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Im Zuge einer kritischen Auseinandersetzung mit einem Text kann die Stellungnahme, die man abgibt, zustimmend ausfallen. Einem Text im Rahmen der Stellungnahme zuzustimmen ist allerdings leichter gesagt als getan. Daher wird diese Form der Stellungnahme auch häufig im Hinblick auf ihre Anforderungen unterschätzt. Paraphrasieren ist nicht Stellung nehmen Stimmt man nämlich einem Text im Allgemeinen zu, ist man nicht selten geneigt, einfach nur das zur Begründung heranzuziehen, was ohnehin schon im Text steht. Heraus kommt dann bestenfalls eine Paraphrase des Textes, die die Übereinstimmung mit den Textaussagen signalisieren soll. Dies kann aber keineswegs mit einer begründeten Stellungnahme gleichgesetzt werden. (vgl. Sprechakt Paraphrase) Eine begründete Zustimmung abgeben Eine zustimmend ausfallende Stellungnahme kann auf verschiedene Art und Weise ausfallen. Die Zustimmung zum Text kann sich auf den Inhalt, die Aussage oder beides beziehen. Und wer einem Text zustimmt, kann damit den Text als Ganzes meinen, aber genau so gut nur einen bestimmten Textabschnitt ins Auge fassen. Möglichkeiten der Begründung Es reicht bei einer zustimmenden Stellungnahme natürlich nicht, einfach zu artikulieren, dass man einen Text "gut" findet. Denn die Stellungnahme ist immer eine begründete Stellungnahme. Wer der Gesamtaussage eines Textes grundsätzlich zustimmt, sollte dies mit
Aus den genannten Möglichkeiten ist deutlich zu ersehen, dass Zustimmung
zu einem Text immer auch über das unmittelbar im Text Vorhandene hinausgehen
muss. Andernfalls würde man ja nur die schon im Text geäußerten Gedanken
wiederholen.
Bestimmte sprachliche Formulierungen, mit denen man Gedankengänge beschreiben kann, bringen besonders gut zum Ausdruck, wenn man einem Text zustimmt oder zeigen will, dass man mit einzelnen Aussagen des Textes übereinstimmt.
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