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Das Schreien

Nach dem Italienischen

Johann Wolfgang von Goethe



Jüngst schlich ich meinem Mädchen nach,

Und ohne Hindernis

Umfasst ich sie im Hain; sie sprach:

»Lass mich, ich schrei gewiss.«

Da droht ich trotzig: »Ha, ich will

Den töten, der uns stört.«

»Still«, winkt sie lispelnd, »Liebster, still,

Damit dich niemand hört.«

 

 
   Arbeitsanregungen:

Das Gedicht gehört zu den 1767 zusammengestellten, 1896 erstmals gedruckten anakreontischen Gedichte im Buch Annette (=Annette-Lieder)

Interpretieren Sie das Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe.

Untersuchen Sie dabei, welche sprachlich-stilistischen Mittel der Autor zur Gestaltung seiner Aussage einsetzt.
 

 
      
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