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Ausgleichsakte

Billigung


Beim Ausgleichsakt der Billigung stimmt der Sprecher einer vorangegangen Äußerung zu. mit der ein bestimmtes Verhalten des Partners angekündigt wird. Der Billigung kann als Voräußerung eine Anrede, ein Versprechen, ein Vorschlag oder eine Ankündigung vorangehen. Die Zustimmung, die sich bei einer Billigung ausdrückt, ist freilich von einer anderen Art als die, welche den gleichlautenden Ausgleichsakt kennzeichnet. Denn wer etwas billigt, will das Verhalten des Partners ausdrücklich beeinflussen. Außerdem bezieht sich beim Billigen die Äußerung, die zuvor gemacht worden ist, auf ein Partnerverhalten und schließlich kommen bei der Billigung andere, spezielle Ausdrucksformen zum Einsatz, die bei der Zustimmung nicht existieren..

Beispiele:

  • (Voräußerung Angebot): Wir könnten doch morgen einen Ausflug machen. - Ja, ok.

  • (Voräußerung Anrede): Herr Müller? - Ja bitte!

  • (Voräußerung Versprechen): Am Wochenende gehen wir ins Kino. - Ja, super!

  • (Voräußerung Vorschlag:) Ich suche schon mal einen Platz aus. - In Ordnung.

 

(vgl. Engel 1996, S.44)

 

 

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