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Werbeformen

High-Involvement-Anzeige

 
 
  In der Werbewissenschaft und Webewirtschaft wird zwischen den beiden grundlegenden Werbeformen Low-Involvement- und High-Involvement-Anzeigen unterschieden. Diese Unterscheidung geht auf die Analyse des Informationsverhaltens und der Informationsbedürfnisse der Konsumenten zurück. (→Involvement)
Die High-Involvement-Anzeige geht dabei von einem bestimmten Verhältnis von bildlichen und sprachlichen Textelementen aus, bei dem sprachliche Textelemente bei der Gestaltung der Werbebotschaft dominieren. Damit zielt die High-Involvement-Anzeige auch auf Rezipienten als Zielgruppe, die eher aktiv sind, die Werbung auch zu Informationszwecken nutzen und ein subjektives Interesse an dem Werbeobjekt haben.

 

 

High-Involvement-Anzeigen weisen im Allgemeinen die folgenden sechs Merkmale auf:

  1. Sie kommunizieren vor allem sprachlich (verbal).

  2. Sie suggerieren mit ihren sachlich erscheinenden Abbildungen Informativität.

  3. In der Headline thematisieren oder problematisieren sie einen bestimmten Sachverhalt..

  4. Sie bestehen meist aus längerem Fließtext, der dazu noch häufig mit Vorspann und Zwischenüberschriften ergänzt wird.

  5. Sie appellieren an den Verstand des Rezipienten.

  6. Sie sollen mit Argumenten dem subjektiven Gefühl des Rezipienten entsprechen.

(vgl. Zielke 1991, S. 126, Janich 1999, S.23)

Enthalten High-Involvement-Anzeigen Fließtext, dann wird dieser eher gelesen als bei Low-Involvement-Anzeigen. (→Daten zur Effizienz des Fließtextes)
 
     
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