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Die strukturierte Textwiedergabe besitzt informative Funktion. Sie soll über Inhalt, Gedankengang und die Strukturen der thematischen Entfaltung in einem Text Auskunft geben. Damit hebt sie sich deutlich von dem Gegenstandsbereich und den Informationshandlungen ab, die von anderen Formen der Textwiedergabe, insbesondere der (referierenden) Inhaltsangabe erwartet werden. (vgl. Vergleich von Inhaltsangabe und strukturierter Textwiedergabe) Die strukturierte Textwiedergabe (STW) stellt eine komplexe Arbeitsaufgabe dar, die nur dann mit Erfolg gelöst werden kann, wenn man schon routiniert im Umgang mit Texten geworden ist. Fehlen solche Voraussetzungen oder reichen die erworbenen Kenntnisse offenkundig nicht hin, um den Erfordernissen dieser Schreibform gerecht zu werden, wird dieses Problem weiter verschoben. Denn die strukturierte Textwiedergabe ist ja selbst wieder Grundlage für eine weitere, in der Schule wichtige Schreibform: die Texterörterung. Die kritische Auseinandersetzung mit einem Text, den die Texterörterung erfordert, ist ohne eine fundierte strukturierte Textwiedergabe kaum zu leisten. Voraussetzung für die Bewältigung der Schreibform ist die Anwendung und Beherrschung u. a. folgender Arbeitstechniken:
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