - vgl.
Lesen |
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Erwartungshorizont
Begriff aus der Literaturwissenschaft (Hans Robert Jauß); 1. Bezeichnung
für bestimmte, in jedem Text enthaltene Erwartungen über die Art und
Weise seiner Aneignung (Aktualisierung) 2. auf das ganze Lesepublikum
übertragene Bezeichnung für die Gesamtheit der in historischer
Rekonstruktion gewonnenen Erwartungen (historisch und soziale Erfahrungen
der Leser), mit denen Leser an die Lektüre neuer Texte herangehen; im
Prozess dieser Lektüre kommt es nach dieser Auffassung zu einer - an
Gadamers
historische
Hermeneutik
angelehnten -
Horizontverschmelzung -
vgl. Erwartungsrahmen, |
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Erwartungsrahmen
in der (Psycho-)Linguistik verwendeter Begriff, der die Gesamtheit der
situativen und individuellen
Vorerwartungen
umfasst, die im Prozess sprachlicher Kommunikation beim Rezipienten
vorhanden und beim rezeptiven Sprachgebrauch (z.B. Lesen, Hören) ständig bestätigt, modifiziert, auf- und umgebaut werden - (vgl.
Linke
1994, S.355) - vgl.
Erwartungshorizont,
Vorerwartungen |
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Erweiterte Argumentation
Argumentationsschema bestehend aus einer These und einem oder mehreren
Argumenten, die mit Stützungen (Beweis, Beispiel, Schlussfolgerung) versehen
sind - vgl. Argumentation,
einfache
Argumentation |
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Erweiterte Erzähler-Reflexion
Erzählweise (Lämmert), die wie andere zeitlose
Erzählweisen (Sentenz, Beschreibung, Betrachtungen, Reflexionen und
Erörterungen) eine Digression der
Erzählzeit innerhalb der
erzählten Zeit darstellen; von
Bleckwenn
(1974/1978, S.124) verstanden als ein Merkmal des
essayistischen Erzählens, das im
Extremfall, z. B. in
»Brochs
(1886-1952) »Schlafwandler" (1931-32),
zu einer abgeschlossenen Erzähler-Einlage werden kann, die "funktional
einem Montage-Element vergleichbar" ist (Bleckwenn
1974/1978, S.124); dann erscheinen die erweiterte Erzähler-Reflexionen als
"eine andersartige Erzählform", welche "die Auffassung des Autors
unmittelbar und eben nicht mehr als Reflexion eines Erzählers wiedergeben."- vgl.
Erzählweise, Essayismus,
essayistisches Erzählen,
Roman |
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Erweiterte Inhaltsangabe
inhaltliche Wiedergabe bzw. Zusammenfassung eines Textes, bei der die
Schreibaufgabe zur Textwiedergabe um eine Zusatzaufgabe ergängz wird;
meistens handelt es sich dabei um eine begründete Stellungnahme zu
bestimmten Aspekten/Problemen, die im Text angesprochen werden oder den Text
als solchen auszeichnen - vgl.
Inhaltsangabe, Textwiedergabe |
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Erzählebene
in der Erzählforschung Bezeichnung für die ; Unterscheidung zwischen zwei
Erzählebenen: 1) Ebene der narrativen Kommunikation, bzw. Ebene der
Narration: Erzähler (bzw. die im Text gestaltete Erzählerfigur) kommuniziert
mit einer Leserfigur; Ebene des Diskurses bzw. des Erzählerberichts i. w.
S.; explizite oder implizite Gestaltung möglich; in der Terminologie von
»»Gérard Genette "extradiegetisches" Erzählen 2) Ebene der
Geschichte (Fabel,
Plot),
auf den sich der Erzählerbericht bezieht und den er darstellt (diegetische
Ebene des Erzählens) - vgl. |
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Erzählendes Ich
auch:
erinnerndes Ich in einer
Ich-Erzählsituation - vgl.
