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Grundlegende Lesetechniken für Schule und
Unterricht
Der Begriff Ganzschrift ist verwirrend. Er entstammt der Jugendschriften-
und Kunsterziehungsbewegung und wurde für Publikationen verwendet, "die
vollständige, ästhetisch wertvolle und zugleich für Kinder und Jugendliche
geeignete Werke der Literatur enthalten." (Knobloch
2006, S.161)
Der Begriff, der keine
literarische Gattung
oder Textsorte im
wissenschaftlichen Sinn bezeichnet, wird bis heute benutzt, ist dabei
weitgehend seiner normativen Funktion entkleidet. Was geblieben ist
allerdings der Gedanke, dass es sich um "vollständige" Texte mit einer
längeren Rezeptionszeit handelt, die im •
Literaturunterricht an den
Schulen gelesen und behandelt werden. Da der Begriff zur Bezeichnung
umfangreicherer
literarischer Texte weiter kursiert, wird er entweder in
Anführungszeichen
gesetzt ("Ganzschrift") oder oft auch als "sogenannte ›Ganzschrift‹" (Kepser/Abraham
2005/42016, S. 105) sogar doppelt markiert, um seine
begriffliche Unschärfe zu betonen.
Grundsätzlich
kann sich der Umgang mit "Ganzschriften" im •
Literaturunterricht an den
gängigen Makro- und Mikromethoden ▪
literarischen Lernens im Unterricht orientieren. Verwiesen werden
soll hier auf entsprechende •
kognitiv-analytische, •
handlungsorientierte und • sonstige Zugänge
und die gängigen • Methoden des Literaturunterrichts.
Im Zusammenhang mit "Ganzschriften" stellt sich immer wieder die Frage, ob
der Text vor seiner Behandlung im Unterricht von den Schüler*innen vorab
vollständig gelesen werden soll oder der Text in Leseabschnitte eingeteilt
werden soll, die dann nacheinander im Unterricht behandelt werden.
Während sich der erste Weg an der außerschulischen Rezeption von solchen
Texten orientiert, ist die sukzessive Lektüre und Behandlung des Textes ein
schulisches Rezeptions- und Analysemodell, das sich beim •
Lesen auf •
unterschiedliche Arbeitstechniken (•
Leseweisen (Lesetechniken), •
Bearbeitungsstrategien)
stützt, um zu einem vertieften •
Textverständnis zu gelangen.
Was die (schulische) Vorab-Lektüre jedoch von der außerschulischen Lektüre
unterscheidet, ist vor allem die Tatsache, dass der Text als Voraussetzung
für die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht gelesen werden muss, das Lesen
also von daher, unabhängig davon, ob es freud-, lust- oder leidvoll und
anstrengend erfahren wird, bei der Primärrezeption durch die Schüler*innen
extrinsisch
motiviert ist.
Grundsätzlich haben beide Lektüremodelle ihre Vor- und Nachteile. Von daher
macht es auch wenig Sinn, sich dogmatisch an die eine oder andere Form des
Umgangs mit "Ganzschriften" festzuhalten. Angemessen ist hingegen ein
flexibler, didaktisch begründeter Umgang mit beiden Modellen. (vgl.
von Brand 2020)
Mit von Brand (2020)
geht es immer darum, den Leseprozess aktiv zu steuern. Daher plädiert er für
Modelle, bei denen Phasen des eigenständigen Lesens (oft gestützt durch
strukturierende mündliche oder schriftliche Aufgaben, die den Leseprozess
begleiten, ▪
Lesetagebücher oder ▪
Portfolio-Arbeit) eng mit
gemeinsamen analytischen und produktiven Phasen im Unterricht verzahnt
werden
Wofür sich die Lehrkraft entscheidet, muss also unter didaktischen Aspekten
reflektiert werden, die die Kompetenzen, das Wissen, die bis dahin erworbene
▪
Rezeptionskompetenz literarischer
Texte im Allgemeinen, das Alter der Schüler*innen, den Umfang des
Textes, seine Schwierigkeiten beim Sprach- und Textverstehen, die Frist zur
Durchführung der Lektüre und vieles mehr berücksichtigen muss.
Tendenziell wird man wohl davon ausgehen können, dass das sukzessive
Erarbeiten in der Sekundarstufe I, das Vorab-Lesen in der Sekundarstufe II
im Vordergrund steht. Allerdings können in einem ▪
offenen Unterrichtskonzepten
folgenden Literaturunterricht, der das •
eigenverantwortliche Lernen
der Schüler*innen anstrebt und unterstützt, auch individuelle Lernwege
angeboten, die den Schülerinnen und Schülern überlässt, den einen oder
anderen Weg zu gehen und damit auch ihre
eigenen Lernprozesse aktiv und konstruktiv zu gestalten (vgl.
