teachSam- Arbeitsbereiche:
Arbeitstechniken - Deutsch - Geschichte - Politik - Pädagogik - PsychologieMedien - Methodik und Didaktik - Projekte - So navigiert man auf teachSam


Schreibkompetenz (Fix, 2008)

Zielsetzungskompetenz »

Warum und für wen schreibe ich?


DIDAKTIK
● Glossar Center-Map
ÜberblickAllgemeine DidaktikFachdidaktiken Spezielle Didaktiken Überblick Schreibdidaktik Center-Map Überblick Schrift und Schrifttypen Schriftlichkeit und Mündlichkeit Modelle des Schreibens Überblick Schreibentwicklungsmodelle Kompetenzmodelle Überblick Konzepte der Schreibkompetenz Überblick [ Schreibkompetenz (Fix 2008) ÜberblickAspekte Zielsetzungskompetenz Inhaltliche Kompetenz Strukturierungskompetenz Formulierungskompetenz ] Teilkompetenzen (Baurmann (2002/2008)Bildungsstandards Überarbeitungskompetenz KomponentenmodelleProzessmodelleSonstige Modelle Schreibentwicklung Schreibkompetenz Schreibprozess ● Schreibschwierigkeiten und Schreibstörungen SchreibfunktionenLernstrategische Orientierungen ▪ SchreibstrategienSchreibaufgabeKooperatives SchreibenSchreibportfolio Texte verfassen Förderliche Begleitung von Schreibprozessen Lesekompetenz

 
Eine von vier Teilkompetenzen der Schreibkompetenz

Eine der Problemfragen, die im Zuge eines Schreibprozesses gelöst werden muss, ist die Frage "Warum und für wen schreibe ich?" (Fix 2006/2008, S.27). Dabei geht es um die sogenannte Zielsetzungskompetenz, die eine der vier Teilkompetenzen der allgemeinen Schreibkompetenz darstellt.

Die Zielsetzungskompetenz steht dabei in einem interdependeten und rekursiven Verhältnis zu den drei anderen Teilkompetenzen.

 

Darum geht es bei der Frage "Warum und für wen schreibe ich?"

Zur Beantwortung der Frage "Warum und für wen schreibe ich?" muss sich ein Schreiber darüber im Klaren werden, welche Funktion das Schreiben für ihn hat und welche Ziele er damit verfolgen will.

Wer  weiß, weshalb er schreibt und für wen, kann, selbst wenn er von Schreibfunktion und Leserantizipation nur eine gewisse Vorstellung hat, den Schreibprozess beginnen und diese Vorstellungen im weiteren Verlauf weiter entwickeln und präzisieren.

Allerdings darf das Schreibziel dabei nicht zu allgemein, genauer gesagt, zu global ausfallen. Ist dies der Fall, lässt sich eben kaum mehr einem "roten Faden" folgen. Andererseits kann es zu Schreibschwierigkeiten und Schreibstörungen bis hin zu  Schreibblockaden kommen, wenn das Ziel zu eng gefasst wird. (vgl. Fix 2006/2008, S.27).

So löst man das Problem

Um das hinter der Frage "Warum und für wen schreibe ich?" stehende Problem lösen zu können, bedarf es der Zielsetzungskompetenz. Diese Kompetenz zeigt sich bei der Durchführung bestimmter Operationen im Schreibprozess.

Ein Schreiber muss dazu

  • den Schreibanlass erfassen und zur Klärung der Schreibsituation auf sein Weltwissen zurückgreifen

  • die Aufgabe verstehen

  • die Schreibfunktion und Schreibmotivation klären

  • ein erstes Schreibziel setzen

  • wenn erforderlich, Gefühle kontrollieren und kanalisieren (z. B. störende Emotionen wie Unlustgefühle bearbeiten und ggf. zurückdrängen)

  • sich Gedanken über den/die möglichen Leser machen und die Angemessenheit seines Schreibens an dessen Erwartungen überprüfen und bestimmen (Leserantizipation)

 Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 12.11.2018

     
 

 
SCHREIBFORMEN and mehr
Center-Map [ Schulische Schreibformen Brief (Privater Geschäftsbrief) Erzählung Bericht BeschreibungTextzusammenfassungFreie Problem- und Sacherörterung Weitere Typen der freien Problem- und Sacherörterung Essay Textanalyse Textinterpretation Kreatives Schreiben Sonstige schulische Schreibformen ] Journalistische Schreibformen Sonstige Schreibformen

 
  Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA)
Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von
externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de
-
CC-Lizenz