Ich-Erzählsituation |
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Erzählen, essayistisches
vgl. Essayistisches Erzählen |
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Erzählen, komparativisches
vgl.
komparativisches
Erzählen |
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Erzähler
1) beim mündlichen Erzählen diejenige Person, die eine Erzählung
vorträgt; 2) beim schriftlichen Erzählen Bezeichnung für eine Person,
die als Erzähler fungiert a) erzählt auf der Figurenebene der
dargestellten Welt eine Geschichte (ähnlich der Kommunikationssituation beim
mündlichen Erzählen) b) Person, die sich durch seine Äußerungen als
Produzent des Erzähltextes ausweist, z.B. mit sprachlichen Signalen wie dem
Verwenden der 1. Person des
Personalpronomens ("ich"), durch unmittelbare Leseranreden, das
Geschehen kommentierenden oder einzelne Figuren charakterisierende
Äußerungen oder metanarrativen Formulierungen ("An dieser Stelle sollte man
etwas über eine höchst umstrittene Frage von Beizmenne erfahren...") c)
auch als implizite, d. h. verdeckte Person denkbar, die im Text kaum
auszumachen ist, wenn man davon ausgeht, dass jede Erzählung einen
Kommunikationsrahmen enthält - vgl. |
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Erzählerbericht
1) allgemein: Das, was ein Erzähler, erzählt 2) In der
Erzähltheorie
a) (ältere Erzähltheorie) im Anschluss an
Eberhard Lämmert (1955) entweder
Erzählerbericht
i. w. S. zur Bezeichnung aller
Textelemente, die ganz unmittelbar dem Erzähler bzw. der Erzählinstanz
zugerechnet werden können, oder,
Erzählerbericht i. e. S. zur Bezeichnung von Äußerungen des Erzählers,
die den Charakter eines Berichts (vgl.
Erzählweisen)
haben. Der Erzählerbericht i. w. S. dient dabei zur Abgrenzung von der
Figuren-/Personenrede
ab; b) in der Erzähltheorie
»»Gérard Genettes Bezeichnung, die sowohl den Erzählakt (narration)
als auch seine (textliche) Äußerungsgestalt (discours) umfasst;
Äußerung der Erzählerfigur - vgl.
Erzählerbericht
i. w. S.,
Erzählerbericht i. e. S., Erzählakt,
Ereignisbericht,
Redebericht,
Gedankenbericht,
Showing,
Telling |
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Erzählerbericht i. e. S.
Mittel der Erzähltechnik; im Anschluss an
Eberhard Lämmert (1955) Begriff zur Bezeichnung von Äußerungen des
Erzählers, die den Charakter eines Berichts (vgl.
Erzählweisen)
haben. - vgl.
Erzählerbericht,
Erzählerbericht i. w. S., |
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Erzählerbericht i. w. S.
Mittel der Erzähltechnik; Textelemente eines
Erzähltextes, die unmittelbar dem Erzähler bzw. der Erzählinstanz
zugeordnet werden können (vgl.
Vogt
1990, S.145) (Ggs.
Figuren-/Personenrede); auch: Redebericht; (Darbietungsform) mit dem ein Erzähler das
Geschehen einer Geschichte vermittelt. Der Erzählerbericht i. w. S. umfasst sowohl den
Erzählerbericht i. e. S., das sogenannte
Showing,
wie auch die verschiedenen Formen des Erzählerkommentars, das sogenannte
Telling.
vgl.
Darbietungsform,
Ereignisbericht,
Redebericht,
Gedankenbericht,
Showing,
Telling |
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Erzählerfigur, latente
vgl.
latente Erzählerfigur,
covert narrator |
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Erzählerfigur, manifeste
vgl.
manifeste Erzählerfigur,
overt narrator |
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Erzählerkommentar
Darbietungsform des Erzählens; auch: telling; Form des Erzählerberichtes
i. w. Sinne; Erzähler gibt Bewertungen, Urteile usw. über das Geschehen
oder die Figuren; - vgl.
Erzählerbericht,
Telling,
Darbietungsform |
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Erzähler-Reflexion, erweiterte
vgl. Erweiterte Erzähler-Reflexion |
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Erzählerstandort
vgl.
Standort des Erzählers |
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Erzählform, dekonstruktive
vgl. Dekonstruktive Erzählform |
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Erzählperspektive
Begriff sehr uneinheitlich verwendet; 1) im Sinne der
Perspektive des Blickwinkels auf eine Sache oder ein Geschehen als
Außenperspektive,
Innenperspektive
2) als grundlegende Haltung beim Erzählen selbst als Erzählperspektive
oder Erzählsituation (auktorial,
personal, neutral, Ich-Erzählperspektive) |
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Erzählperspektive, auktoriale
vgl.
auktoriale
Erzählperspektive |
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Erzählperspektive, neutrale
vgl.
neutrale
Erzählperspektive |
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Erzählperspektive, personale
vg.
personale
Erzählperspektive |
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Erzählprofil
Abfolge von verschiedenen punktuellen
Erzählsituationen
in einem Erzähltext |
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Erzählsatz
vgl.