Bastian/Merziger
(2007, S.7f.)
Die klassische Ganzschriftlektüre: Vorab-Lesen
Bei dieser "klassischen" Variante im Umgang mit "Ganzschriften" lesen die
Schüler*innen das Buch bis zu einem festgelegten Stichtag komplett zu
Hause. Der Lektürezeitraum ist dabei abhängig vom Umfang der "Ganzschrift"
und der Tatsache, ob der Text in der unterrichtsfreien Zeit (Ferien) gelesen
werden soll. Er kann sich damit über mehrere Wochen hinziehen. Hilfreich ist
dabei, den Prozess des •
Lesens im Unterricht zu begleiten, und die Schüler*innen dabei auch über
ihre Lesefortschritte und inhaltsunabhängige Leseschwierigkeiten berichten
zu lassen. Danach beginnt die gemeinsame Arbeit im Unterricht.
Die der Unterrichtsarbeit vorgelagerte vollständige Rezeption der
"Ganzschrift" bietet den Vorteil, dass der Unterricht an die
Rezeptionserfahrungen nach der Gesamtlektüre anknüpfen kann und sich mit der
den Text übergreifenden Inhaltssicherung, seinen Strukturen, Motiven und
Figuren befassen kann. (von
Brand 2020)
Abhängig vom Text und den jeweiligen Leser*innen muss dabei im Unterricht
aber auch mit einer Reihe von Schüler*innen gerechnet werden, die das Ziel,
den ganzen Text zu lesen, aus verschiedenen Gründen nicht erreicht haben.
Unmotivierte und schwächere Leser*innen haben gewöhnlich die Lektüre
abgebrochen, wenn sie sprachliche, strukturelle und/oder inhaltliche
Schwierigkeiten beim Lesen aufgrund fehlender Bewältigungsstrategien nicht
überwinden konnten. Andere erweisen sich als leseunwillig und greifen lieber
auf Zusammenfassungen aus dem Internet zurück, schauen lieber kurze
multimediale Erklärvideos an als im analogen Modus einfach einmal zu lesen.
Prozessorientiertes und sukzessives Erarbeiten
Beim sukzessive Erarbeiten einer "Ganzschrift" steht das schrittweise
aneinander gekoppelte Lesen und Erarbeiten bestimmter Analysemomente im
Mittelpunkt. Im Vergleich zum Vorab-Lesen steht dabei der Leseprozess selbst
im Kontext von •
Lernberatung (• •
Scaffolding in
der Praxis) durch die Lehrperson und dem Austausch mit der Lerngruppe im
Vordergrund.
Dazu wird die "Ganzschrift" in Leseabschnitte (z. B. Kapitel, Akte oder
sonst vorgegeben Abschnitte) unterteilt. Die Schüler*innen lesen dann den
zur Behandlung anstehenden Textauszug und bearbeiten dafür vorgesehene
Aufgaben im Unterricht.
Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass der individuelle Leseprozess sowohl
von der Lehrperson als auch der
Peer-Group mit
verschiedenen Feedback-Prozessen
intensiv begleitet werden kann. Insbesondere der freie Austausch über und
mögliche • Fremdheitserfahrungen und daraus
resultierenden Leseschwierigkeiten, sprachlichen Barrieren etc. kann sich
auf Lesemotivation fördernd auswirken. Schüler- und problemorientierte
Aufgaben zu den jeweiligen Leseabschnitten können die •
motivationale und
volitionale Bereitschaft, den Text weiterzulesen, erhöhen.

Das kann auch damit erreicht werden, dass das sukzessive Lesen immer wieder
die Möglichkeit gewährt, im im Unterricht Hypothesen aufzustellen, wie
es weitergeht ("Was glaubt ihr, wie verhält sich Figur X im nächsten
Kapitel?“).
Allerdings kann sich die unterrichtliche Arbeit mit einer Ganzschrift damit
auch über Gebühr in die Länge ziehen. Und auch für leseaffine Schüler*innen
("Leseratten") ist dieses Modell oft quälend langweilig, weil sie den Text
ohnehin in kurzer Zeit durchlesen (wollen) und dann im Unterricht so tun
müssen, als befänden sie sich noch auf dem Lektürestand der anderen, die
langsamer vorgehen.
Das Hybrid-Modell als Kompromiss
Um die Nachteile beider Welten abzufedern, nutzen viele Lehrkräfte heute ein
Mischmodell, das sich in der Praxis sehr bewährt hat.
