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Der »Medienpädagogische
Forschungsverbund Südwest (mpfs) "erhebt, dokumentiert und verbreitet
Daten und Informationen zur Nutzung, Funktion, Wirkung und den Inhalten von
Medien – regional für den Südwesten und bundesweit. Die Basisuntersuchungen
des mpfs JIM (Jugend, Information (Multi-)Media) und KIM (Kinder und Medien)
bieten seit 1998 kontinuierlich repräsentatives Datenmaterial zur
Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen.Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist ein Kooperationsprojekt
zwischen der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg und der
Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz. Bei den
Studienreihen JIM und KIM kooperiert der mpfs mit der SWR Medienforschung."
(aus: Webseite des mpfs)
In der »JIM-Studie
2025 wurden die Jugendlichen befragt, wie häufig sie gedruckte Bücher lesen. Dabei
wurde folgendes Ergebnis ermittelt:

Für
größere (740px) und
große Ansicht (1200px) bitte an*klicken*tippen!
Im Verlauf der Jahre hat sich das Lesen gedruckter Bücher unter den
befragten Jugendlichen wie folgt entwickelt:

Für
größere (740px) und
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Die JÌM-Studie kommt zu dem Schluss, dass "fester Bestandteil der
Medienwelt von Jugendlichen (sind). (S.17)
Außerdem hält die Studie fest: "Zum Zeitpunkt der Befragung gab etwas mehr als die Hälfte der Zwölf- bis
19-Jährigen an, gerade ein Buch zu lesen. Von Jahresbeginn bis zum
eigenen Befragungstermin (Juni/Juli 2025) lasen die Jugendlichen im
Mittel rund sieben Bücher, im Schnitt also etwa ein Buch pro Monat. 28
Prozent hatten bis zu diesem Zeitpunkt ein bis zwei Bücher gelesen, rund
ein Viertel drei bis fünf Bücher und ein weiteres Viertel mehr als fünf.
Ein Fünftel hatte bis dahin noch kein Buch gelesen. Bei der
durchschnittlichen Lesedauer pro Werktag zeigt sich ein deutlicher
Rückgang im Vergleich zu 2024, sie liegt nun bei 49 Minuten (2024: 61
Minuten). Mädchen verbringen mit 61 Minuten deutlich mehr Zeit zwischen
Buchseiten als Jungen (38 Minuten). Der Rückgang der Lesedauer ist bei
beiden Geschlechtern zu beobachten, fällt bei Jungen jedoch stärker aus
(–15 Minuten, Mädchen: –9 Minuten). Auch nach formalem Bildungsgrad
ergibt sich hierzu ein Unterschied: Schüler*innen an Haupt- und
Realschulen lesen mit 54 Minuten werktags im Schnitt länger als
Schüler*innen am Gymnasium (47 Minuten). E-Books spielen weiterhin nur
für einen kleinen Teil der Jugendlichen eine Rolle (34 %, 2024: 38 %).
Zwei Drittel der Befragten lesen diese Form von Büchern nie. 16 Prozent
greifen mindestens alle zwei Wochen zu einem E-Book, weitere 18 Prozent
tun dies monatlich oder seltener. Mädchen (41 %) nutzen E-Books häufiger
als Jungen (29 %), ebenso Gymnasiast*innen (37 %) häufiger als Haupt-
und Realschüler*innen (27 %)." (S.17f.)
Ingesamt betrachtet "(geben) 84 Prozent der Befragten (...) an, zumindest selten ein Buch
aufzuschlagen. Mehrmals wöchentlich lesen 42 Prozent der Mädchen und 28
Prozent der Jungen. Bei der durchschnittlichen Lesedauer pro Werktag
zeigt sich ein deutlicher Rückgang, sie liegt nun bei 49 Minuten (2024:
61 Minuten). Der Rückgang der Lesedauer ist bei beiden Geschlechtern zu
beobachten, fällt bei Jungen jedoch stärker aus (–15 Minuten, Mädchen:
–9 Minuten). E-Books spielen weiterhin nur für einen kleinen Teil der
Jugendlichen eine Rolle. "(S.70)
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Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
14.09.2026