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Markieren und Hervorheben

Methoden


Um die Informationen eines Textes genau zu erfassen, kann man verschiedene Arbeitstechniken zur Markierung und Hervorhebung einsetzen. Dabei können stets auch unterschiedliche Farben zur Kennzeichnung von Zusammengehörigem verwendet werden. Als eigenaktive Tätigkeit, das weiß man aus der Verständlichkeitsforschung, ist das Markieren und Hervorheben eine ausgezeichnete Methode, um Texte zu verstehen. Während in einem Text schon vorhandene Markierungen und Hervorhebungen eine weitaus geringere Wirkung haben.
  1. Mit Unterstreichungen können schon bei der ersten Lektüre eines Textes wichtige Gesichtspunkte hervorgehoben werden. Allerdings sollte man nicht zeilenweise, d. h. mehrere Zeilen nacheinander unterstreichen. Stattdessen ist ein Längsstrich am Rand des Textes angebracht, wenn die Unterstreichung zwei ganze Zeilen übersteigt.
    Im zweiten Lektüredurchgang können dann bei genauerer Textkenntnis einzelne Begriffe und Wendungen in dem so markierten Abschnitt hervorgehoben werden. Selbstverständlich können auch Textmarker zum Einsatz kommen, wenn sie mit Bedacht und sparsam verwendet werden. Einen "Gesamtanstrich" sollte man vermeiden!

  2. Auch quer über den Text gezogene dünne Linien (am besten mit einem dünnen Bleistift!) können bestimmte Aussagen/Begriffe/Konzepte so miteinander in Verbindung bringen, dass das Begriffsnetz dahinter sichtbar wird.
     

  3. Schüsselbegriffe und -konzepte können umrandet werden. Dies gilt auch zur Hervorhebung von Verknüpfungswörtern zur Hervorhebung argumentativer Strukturen in einem Text. Auf solche Verknüpfungswörter kann man z. B. gut zurückgreifen, wenn als Visualisierung des Textes eine Argumentationsskizze oder eine Concept Map erstellt werden soll.
     

  4. Mit Markierungen am Rand und innerhalb eines Textes und kurzen Randkommentaren verschafft man sich den nötigen Überblick über einen Text.

  5. Beim Exzerpieren werden längere Textpassagen mit eigenen Worten zusammengefasst und / oder auszugsweise wörtlich übernommen. Wenn Texte unter einer bestimmten Fragestellung exzerpiert werden, muss die gedankliche Struktur und der Argumentationszusammenhang des Ausgangstextes erhalten bleiben. Bei wörtlichen Übernahmen (Zitaten) muss am Ende eine Quellenangabe stehen. Sie gibt Aufschluss darüber, wo, z.B. auf welcher Seite, ein bestimmtes Zitat wieder zu finden ist.

Beispiele:

Texte am PC/Tablet mit Annotationen versehen

Liegen die zu bearbeitenden Texte im pdf-Format vo, wie z. B. die teachSam-OER-Pdfs können Sie auch mit einem Annotationsprogramm bearbeitet werden (was auch auf dem Tablet funktioniert). Das geht zum Beispiel mit den neuen Versionen des frei erhältlichen Acrobat Readers oder anderen, speziell dafür ausgelegten Programmen. Dabei kann man z. B. zu folgenden Ergebnissen kommen (hier im Screenshot unter Einblendung der Textfelder mit dem Inhalt der an bestimmte Aussagen im Text fixierte Textnotizen.

Der Parallelkonspekt als integrierte Form zur Texterfassung

Eine zahlreiche Methoden der Texterfassung einschließende Technik ist die Erarbeitung eines Parallelkonspekts zum Text. Dieser setzt intensives Lesen des Textes voraus. Dieser kann auch sehr gut mit einem Annotationsprogramm am PC oder Tablet erstellt werden. (→Texte am PC oder Tablet mit Annotationen  versehen)

Beispiele für Parallekonspekte:

      
  Überblick ] Lesen ] Markieren ] Exzerpieren ] Konspektieren ] Reduktionstechnik ] Bearbeitungsstrategien ] Inhalt ] Gedankengang ]  
 

 


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Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de