Dabei spielt der Einstieg in den Lektüreprozess eine zentrale Rolle. Er soll
die •
motivationale und volitionale Bereitschaft der Schüler*innen fördern,
sich auf den Text einzulassen und ihn überhaupt zu lesen. Dabei soll der
Einstieg bestimmte Leseschwierigkeiten thematisieren und mögliche • Fremdheitserfahrungen thematisieren
(• alltägliche,
• strukturelle
und
• radikale Fremdheit
(vgl.
Waldenfels 1998,
vgl.
Leskovec 2010.
S.240)

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Häufig werden hierzu die Erwartungen, die z. B. der Titel oder das
Titelcover der Ganzschrift auslösen genutzt, um im Plenumsgespräch die
Lesererwartungen zur Hypothesenbildung zu nutzen.
Oft werden auch, je nach Länge, ein oder mehrere Kapitel eines Erzähltextes
oder eine oder mehrere Szenen eines Drama (vor allem unter dem Aspekt der
Expositionsanalyse beim Drama der geschlossenen Form) gemeinsam, intensiv
und schrittweise mit unterschiedlichen Methoden erarbeitet und analysiert.
Im Anschluss daran wird ein größerer Abschnitt der Ganzschrift (es
kann sich dabei auch um den verbleibenden Rest handeln) zum selbstständigen
Lesen freigegeben. Dies kann an mit verschiedenen Methoden gekoppelt werden
(z. B. Lesetagebuch, Portfolioarbeit.)
Nach vollendetem Lektüreprozess kann man sich im Unterricht dann
textübergreifenden Fragestellungen zuwenden.
Die Arbeit mit "Ganzschriften" im Fokus der Planungsdidaktik (von
Brand)
Tilmann von
Brand (2020) hat verschiedene Kernelemente herausgearbeitet, die
einen zeitgemäßen Umgang mit "Ganzschriften", zu denen er auch Graphic
Novels zählt. auszeichnen sollten.
Um die
intrinsische
Lesemotivation für die Arbeit mit "Ganzschriften" zu nutzen, ist es, wo
immer es die institutionellen Rahmenbedingungen erlauben, von großer
Bedeutung, dass die Schüler*innen in die Auswahl des Textes
miteinbezogen werden. Dies ist natürlich nicht immer möglich, vor allem
wenn es sich um die so genannten "Pflichtlektüren" handelt, die
Prüfungen in verschiedenen Schularten zugrunde gelegt werden.
Die Planung einer
Unterrichtsreihe bzw. -sequenz zu einer "Ganzschrift" kann dabei mit
von Brand (2020)
in die Einstiegs- und Motivationsphase, die Lese- und
Erschließungsphase, die Vertiefungs- und Analysephase und die
Kontextualisierungsphase eingeteilt werden.
Vor allem die
Erarbeitung von Kontextwissen, das die Schüler*innen benötigen, um zu
einem vertieften Textverständnis zu gelangen, sollte der Lektüre nicht
vorangehen, sondern immer dann herangezogen werden, wenn es im
Zusammenhang mit der Analyse und Interpretation bestimmter Textstellen
oder Aspekte zum Textverständnis beiträgt. Zudem sollen dabei immer
Bezüge zur Lebenswelt der Schüler*innen hergestellt werden.
Solange dies möglich
ist, sollte auch die Leistungsmessung im Zusammenhang mit einer
"Ganzschrift" nicht nur auf herkömmliche Schreibaufgaben setzen, die den
• kognitiv-analytischen Zugang zum Text
zur Voraussetzung haben. Dies gilt um so mehr, wenn in der
Unterrichtssequenz auch mit •
handlungsorientierten und • sonstige
Zugänge und einer großen • Methodenvielfalt
gearbeitet worden ist. Je nach Planung der Unterrichtssequenz und der
dominierenden Makromethode können auch prozessbegleitende Leseportfolios
und andere produktive und kreative Formen des Textumgangs zur Bewertung
herangezogen werden oder in die Gesamtbewertung der von einem Schüler
oder einer Schülerin erbrachten Leistung eingehen.
des jeweils eigenen
Lernprozesses zu machen, ist eine der zentralen Zielperspektive moderner
▪ Schulentwicklung
und des ▪
kompetenzorientierten Unterrichts geworden und hat sich in der
Unterrichtsdidaktik vor allem im Zusammenhang in ▪
offenen Unterrichtskonzepten durchgesetzt.
Sie können als
Konzepte zum selbstgesteuerten oder eigenverantwortlichen Lernens
beschrieben werden.
Selbststeuerung und
Eigenveranwortlichkeit, und damit eigenveranwortliches Lernen, sind dabei
auch Teil des ▪ kooperativen Lernens
im ▪ offenen
und ▪
kompetenzorientierten Unterricht. Beide Konzepte teilen eine ganze
Reihe von
Prinzipien und
Merkmalen.
