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Wenn etwas in der Sache zu tun ist

Verschieben

 
 
  Wenn sich beim Durcharbeiten, der zweiten Stufe zur Steuerung von Arbeitsabläufen (Workflow) im Konzept des Getting Things Done®, herausstellt, dass die nächsten Schritte zur Vollendung einer bestimmten Angelegenheit mehr als zwei Minuten beanspruchen (vgl. sofort erledigen) und nicht delegiert werden können, müssen sie zunächst einmal verschoben werden. Damit werden sie weiter in der Schwebe gehalten und müssen nun im "System" mit Hilfe von einer oder mehreren Listen mit festgelegten nächsten Schritten weiter verfolgt werden. (vgl. Allen 2004, S. 56)

Das Verschieben ist im Workflow des GTD®-Konzepts also im Gegensatz zu sonst kein Verschieben schon zeitlich festgelegter Aktivitäten oder Angelegenheiten, schon gar kein →Aufschieben im negativen Sinne, sondern eine notwendige Organisationshandlung bei Angelegenheiten, die nicht augenblicklich binnen zweier Minuten abgeschlossen werden können (2-Minuten-Regel).
Beim erstmaligen Durcharbeiten des Eingangskorbs kann man auf solche Angelegenheiten einen Haftnotizzettel kleben, auf dem der nächste Schritt notiert ist, und die Angelegenheit auf den Stapel "schwebende Vorgänge" legen.

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 15.09.2016
 

 
   
   Arbeitsanregungen:
  1. Halten Sie die Aktivität, das Projekt oder die Tätigkeit, die ihre Aufmerksamkeit in diesem Moment beansprucht schriftlich fest.

  2. Schildern Sie im Anschluss daran in einem einzigen Satz, welches positive Ergebnis Sie sich dafür erwarten.

  3. Notieren Sie dann, die erste physische Handlung, die Ihrer Ansicht nach notwendig ist, um die Angelegenheit voranzubringen.
     

 
     
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