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| Im Zuge einer
kritischen
Auseinandersetzung mit einem Text kann die
Stellungnahme,
die man abgibt, auf eine Ablehnung von
Inhalt
und
Aussage
des Textes hinauslaufen. Diese Art der Stellungnahme wird oft als einzig
kritische angesehen, weil sie u. U. auf einem gänzlich entgegengesetzten
Verständnis eines Sachverhaltes beruht. Eine ablehnende Stellungsnahme kann sich auf den Inhalt und die Aussage als Ganzes oder auf Teile dessen beziehen. Häufig jedoch handelt es sich eher um den letzten Fall, eine teilweise Ablehnung von Aussagen. Dies hat auch damit zu tun, dass bei schulischen Schreibformen wie der Texterörterung im Allgemeinen weniger Themen ausgewählt werden, die auf eine Ablehnung als Ganzes stoßen könnten. Sehr vergröbernde, plakative Texte, die sich einseitig mit einem Problem befassen, und die u. U. eher Ablehnung hervorrufen könnten, finden meist wenig Eingang in die bevorzugten überregionalen Tages- und Wochenzeitungen, die wiederum meist als Quelle zu erörternder Texte dienen. Wenn man zu der Auffassung gelangt ist, dass die gesamte Aussage eines Textes falsch ist, müssen
Dabei muss man natürlich auch beachten, ob die eigenen Argumente stichhaltig und schlagkräftig genug sind, um die im Text vorgenommene Argumentation wirklich zu entkräften. Ferner sollte man bei der Gegenargumentation natürlich genau prüfen, wo man ansetzen und wohin die Argumentation im Vergleich zur Textvorlage führen soll. Bestimmte sprachliche Formulierungen, mit denen man Gedankengänge beschreiben kann, bringen besonders gut zum Ausdruck, wenn man einem Text insgesamt ablehnend gegenübersteht oder nur bestimmten Aussagen nicht zustimmen kann.
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