Konstativsatz |
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Erzählschablone
Typisches, in zahlreichen vergleichbaren Texten wiederkehrendes
Erzählprofil
Beispiel: Es war einmal.... |
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Erzählsituation
häufig auch
Erzählperspektive oder Erzählhaltung; Standpunkt (ähnlich auch:
point of view, nicht aber
Innen- oder
Außensicht), von dem aus ein Erzähler (auch:
Erzählinstanz) das erzählte Geschehen vermittelt. In Anlehnung an
Franz
Stanzel (1964) vier
Erzählsituationen : die
neutrale, die
auktoriale, die
personale und die
Ich-Erzählsituation; Terminologie in
der Erzählforschung nicht einheitlich. |
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Erzählsituation, auktoriale
vg.
auktoriale
Erzählsituation |
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Erzählsituation, neutrale
vgl.
neutrale
Erzählsituation |
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Erzählsituation, personale
vgl. personale
Erzählsituation |
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Erzählstrang
Eine Ereignisfolge ist auf der Ebene der 'story'
personell und zeitlich zusammenhängend. Sie ist einsträngig, wenn sie sich auf die
Figuren und das Geschehen eines Stranges beschränkt. Sie ist mehrsträngig, wenn mehrere
personell oder zeitlich voneinander getrennte Ereignisfolgen ineinander montiert,
verschränkt werden. Wird ein Erzählstrang nur einmal punktuell eingebettet, später aber
nicht mehr aufgenommen, spricht man von einer
Episode. |
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Erzähltechnische Mittel→
auch: Erzählerische Mittel, Erzählmittel; Möglichkeiten zur Gestaltung
der eines epischen Textes durch den Autor. Mittel zur Figurengestaltung,
Zeitgestaltung, Raumgestaltung, zur Gestaltung der Erzählperspektive und
die Darbietungsformen - vgl.
Figurengestaltung,
Zeitgestaltung,
Raumgestaltung,
Erzählperspektive,
Darbietungsformen,
Textstrategien, |
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Erzähltempo
Verhältnis von Erzählzeit und
erzählter
Zeit; u. U. im Ablauf eines
Erzähltextes veränderlich |
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Erzähltempus
episches Präteritum,
historisches Präsens |
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Erzähltext
vgl. epischer
Text |
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Erzählte Zeit
Dauer des erzählten Geschehens einer Geschichte vgl.
Erzählzeit |
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Erzähltheorie
auch Narratologie bzw. im deutschen Sprachraum Narrativik (engl. narratology,
frz. narratologie); Wissenschaft vom Erzählen; untersucht
Erzählung als
Gattung und beschreibt ihre typischen konstanten und variablen Merkmale
und Merkmalskombinationen und erstellt Typologien, die Erzähltexte
kategorisieren |
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Erzählung
1. mündliche oder schriftliche Darstellung von Ereignisfolgen, die sich
in der Wirklichkeit oder der Vorstellung vollzogen haben; meistens in
Prosa-, aber mitunter auch in Versform 2. im weiteren Sinne Sammelbegriff
für alle epischen Gattungen 3. literarische Einzelgattung
innerhalb der Gattung der epischen Texte; nicht immer eindeutig
abgrenzbar; im Allgemeinen kürzer, weniger figurenreich und weniger
komplex im Ideengehalt, im Handlungsverlauf und bei der Figurengestaltung
als der Roman; weniger scharf
profiliert und weniger streng um ein oder zwei Hauptereignisse herum
zentriert als die
Novelle, weniger
pointiert und auf den Schluss hin ausgerichtet als die
Kurzgeschichte,
kein Bezug auf Unwirkliches und Wunderbares wie beim
Märchen,
der
Legende
oder Sage; 4.
Darstellungsform beim Aufsatz; ein Geschehen - wirkliches oder erfundenes
- soll unterhaltend auf der Basis der Aufbauprinzipien von Spannung und
Höhepunkt / Lösung erzählt werden; Formen:
Erlebniserzählung,
Nacherzählung,
Fortsetzungsgeschichte,
Reizwortgeschichte,
Bildergeschichte,
Phantasieerzählung -
vgl. Roman,
Novelle,
Kurzgeschichte,
Märchen,
Legende,
Sage, |
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Erzählweise
Mittel der Erzähltechnik; von
Lämmert (1955) verwendete Bezeichnung für
verschiedene Arten des Erzählerberichtes wie: Bericht, Betrachtungen,
szenische Darstellung, Beschreibung - vgl.
