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Zeitgestaltung in narrativen Texten

Leitfragen zur Analyse

 
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Leitfragen können den Analyseprozess steuern

Die ▪ Zeitgestaltung in einem ▪ epischen (narrativen) Text kann man auf der Grundlage der nachfolgenden Leitfragen analysieren:

  • Welcher zeitliche ▪ Ausschnitt aus einem übergeordneten Erzählganzen wird in der Erzählung dargestellt?

    • An welcher Stelle des Erzählablaufs setzt der Erzähler mit seiner Geschichte ein?

    • An welcher Stelle lässt der Erzähler die Geschichte enden?

  • In welcher ▪ Reihenfolge werden die Ereignisse bzw. das Geschehen in einer Erzählung vermittelt?

    • Wird das Geschehen ▪ linear, d. h. streng chronologisch, dargestellt?

    • Wird das Geschehen ▪ nicht-linear mit Vorausdeutungen (Prolepsen) und Rückwendungen (Analepsen) vermittelt?

    • Wie groß ist die Reichweite, d. h. der zeitliche Abstand zwischen der Zeit, auf die sich die Vorausdeutung oder Rückwendung bezieht, und dem jeweils gegenwärtigen Zeitpunkt der Geschichte?

    • Wie groß ist der zeitliche Umfang, über den sich die Vorausdeutung oder Rückwendung erstreckt?

    • Werden die Vorausdeutungen vom Erzähler zukunftsgewiss oder zukunftsungewiss gemacht?

  • Welche ▪ Dauer beansprucht die Darstellung eines bestimmten Geschehens oder bestimmter Ereignisse in einer Erzählung?

  • Wie häufig wird ein sich wiederholendes oder nichtwiederholendes Ereignis in einer Erzählung dargestellt?

(vgl. u. a. Martínez/Scheffel 1999/2016, S.34)

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 30.08.2019

 
 

 
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