|
Wortfiguren beziehen
sich in ihrem
Wirkungsbereich
auf den Sinn und die Bedeutung von Einzelwörtern oder Wortfolgen, die
wiederholt oder variiert werden. Nachfolgend einige Beispiele:
|
Akkumulation |
Anhäufung von Synonymen oder Aufzählung
mehrerer Unterbegriffe statt des zusammenfassenden Oberbegriffes vgl.
Wortfiguren
Beispiele: Meine Knie zittern, mein Herz klopft, ich schwebe
wie auf einer Wolke - ich liebe dich. - "Nun ruhen alle Wälder, Vieh,
Menschen, Städt und Felder." (Paul Gerhardt) - "Nenn's Glück! Herz!
Liebe! Gott!" - |
|
Anapher |
Wiederholung des Anfangswortes bei
aufeinander folgenden Sätzen, Versen oder Strophen Beispiel:
"Das Wasser rauscht, das Wasser schwoll..." |
|
Emphase |
Hervorhebung eines Wortes durch Tonfall,
Tonstärke usw. in Form einer nachdrücklichen Betonung, akustischen
Steigerung- vgl. Understatement
Beispiele: "Er ist ein Mensch." - "Wir tragen unser
Schicksal als Männer!" - |
|
Gemination |
Verdoppelung; unmittelbare Wiederholung
eines Satzteiles (Wort oder Wortgruppe) - vgl. Wortfiguren
Beispiele: "Vorwärts, vorwärts, zum Angriff!" - "Mein
Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!" (Goethe, Erlkönig) -
"Röslein, Röslein, Röslein rot" |
|
Klimax |
Steigerung
Beispiel: Überall gibt es Eifrige, Übereifrige und
Allzueifrige
|
|
|