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Glossar

Fachbegriffe für den Deutschunterricht

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V - X Y Z

 
Wahrnehmungsbild
Wandzeitung 
Werbeanzeige
Weltwissen

W-Frage
W-Fragen-Methode 
Werkimmanente Interpretation
Werturteil 
Wiewort 
Wirklichkeitsform
Wirkungsakzent 
Wochenplanarbeit 
Wortarten
 
Wirkungsästhetik 
Wissen
Wissen, enzyklopädisches

Wortarten, unveränderliche
Wortarten, veränderliche
Wortkreuzung
Wörtliches Exzerpt
 
Wörtliche Rede 
Wörtliches Zitieren
Wortmischung
Wortspiel
Wortstamm
Wortverschmelzung
Wortverschränkung

 

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  Wahrnehmungsbild
Bezeichnung für ein inneres Bild (Vorstellungsbild), das durch die sinnliche Wahrnehmung eines präsenten Gegenstandes oder einer präsenten Abbildung eines Gegenstandes durch ein Subjekt entsteht (vgl. Kroeber-Riel/Weinberg 1999, S.343) - vgl. inneres Bild, Gedächtnisbild, Imagery,
 
 
Wandzeitung
mindestens plakatgroße Präsentation von Informationen jedweder Art, die an einer Wand angebracht werden kann - vgl. Präsentationsformen, Ergebniswand, Ideenwand, Informationswand, Meinungswand, 
 
Warnung
Sprechakt, der den Partner festlegen soll; Sprecher will den Partner von einem bestimmten Verhalten abbringen; andernfalls Androhung von Sanktionen, die allerdings nicht von ihm selbst verhängt werden (vgl. dagegen: Drohung) - vgl. Engel, 1996, S.52 - vgl. Sprechakte
Beispiele: Ich warne dich ein letztes Mal.... - Halte dich hier besser heraus! - Bei Nichtbeachtung wird Anzeige erstattet! - Du rauchst aber viel! - Bissiger Hund! 
     
  Werbeanzeige
auch: Annonce; appellative Textsorte aus dem Bereich der Printwerbung; - vgl. Fließtext, copy, shortcopy, longcopy, Headline, Slogan, Logo, Visual, Catch-visual, Key-visual, Focus-visualLow-Imnvolvement-Anzeige, High-Involvement-Anzeige,
 
 
Weltwissen
auch: enzyklopädisches Wissen, allgemeinster und umfassendster außersprachlicher Wissensbereich, der sehr unterschiedliche Wissensinhalte umfasst, z.B. Alltagswissen, individuelles Erfahrungswissen, Bildungs- und Fachwissen; steht in enger Verbindung zur Kulturgemeinschaft oder Gruppe, in der man lebt; - vgl. Alltagswissen, Bildungs- und Fachwissen, individuelles Erfahrungswissen, Textarbeit, Textverstehen, Wissen,  

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Werturteil
(Derzeit nur Platzhalter!) - vgl. Sachurteil 
 
Werkimmanente Interpretation
hermeneutische Methode der Textinterpretation, für die die Geschichtlichkeit der Literatur unerheblich ist; geprägt durch die Literaturwissenschaftler Emil Staiger, Wolfgang Kayser und Benno von Wiese ; Betonung der formal-ästhetischen Merkmale des literarischen Textes in ihrem Funktionszusammenhang für die Gestaltung der Aussage; aus zeithistorischen Gründen (NS-Diktatur) Abwendung von Politik, Geschichte und Gesellschaft hin zum "sprachlichen Kunstwerk"; Art Dichtungs-Religion, die verloren gegangene weltanschauliche Orientierungen kompensierte
 
W-Frage
Frage(satz), der mit einem Interrogativpronomen (fragendes Fürwort), wie wer, was, wann, wo, warum beginnt. Meist in Form einer Ergänzungsfrage.; manchmal auch Erschließungsfragen oder Schlüsselfragen genannt
Beispiele:
Wer ist der derzeitige Bundeskanzler? - Wann zündete die Atombombe auf Hiroshima?   - Wen hast du denn getroffen?

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W-Fragen-Methode
auch: Fragemethode, Methode zur Erfassung von Inhalt, des Gedankenganges und/oder der argumentativen Strukturen eines Textes durch Formulierung eines Kataloges von Fragen, auf die der Text antwortet. Diese Fragen werden als W-Fragen formuliert.  vgl. Strukturwortmethode, Sprechaktmethode
 
Wiewort
vgl. Adjektiv
     
  Wirklichkeitsform
vgl. Indikativ
 

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Wirkungsakzent
intendierte Wirkung eines rhetorischen Mittels, einer rhetorischen Figur auf den Leser/ Hörer: Anschaulichkeit, Eindringlichkeit, ästhetische Anschaulichkeit, Adressatenbezug, Spannung
 
Wirkungsästhetik
Literaturwissenschaftlicher Ansatz, der die Rezeption von Texten vom Standpunkt des Textes aus bestimmt; in der Konstanzer Schule der Rezeptionsästhetik von Wolfgang Iser vertreten - vgl. Rezeptionsästhetik 
 