Erzählerbericht |
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Erzählzeit
Dauer des (Vor-)Lesens einer Geschichte vgl. erzählte
Zeit |
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Essay
1.) →Literarische
Zweckform (literarisierter Gebrauchstext) 2.) →Journalistische
Darstellungsform 3.) →Schulische Schreibform
4.) →Angloamerikanische
Schreibdidaktik - vgl.
Aufsatz,
Essayismus,
essayistischer Stil, essayistisches
Erzählen, essayistisches Schreiben, |
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Essayismus
Tendenzen des Erzählens in Prosatexten, insbesondere modernen Romanen, bei
denen essayistisch gestaltete
Textpassagen in den Text eingefügt sind; im Rahmen der Dekonstruktion
fiktionalen Erzählens werden damit, Ausführungen möglich, die weder dem
"Mittelpunktshelden" (Waldmann
2003, S.162) des herkömmlichen bürgerlichen Entwicklungsromans noch
einer bestimmten sinnstiftenden Erzählinstanz zugeordnet werden können;
essayistische Passagen im modernen Roman sind damit in der Regel bewusste
Digressionen, welche die in
vielfältiger Hinsicht gebrochene, grundsätzlich inkonsistente
Wirklichkeitserfahrung des postmodernen Menschen inhaltlich, aber, durch das
Überwinden herkömmlicher Romanstrukturen, auch formal widerspiegeln; E. kann
wie z. B. in »Thomas
Manns (1875-1955) "»Zauberberg" (1924)
ganz und gar und unauflöslich in das erzählte Geschehen integriert sein (
Essayfizierung i. e. S.) oder wie bei »Musil
(1890-1942) im "»Mann ohne
Eigenschaften" mit eigenen Kapiteln vom übrigen erzählten Geschehen
abgetrennt sein oder wie bei
»Brochs
(1886-1952),
»Schlafwandler" (1931-32)
nicht nur typographisch ausgewiesen sein, sondern auch als abgeschlossene
Erzählereinlage geradewegs so vom erzählten Geschehen distanziert und in
dieses hineinmontiert wirken; dadurch wird der Eindruck vermittelt,
dass solche Passsagen "die Auffassung des Autors unmittelbar und eben nicht
mehr als Reflexion eines Erzählers wiedergeben." (Bleckwenn (1974/1978,
S.124) - vgl. Essay,
essayistischer Stil,
essayistisches Erzählen,
essayistisches Schreiben |
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Essayistischer Stil
nach Bleckwenn
(1974/1978, S.124) gehören zu den prägenden Merkmalen: Konjunktive,
relativierende Partikeln,
einschränkende Nebensätze, Metaphern,
Vergleiche und
Anekdoten; - Essay,
Essayismus,
essayistisches Erzählen,
essayistisches Schreiben, |
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Essayistisches Erzählen
- vgl. Darbietungsformen des
Erzählens, erweiterte Erzähler-Reflexion, Essay,
essayistisches Schreiben, |
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Essayistisches Schreiben
- vgl. Essay,
Essayismus,
essayistischer Stil, essayistisches
Erzählen, |
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Essentialismus, hermeneutischer
vgl. Hermeneutischer Essentialismus |
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Etymologie
Wissenschaft, die die Herkunft, Geschichte und Grundbedeutung von Wörtern
untersucht; etymologisch: die Herkunft, Geschichte und/oder Grundbedeutung
eines Wortes oder bestimmter Wörter betreffend |
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Euphemismus
sprachliche Beschönigung
Beispiel: Entsorgungspark; ableben; |
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Evasorisches Lesen
Lesen, das primär zur Entspannung und Unterhaltung betrieben wird; in
kritischer Perspektive dient evasorisches Lesen zur Flucht aus dem Alltag,
ist eine eskapistische Form des Lesens; häufig sind Abenteuerbücher,
Fantasy-Romane oder auch Kriminalromane Lesestoffe, die dem evasorischen
Lesen zugeordnet werden - vgl.
Lesen |
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Exempel
(lat. exemplum = Beispiel, Probe, Muster) 1. Form der vergleichenden
Verdeutlichung und/oder Veranschaulichung eines allgemeinen oder abstrakten
Sachverhalts; Voraussetzung seiner rhetorischen Wirkung: gemeinsamer
Erfahrungshorizont von Redner/Autor und Publikum; Funktionen: a)
argumentativ (Beweis, Beleg), b) erläuternd (Erklärung mit Hilfe eines
Beispiels, c) ästhetisch (Schmuck), d) lebenspraktische Orientierungshilfe
(in Lobreden, Legenden- und Heiligenliteratur, Predigt) 2.
