Bei einer
methodologisch durchkonzipierten Dispositivanalyse kann man dem
nachfolgenden Vorschlag von
Schneider/Hirseland (2005,
S.270-275) folgen, die Fragen auf vier kategorialen Ebenen
formuliert.
Die Vorschläge
werden hier im Interesse besserer Verständlichkeit
reformuliert wiedergegeben werden.
Analyse der
Aussagen
-
Welche
diskursiven und nichtdiskursiven •
Aussagen, wenn man das
gesamte •
heterogene Ensemble von Gesagtem und Nicht-Gesagten
einbezieht, treten innerhalb eines Dispositivs auf?
-
Welche
Aussagen werden in dem Dispositiv ausgrenzt? Auf welche
Weise geschieht diese Ausgrenzung?
-
Was ist ›sagbar‹, was ›unsagbar‹?
-
Was sind normative
Aussageforderungen, was sind Aussageverbote?
Analyse der
Praktiken
-
Welche
Gegenstände werden von •
diskursiven Praktiken erzeugt?
-
Haben
sich bestimmte Gegenstände einem Bodensatz bzw. Sediment
vergleichbar, das sich in Flüssigkeiten absetzt, schon so
stark verfestigt, dass man sie, da wir sie schon
internalisiert haben, im Diskurs gar nicht mehr zur Sprache
bringen kann oder in bestimmten Praktiken wiederholen muss?
-
Gibt es einen
historisch feststellbaren Zeitpunkt, an dem •
diskursive
zu
• nicht-diskursiven Praktiken geworden sind?
-
Wenn ja, wie ist
dies geschehen?
-
Wie und wann
wurde ein •
Diskurs zu einer nicht-diskursiven Praxis?
-
Wie wirken
solche Vergegenständlichungen bzw. •
Materialisierungen des
Diskurses und welche Funktionen erfüllen sie?
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Dispositiv •
Überblick
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Der Begriff des Dispositivs
• Strategische Funktion
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Dispositivanalyse und Analyse von
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