Wissen
vgl. WISSEN 

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Wissen, enzyklopädisches
auch: Weltwissen, allgemeinster und umfassendster außersprachlicher Wissensbereich, der sehr unterschiedliche Wissensinhalte umfasst, z.B. Alltagswissen, individuelles Erfahrungswissen, Bildungs- und Fachwissen; steht in enger Verbindung zur Kulturgemeinschaft oder Gruppe, in der man lebt; - vgl. Alltagswissen, Bildungs- und Fachwissen, individuelles Erfahrungswissen, Textarbeit, Textverstehen, Weltwissen, Wissen,
 
Wochenplanarbeit
(derzeit nur Platzhalter!) - 

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Wortarten
unter dem Aspekt Flexion zwei Großgruppen in der deutschen Sprache; veränderliche Wortarten (auch: flektierte, flektierbare oder beugbare Wortarten genannt)  und unveränderliche Wortarten (auch: unflektierte, nicht flektierbare oder unbeugbare); veränderliche Wortarten werden konjugiert (Verben), dekliniert (alle anderen veränderlichen Wortarten) oder gesteigert (Komparation) (Adjektive). - vgl. Grammatik, Syntax, unveränderliche Wortarten, veränderliche Wortarten, Verknüpfungswörter 

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Wortarten, unveränderliche
vgl. unveränderliche Wortarten
 
Wortarten, veränderliche
vgl. veränderliche Wortarten

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Wortfiguren
Wirkungsbereich rhetorischer Figuren: rhetorische Figuren, die sich auf den Sinn oder die Bedeutung von Wörtern oder Wortfolgen beziehen; zwei Grundformen: 1. a) es werden Wörter oder Folgen von Wörtern, die die gleiche oder eine verwandte Bedeutung haben, unmittelbar hintereinander (Gemination) oder mit etwas Abstand wiederholt (Anapher, Epipher) 1.b) ebenso: Abwandlungen von Wörtern (Anagramm) 2. Es kommt zu einer Häufung von Wörtern, die demselben Sinnbezirk angehören (Akkumulation, Klimax, Pleonasmus, Tautologie) (es gibt keine allgemeinverbindliche Systematik): Anapher, Epipher, Gemination, Klimax, Pleonasmus, Tautologierhetorische Figuren

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Wortfrage
Form des Fragesatzes; auch: Ergänzungsfrage; Antwort auf eine Ergänzungsfrage meist in Form eines Wortes oder einer Wortgruppe, daher Begriff Wortfrage  (Verb-zweit-Stellungstyp) - vgl. Fragesatz, Ergänzungsfrage
Beispiele: Wann fängt der Film an? - Wer kommt heute noch zur Party? - Auf welcher CD finde ich den Song?
 
Wörtliches Exzerpt
wörtlich zitierter Inhaltsauszug aus einem Text; Auswahlkriterium: Wichtigkeit und Bedeutung für ein Thema, eine Fragestellung; genaue Quellenangabe erforderlich; Grundlage für das Zitieren in einer eigenen Arbeit - vgl. Exzerpieren, freies Exzerpt, Zitieren
 
Wörtliche Rede
vgl. direkte Rede

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Wörtliches Zitieren
Wörtliche Übernahme oder Wiedergabe schriftlicher oder mündlicher Äußerungen von anderen - vgl. Zitieren, sinngemäßes Zitieren, Exzerpieren, Redewiedergabe, direkte Rede, Anführungszeichen,
Beispiel: "Gestern in Davos. Es ist genau so, wie Thomas Mann es beschrieben hat. Dazu regnet es jeden Tag." (Frisch, Stiller, 1973, S.67)
     
  Wortkreuzung
auch: Wortverschränkung, Wortverschmelzung, Wortmischung, Kontamination, Kontraktion oder Blending; neue Wortbildung durch Kürzung von Wörtern oder Wortgruppen; keine Kurzwörter, da keine gleichbedeutenden Langformen als lexikalische Varianten vorhanden
Beispiele: Kurlaub, Stagflation
 
     
  Wortmischung
vgl. Wortkreuzung
 
 

Wortspiel
Zusammenstellung klangähnlicher, aber bedeutungsverschiedener Wörter
Beispiel: So fürchten sie keine Verhandlungen, aber handeln auch nie aus Furcht.

 

 

Wortstamm
auch: Stamm; unterschiedliche Verwendung des Begriffs; Vorstellung, wonach Wörter sich aus Wortteilen (Morphmen) zusammensetzen, einem Grundbestandteil und einem hinzugefügten Wortbestandteil;  Bestimmung des Wortstamms durch Weglassen der zuletzt angefügten Elements (Affix: Flexionsaffixe bei der Konjugation wie -st, -te, ge- in: baust, baute, gebaut; Wortbildungsaffixe wie un-, zer-, -lich, -ung in un-kündbar, zer-brechen, pein-lich, Erober-ung; Suffix: Wortbildungselement, das an den Wortstamm angehängt wird, z. B. Land-ung, gelb-lich, kauf-te; Präfix: Wortbildungselement, das vor den Wortstamm gestellt wird, z. B. un-möglich, zer-stören; - vgl. Stamm, Affix, Suffix, Präfix

     
  Wortverschmelzung
vgl. Wortkreuzung
 
     
  Wortverschränkung
vgl. Wortkreuzung
 

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