Antike Rhetorik unterscheidet E. a) als positiver/negativer Beleg im Rahmen
eines Berichts über Heldentaten und -Leistungen, um eine bestimmte
Behauptung zu stützen b) als Berufung (Autoritätsbeweis) auf eine bestimmte
historische Person, eine mythische Gestalt oder eine Sagenfigur, die
bestimmte Eigenschaften oder Verhaltensformen zeigt; 3. Auf der Grundlage
mittelalterlichen Analogie-Denkens und dem Bemühen um bildhafte
Veranschaulichung besonders häufig in einer großen Zahl literarischer und
religiöser Texte, die eine Vielzahl von Beispielen eines sittlichen Lebens
beinhalten; |
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Exemplum
vgl. Exempel |
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Exemplarisches Portfolio
vgl. Portfolio,
ergebnisorientiertes Portfolio,
prozessorientiertes Portfolio |
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Exkurs
(auch: Digression) Abschweifung;
Erörterung eines Sachverhalts, der vom eigentlichen Thema wegführt, aber in
einem Zusammenhang zum Thema steht; abgeschlossene Texteinheit (vor-, ein-
oder nachgefügt) im Rahmen eines größeren Textganzen |
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Experimentelle Texte
nach Portmann (1996,
S.165) Bezeichnung für Texte, die bei ihrer Produktion nicht am
normgerechten oder textsortenkonformen Schreiben orientiert sind; Beispiele
dafür sind: écriture automatique (automatisches Schreiben), poetische
Experimente, Schreibspiele, schnell hingeschriebene Kurztexte;
experimentelle Texte ermöglichen vielfältige Erfahrungen über das Schreiben
(z.B. dass sich beim Schreiben von Wörtern und Formulierungen weitere Wörter
und Gedanken wie von selbst ergeben; besitzen zumindest zum Teile eine
eigene ästhetische Qualität, die aus dem Zusammentreffen eigentlich
unvereinbarer Perspektiven und/oder Aussagen ergeben; insofern nicht als
bloßer Einstieg in das "richtige Schreiben" zu verstehen oder gar als Ersatz
für mit geringerem Involvement vorgenommene Verfahren bei der Ideensammlung
- vgl. Textsorte,
automatisches Schreiben, |
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Expertensprache
vgl.
Fachsprache |
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Experten-Team
schreibdidaktisches Verfahren zur Überarbeitung (Revision)
von Texten in einem
schrittweise kooperativen Schreiben; in einer Gruppe von
drei bis fünf Experten überarbeiten die Spezialisten einen, in der Regel
fremden Text und prüfen dabei je nach Spezialgebiet des jeweiligen Experten,
den Inhalt, den Aufbau, die Wortwahl, die Grammatik, den Satzbau, die
Rechtschreibung, die Verständlichkeit und/oder die Wirkung der Ausführungen
auf den Rezipienten |
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Explikative Themenentfaltung
Begriff aus der Textlinguistik; Bezeichnung für eine der drei Grundformen
der thematischen Entfaltung; - vgl.
thematische
Entfaltung,
argumentative
Themenentfaltung,
deskriptive
Themenentfaltung |
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Explizit
ausdrücklich, deutlich; im Ggs. dazu implizit; differenziert und ausführlich
dargestellt - vgl.
implizit |
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Explizit-auktoriale Charakterisierungstechnik
Bezeichnung für auktoriale Techniken zur Charakterisierung einer Figur im
Drama, a) mit denen eine Figur im
Nebentext
im Hinblick auf ihr Äußeres, ihre Bekleidung, ihr Verhalten und mitunter
ihre Persönlichkeitsstruktur beschrieben wird b) sprechende Namen (vgl.
Pfister
1977, S.262f.) - vgl.
auktoriale Charakterisierungstechnik, |
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Explizite Figurencharakterisierung
Herausarbeitung der charakterlichen Merkmale einer literarischen Figur, indem diese
Merkmale ausdrücklich benannt werden (explizit= ausdrücklich, deutlich).
vgl.
Figurencharakterisierung;
implizite
Figurencharakterisierung
im epischen Text: implizite Information zur
Figurencharakterisierung durch
den Erzähler bzw. die Erzählinstanz oder durch die Figuren selbst; |
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Explizites Wissen→
Wissen, das in abstrakter Form (in einer natürlichen oder künstlichen
Sprache) vorliegt; kann hinterfragt, diskutiert, transportiert, um- und
neu gebildet werden; basiert auf einem System von grundlegenden zentralen
Sätzen
(auch: Propositionen,Aussagen) und daran lose gebundenen, peripheren Sätzen - (vgl.
