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Killerphrasen

Überblick


In vielen Gesprächen in Schule, Beruf und Alltag, bei denen sich Menschen argumentativ miteinander auseinandersetzen, verfolgen nicht alle das Ziel, den jeweiligen Gesprächspartner überzeugen zu wollen oder u. U. auch von diesem überzeugt zu werden.
Hat man diese Einstellung, dann wird man versuchen, eine echte Auseinandersetzung möglichst abzublocken. Solche Blockadestrategien gehören natürlich als Formen nichtpartnerschaftlichen Argumentierens in den "→rhetorischen Giftschrank".
Formulierungen, die hauptsächlich dem Zweck der Blockade dienen, hat man den sinnbildlichen Namen "Killerphrasen" gegeben, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass sie darauf abzielen, ein echtes Gespräch kaputt zu machen.

Killerphrasen stehen also „echten“ Gesprächen und Auseinandersetzungen grundsätzlich im Wege. Besonders störend sind sie jedoch, wenn sie andere hemmen sollen, Ideen in einer Gruppe zu äußern (z. B. beim Brainstorming) auch bei den verschiedenen Formen der Ideenfindung in der Gruppe wie z.B. dem Brainstorming.

Beispiele für "Killerphrasen"

  • Auch Sie werden nicht herumkommen einzusehen…

  • Wie doch jeder hier weiß…

  • Als Mitarbeiter unserer Firma müssten Sie natürlich wissen…

  • Sie wollen doch damit nur sagen…

  • Das ist wissenschaftlich erwiesen ...

  • Jedes Ding hat doch zwei Seiten…

  • Bekanntlich ist es doch so…

  • Das weiß doch jedes Kind…

  • Alle wissen hier … nur Sie nicht…

  • Ich habe Ihnen doch schon tausendmal gesagt…

  • Sie müssten doch endlich kapieren…

  • Das ist hier im Hause nicht üblich ...

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 19.02.2015

  
 
   Arbeitsanregungen

Beschreiben Sie, wie die Killerphrasen auf den Gesprächspartner wirken.
 

       
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