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Formtypen des Dramas

Überblick


Seit der Arbeit von Volker Klotz (1960) unterscheidet man im Allgemeinen zwei verschiedene Formtypen des Dramas, die in der nachfolgenden Darstellung einander gegenübergestellt werden:

Grundsätzlich darf diese Konstruktion von Idealtypen freilich nicht so verstanden werden, als ob sich damit die tatsächliche Vielfalt von Dramenformen erfassen lassen. Ebenso wenig lassen sich gewöhnlich, dies ist das grundlegende Probleme aller durch eine überhistorische Historisierung gewonnener Idealtypen, in der Realität Dramen von einer solchen "Reinheit und Konsequenz" finden (Pfister (1977, S. 319). Behält man infolgedessen, die dem Modell innewohnende "Tendenz zur mechanistischen Antithetik" (ebd.) kritisch im Auge, kann es doch bei der Analyse von Dramen hilfreich sein, denn es "bietet [...] einen heuristischen Raster von Kategorien an, die auch für die Analyse von Texten außerhalb des ursprünglichen Korpus herangezogen werden können." Dabei sollte es weniger darum gehen zu entscheiden, welchem der beiden Idealtypen ein bestimmtes Drama nahe steht, als um die Verwendung einzelner Kriterien bei der Dramenanalyse. (ebd., S.325f.)

     
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