Polanyi
1985,
Jarz 1997,
S.83f.) - vgl.
Wissen,
implizites Wissen,
Satz-
vgl. Implizites Wissen |
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Explizit-figurale Charakterisierungstechnik
Bezeichnung für figurale Techniken zur Charakterisierung einer Figur im
Drama, bei denen die Informationen über die Charaktereigenschaften
ausdrücklich von einer Figur ausgehen; Formen: Fremdkommentar
(Monolog/Dialog - in Anwesenheit/in Abwesenheit der charakterisierten
Figur) - vgl.
Pfister
1977, S.251ff. - vgl.
figurale
Charakterisierungstechniken,
implizit-figurale
Charakterisierungstechniken,
auktoriale
Charakterisierungstechniken |
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Exposé
1. Bei der Filmproduktion Schreibform, mit der Inhalt des geplanten Films
vollständig, aber knapp dargestellt wird
→Exposé |
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Exposition→
1. in der
Dramentheorie allgemeine Bezeichnung für den ersten Teil der
dramatischen Handlung, indem die Voraussetzungen der Handlung, die
Verhältnisse und Zustände dargelegt werden, aus denen der eigentliche
dramatische Konflikt entsteht; Gegenstandsbereiche: Informationen über
Vorgeschichte, Hauptpersonen, Ort und Zeit des Geschehens 2. als nicht auf
die Eingangsphase des dramatischen Textes beschränkte "Vergabe von
Informationen über die in der Vergangenheit liegenden und die Gegenwart
bestimmenden Voraussetzungen und Gegebenheiten der unmittelbar dramatisch
präsentierten Situationen" (Pfister
1977, S.124) 3. häufig Teil des Eröffnungsdreischrittes dramatischer
Texte:
dramatischer
Auftakt, eigentliche Exposition,
erregendes
Moment |
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Expositorischer Text
vgl.
Gebrauchstext,
Sachtext,
pragmatischer Text,
nicht-fiktionaler Text |
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Expressives
"weil"
(semantisch) Verwendung der →kausalen
Konjunktion/Subjunktion "weil', um in einem →Kausalsatz
eine Einstellungsäußerung unabhängig von Wahrheitsbedingungen zu begründen
werden - vgl. epistemisches 'weil',
diagnostisches 'weil', faktisches 'weil', propositionales 'weil',
Kausalsatz,
Beispiel: Ich finde das
Gedicht schön, weil ich das, was da steht, so richtig
nachempfinden kann. |
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Extensionale Definition→
Form der Definition, bei der im Allgemeinen
eine größere
Anzahl von Dingen aufgezählt wird, auf die sich das, was definiert werden
soll, bezieht.; im Gegensatz dazu intensionale Definition - vgl.
Definition,
intensionale Definition
Beispiele:
a) Chemiker sind Menschen wie R. Boyle, R. Scheele, J. Priestley, J. von
Liebig und viele andere. b) : Zivilcourage ist Mut sich in problematischen
Situationen einzumischen, auch gegen offenkundige Missfallenskundgebungen
anderer auf seinem Standpunkt zu beharren, andere bei offensichtlichem
Fehlverhalten gegen die Regeln der Gemeinschaft zurechtzuweisen und ohne
Rücksicht auf eigene Gefährdungen für eine gute Sache einzutreten. |
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Exzerpt, freies
frei und eigenständig formulierter Inhaltsauszug aus einem Text; Auswahlkriterium:
Wichtigkeit und Bedeutung für ein Thema, eine Fragestellung; genaue
Quellenangabe
erforderlich - vgl.
Exzerpieren,
wörtliches Exzerpt |
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Exzerpieren
Form der inhaltlichen Erfassung von Texten; Inhaltsauszüge, die entweder als wörtliche
Übernahmen oder als eigenständige Formulierung angefertigt werden - vgl.
wörtliches Exzerpt,
freies
Exzerpt |
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Exzerpt, wörtliches
wörtlich zitierter Inhaltsauszug aus einem Text; Auswahlkriterium: Wichtigkeit und
Bedeutung für ein Thema, eine Fragestellung; genaue
Quellenangabe erforderlich; Grundlage
für das Zitieren in einer eigenen Arbeit - vgl.
Exzerpieren, freies Exzerpt,
Zitieren |
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