Beispiel: Friedrich
Schillers "Kabale und Liebe" in der Sekundarstufe II
Am Beispiel von Friedrich Schillers bürgerliches Trauerspiel "Kabale und
Liebe" als "Ganzschrift", die gewöhnlich in der gymnasiale Oberstufe
(Sekundarstufe II) behandelt wird, hat
Tilmann von
Brand (2020) demonstriert, wie er sich die Umsetzung seines
Phasierungsmodells vorstellt.
Ausgangspunkt seiner didaktischen Reflexion ist dabei die Überzeugung,
dass dieses Drama des Sturm und Drang sprachlich und strukturell
hohe Hürden für heutige Jugendliche bereithält, die durch eine u. a.
darauf abgestimmte Planung überwunden werden könnten.
Er plädiert in diesem Fall für das Vorab-Lesen dieser "Ganzschrift",
weil sich ein den Text übergreifendes Wissen über die Handlung die
Voraussetzung dafür ist, dass ein Leser oder eine Leserin in diesem •
Drama der
geschlossenen Form mit seinem •
pyramidalen Aufbau in 5 Aufzügen auch viele Szenen, die am Beginn
des Stückes mit der Intrigenplanung zu tun haben, nur dann analytisch
erfassen kann, wenn er/sie über die sich im 5. Aufzug ereignende
Katastrophe Bescheid weiß.
Da aber davon auszugehen ist, dass die veraltete Sprache und des der
dramatischen Rede eingeschriebene Pathos auch Schüler*innen der
Sekundarstufe II noch Schwierigkeiten bereiten, sollte die Vorab-Lektüre
an bestimmte Erschließungsaufgaben gekoppelt sein ( z. B. das Erstellen
eines Beziehungsgeflechts der Figuren oder das Festhalten von
Schlüsselbegriffen des Adels vs. des Bürgertums).
Bei der eigentlichen Behandlung des Textes im Unterricht plädiert
Tilmann von
Brand (2020) für eine Planung von vier Phasen mit unterschiedlichen
Funktionen, die hier in aller Kürze referiert wird.
Phase 1: Einstieg und Horizontaktivierung:
Der Unterricht startet nicht mit Schillers Biografie, sondern mit dem
Konfliktkern.
Von Brand (2020) schlägt vor, die im Titel angelegte Dichotomie
("Kabale" vs. "Liebe" oder Adelswelt vs. bürgerliche Familie) zu
problematisieren. Dabei sollen die Schüler*innen das historische
Ständemodell an aktuellen Phänomenen spiegeln, indem sie sich mit der
Frage befassen, ob es auch heute noch soziale Barrieren oder
unüberwindbare Milieu-Konflikte in Liebesbeziehungen gibt.
Phase 2: Sicherung des Textverständnisses (Szenenanalysen)
Nachdem das Vorab-Wissen der Schüler*innen über den Text in einer
offenen Anschlusskommunikation über die gemachten Rezeptionserfahrungen
und die Dramenhandlung geklärt worden ist, wenden sich die
Schüler*innen im Anschluss daran der detaillierten Analyse von
Schlüsselszenen des Dramas zu. Im Fokus stehen die misslingende
Kommunikation zwischen Luise und Ferdinand sowie die Dynamik der
Machtverhältnisse (z. B. Präsident von Walter vs. Musikus Miller). Hier
verbindet von
Brand (2020) analytische Verfahren (Sprechaktanalyse) mit
produktiven Methoden (Szenen inszenieren oder aus moderner Perspektive
umschreiben) Phase 3:
Funktionale Kontextualisierung
Erst jetzt, wenn das Textfundament steht, wird historischer Kontext
eingebracht – und zwar genau an den Stellen, an denen er gebraucht wird,
kommen Epochenmerkmale und der historisch-soziale Kontext zum Zuge.
So kann im Hinblick auf die Epochenmerkmale gefragt werden, worin sich
die Gefühlswelt des Sturm und Drang (Ferdinand) und wo die moralische
Rigidität der Aufklärung (Luise) zeigt. In historisch-sozialer bzw.
gesellschaftlicher Perspektive kann die Erarbeitung des
barocken/absolutistischen Hoflebens und der Mätressenwirtschaft (Lady
Milford) untersucht werden, um die politische Sprengkraft des Stücks im
18. Jahrhundert zu verstehen.
Phase 4: Ergebnissicherung und Leistungsüberprüfung
Am Ende der Reihe steht nicht zwingend eine klassische, isolierte
Klausur. Von
Brand (2020) zeigt im Planungsbeispiel, wie die über Wochen
erarbeiteten Ergebnisse in einem Portfolio zusammengeführt werden können
oder wie eine strukturierte Textanalyse vorbereitet wird, die den
gesamten Bogen von der Sprachanalyse bis zur historischen Einordnung
schlägt.
Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
07.08.2026
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