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| Was unter
Textwiedergabe
verstanden wird, ist sehr unterschiedlich. In diesem Arbeitsbereich wird
darunter die (schriftliche) Information über den Textinhalt und/oder den Gedankengangs
seines Verfassers verstanden. Dabei entsteht
ein Zweittext, der mit dem Originaltext nicht identisch sein darf. In dieser allgemeinen Umschreibung umfasst der Begriff Texte mit ganz unterschiedlicher Textfunktion. So unterscheidet sich die dominierende Unterhaltungsfunktion, der eine Nacherzählung verpflichtet ist, doch grundlegend von der Informationsfunktion der Inhaltsangabe und die appellativ-informative Funktion eines Klappentextes hebt sich wiederum von beiden ab.
Das
Mind
Map stellt die gebräuchlichsten
Formen der Textwiedergabe
(»
Tabellarischer
Überblick) dar.
Dabei steht die Rezension, hier verstanden als Buch- bzw. Textkritik, in
einem Übergangsbereich zu Schreibformen, die immer in engem Bezug zum
Textinhalt bzw. zum Gedankengang des Verfassers stehen, wie die
Texterörterung,
Textanalyse
und selbstverständlich auch die
Textinterpretation. Alle drei Schreibformen basieren auf der Grundlage
jeweils einer oder auch verschiedener Formen der Textwiedergabe. Während
Textanalyse und Texterörterung im Allgemeinen auf der Grundlage einer
strukturierten Textwiedergabe stehen, kann bei der Textinterpretation die
Paraphrase des Textinhalts ein durchaus angemessenes Mittel der
Textwiedergabe sein. Nur unter bestimmten Umständen lässt sich natürlich das
Thesenpapier als eine Form Textwiedergabe auffassen. Dann repräsentiert es
einen Typ des Thesenpapiers, das hauptsächlich über die Aussagen/Thesen
anderer informieren will. Im Übrigen wird der Begriff aber auch - gerade im
schulischen Kontext - gerne als Bezeichnung für sämtliche Materialien
verwendet, die den anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörern eines Referats,
Kurzvortrages oder Präsentation vorher, währenddessen oder danach
ausgehändigt werden. Dann fungiert er als Oberbegriff und wird meist synonym
mit Begriffen wie Handout oder Paper benutzt. Darüber hinaus kann ein
Thesenpapier aber auch andere
Aufgaben erfüllen, die es nicht der Textwiedergabe zuordnen lassen. Diesen
Typ des Thesenpapiers kann man zu der Gruppe sonstiger Schreibformen zählen. |
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