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Schiller, Maria Stuart: Sprachliche Form

Überblick

 
 
 

Friedrich Schiller verwendet zur sprachlichen Gestaltung seines Dramas Maria Stuart eine Vielzahl von Elementen, die zeigen, wie bewusst er sprachliche Mittel zur Gestaltung der Aussage eingesetzt hat.
  

Wegen der sprachlichen Gestaltung, aber nicht nur wegen ihr, musste er sich schon frühzeitig von Kritikern der ästhetischen Theorie der Klassik Kritik anhören. Dabei zielt die antiklassische Kritik – auch später - immer auf die folgenden vier Aspekte.

  • Rhetorisierung

  • Antinaturalismus

  •  Idealisierung

  •  Intellektualisierung

Auch wenn derartige Vorwürfe – hermeneutisch gesehen – ins Leere laufen, muss man doch festhalten, dass dahinter auch durchaus ernstzunehmende Rezeptionsprobleme stehen. Wer nämlich die geforderte "hermeneutisch adäquate Leseweise" nicht einzunehmen versteht, tut sich mitunter schwer mit diesem Text. Wer statt eine distanzierten Lesehaltung einzunehmen, auf Identifikation mit einer der Figuren aus ist, wird im Allgemeinen Schwierigkeiten bei der Rezeption des Dramas haben. (vgl. Leipert 2000, S.81)

 
      
  [ Überblick ] Grundzüge ] Idealisierung ]  
     

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