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Vor allem jüngere Schülerinnen und Schüler
haben häufig noch Probleme dabei, logisch zu denken. Sie neigen beim
Argumentieren
zu logischen Fehlschlüssen, die in der Folge zu
Schwachstellen beim Argumentieren
werden. Einige dieser logischen Fehlschüsse wirken aber auch so
suggestiv, dass sie als Beispiele
nichtpartnerschaftlichen
Argumentierens in den
rhetorischen Giftschrank
gehören.
Eine allgemeine Regel wird auf einen besonderen Fall angewendet, ohne
die besonderen Umstände zu berücksichtigen, oder umgekehrt. Eine unerhebliche Tatsache wird beachtet, statt sich um das zu
kümmern, worum die es gerade geht. Den Kern eines Problems außer Acht lassen. Dabei kann man z.B. den Beweis für die Richtigkeit einer Schlussfolgerung mit Scheinargumenten führen, die selbst Voraussetzungen für diese Schlussfolgerung sind. Von einer Konsequenz auf ihre Voraussetzung schließen. Bei einer Schlussfolgerung wird von einer unzureichenden oder
fehlerhaften Begründung ausgegangen. Von der Annahme ausgehen, dass, weil b auf a folgt, b das Ergebnis von
a ist. Verschiedene Fragen werden zu einer einzigen zusammengefasst. Dadurch
wird die Tatsache verdeckt, dass es um mehre und nicht nur um eine
einzige Frage geht. (vgl. Gage/Berliner 1968, S. 509) |
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