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Dispositiv

Fragestellungen zur Analyse

« Antihermeneutische ModelleDiskursanalytisches Modell Einzelne Begriffe und Konzepte (Foucault)

 
Fachbereich Deutsch
Glossar
LiteraturAutorinnen und Autoren Literarische Gattungen Literaturgeschichte Motive der Literatur Grundlagen der Textanalyse und Interpretation Überblick Hermeneutische Modelle Antihermeneutische Modelle Überblick Dekonstruktivistisches Modell Diskursanalytisches ModellÜberblickAlltags- und bildungssprachlicher Diskursbegriff Diskursanalytischer Textbegriff Die Medialität der Diskurse Einzelne Begriffe und Konzepte (Foucault) Überblick Diskurs [ Dispositiv Überblick Der Begriff des DispositivsStrategische Funktion Dispositivanalyse und Analyse von Dispositiven Fragestellungen zur AnalyseEinzelne Dispositive ] Macht und Wissen Sozialdisziplinierung und Disziplinargesellschaft Körper und Subjekt Diskursanalyse in der Praxis Fragen und Antworten (KI) Intertextualität Kontextuelles ModellSonstige Modelle Literatur und Stil Textauswahl Literaturunterricht Schreibformen  Operatoren im Fach Deutsch
 
 

Aus dem Werkzeugkasten der Diskursanalyse

Wissenschaftlich betrachtet kann man zwischen der Analyse von Dispositiven und der Dispositivanalyse unterscheiden, die hier noch einmal in Kurzform dargestellt werden.

Vorschlag zur Durchführung einer Dispositivanalyse

Bei einer methodologisch durchkonzipierten Dispositivanalyse kann man dem nachfolgenden Vorschlag von Schneider/Hirseland (2005, S.270-275) folgen, die Fragen auf vier kategorialen Ebenen formuliert.

Die Vorschläge werden hier im Interesse besserer Verständlichkeit reformuliert wiedergegeben werden.

Analyse der Aussagen

  • Welche diskursiven und nichtdiskursiven • Aussagen, wenn man das gesamte • heterogene Ensemble von Gesagtem und Nicht-Gesagten einbezieht, treten innerhalb eines Dispositivs auf?

  • Welche Aussagen werden in dem Dispositiv ausgrenzt? Auf welche Weise geschieht diese Ausgrenzung? 

  • Was ist ›sagbar‹, was ›unsagbar‹?

  • Was sind normative Aussageforderungen, was sind Aussageverbote?

Analyse der Praktiken

  • Welche Gegenstände werden von • diskursiven Praktiken erzeugt?

  • Haben sich bestimmte Gegenstände einem Bodensatz bzw. Sediment vergleichbar, das sich in Flüssigkeiten absetzt, schon so stark verfestigt, dass man sie, da wir sie schon internalisiert haben, im Diskurs gar nicht mehr zur Sprache bringen kann oder in bestimmten Praktiken wiederholen muss?

  • Gibt es einen historisch feststellbaren Zeitpunkt, an dem • diskursive zu • nicht-diskursiven Praktiken geworden sind?

  • Wenn ja, wie ist dies geschehen?

  • Wie und wann wurde ein Diskurs zu einer nicht-diskursiven Praxis?

  • Wie wirken solche Vergegenständlichungen bzw. • Materialisierungen des Diskurses und welche Funktionen erfüllen sie?

[ Dispositiv Überblick Der Begriff des DispositivsStrategische Funktion Dispositivanalyse und Analyse von Dispositiven Fragestellungen zur AnalyseEinzelne Dispositive ]

Aus dem Werkzeugkasten der Diskursanalyse (Foucault)

Allianzdispositiv der Souveränitätsmacht

Alltags- und bildungssprachlicher Diskursbegriff

Akteure

Analyse von Dispositiven

Archäologische Methode zur Analyse der Wissensordnungen (Episteme)

Archäologisches Vorgehen

Archiv

Aussage(n)

Aussagensystem

Ausschlussmechanismen

Autor

Biopolitik

Biomacht

Diskursbegriff

Diskursexterne Ausschlussprozeduren

Diskursive Praktiken

Diskursiver Wandel

Diskursive Ereignisse

Diskursive Formation

Diskursspezifisches Wissen

Diskurs über Geschlechterbinarität

Dispositiv

Dispositivanalyse

Dispositive der Macht

Dispositiv vom "guten" Amerikaner

Disziplinarmacht und Disziplinargesellschaft

Einzeltextanalyse

Episteme

Genealogie
Gesagtes und Ungesagtes

Gesetzesmacht

Gouvernementalität

Grunddimensionen des diskursiven Regelsystems

Hermeneutischer Zirkel

Horizontverschmelzung

Juridisch-diskursive Machtkonzepte

Klassifikationen

Kontrollgesellschaft

Materialität von Aussagen

Macht-Wissens-Komplexe

Macht und Herrschaft

Medialiät der Diskurse

Normalisierungsmacht

Oberfläche

Polymorphe Techniken der Macht

Praxen

Produktive Seite der Macht

Repressionshypothese

richtiges/falsches Bewusstsein

Sagbarkeitsregeln

Schicht des konstitutiven historischen Wissens

Schwelle der Epistomologisierung

Souveränitätsmacht

Wissen und Ideologie

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 07.08.2026

  

 
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