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Peter Bichsel, Die Tochter

Zeitgestaltung

 

Peter Bichsel gestaltet die erzählte Zeit in seiner Kurzgeschichte »Die Tochter« nicht als einen vollkommen linearen Zeitablauf. 

Man kann folgende Aspekte der Zeitgestaltung erkennen:

  • nicht-linear: Kontinuierlicher Handlungsablauf (einstündiges Warten vor dem gedeckten Tisch) durch kurze Rückwendungen unterbrochen): z.B. »Der Vater holte sich seine Lohntüte auch bei einem Bürofräulein...«; »Kürzlich hatte er Monika gebeten: "Sag mal etwas auf französisch."«

  • Zeitraffung: Erzählte Zeit (eine Stunde); z.B. »Einige Zeit später dann auch vor dem dampfenden Kaffee..."

  • Erzähltempus:

    • Präteritum: z.B. »Sie, er und seine Frau, saßen am Tisch und warteten auf Monika.«

    • historisches Präsens: »Jetzt warten sie täglich eine Stunde am gedeckten Tisch.«

    • präsentisches Präsens: »...die Bahnverbindungen sind schlecht.«

 


   Arbeitsanregungen:

Untersuchen Sie, mit welchen sprachlichen Mitteln das Zeitgerüst der Erzählung gestaltet ist.

Schreiben Sie dazu in Form einer Tabelle alle wichtigen Zeitangaben (finite Verbformen und temporale Adverbialbestimmungen) heraus und bestimmen Sie das Tempus der finiten Verbform.

Adverbiale Zeitbestimmungen Finite Verbform Tempus der finiten Verbform
 abends warteten sie, Präteritum
  sind schlecht, Präsens
...    

  

      
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Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de