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Größe
allein sagte im 18. Jahrhundert nicht unbedingt etwas über die sozialkulturelle
Bedeutung einer Stadt aus, auch wenn die Anzahl gebilderter Bürgerinnen und
Bürger in den Kleinstädten gewöhnlich natürlich nicht sehr groß war.
Eher
als die Größe spielte hier das soziokulturelle Profil der Stadt eine
entscheidende Rolle. So verteilten sich die Schwerpunkte des literarischen
Lebens, wie
D'Aprile/Siebers (2008, S.30) betonen, "anders als in den Phasen
der mittleren und späten Aufklärung. Während in der ersten Hälfte des
18.Jahrhunderts die handelsbürgerlichen Metropolen des Städtedreiecks
Hamburg, Leipzig und Zürich dominierende kulturelle Funktionen innehatten,
setzten sich seit 1740/50 zunehmend Universitäts- bzw. Residenzstädte wie
Halle, Göttingen, Braunschweig, Wolfenbüttel oder Berlin an die Spitze der
Aufklärungsöffentlichkeit."
Es gab eine Reihe
verschiedener Gründe, die dafür sorgten, dass eine Stadt zu einem "Zentralort
aufklärerischer Kommunikation" (ebd.)
werden konnte.
Die "literarische
Zentralität" (ebd.)
Wolfenbüttels ...
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Die Aufklärung

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
12.09.2026