Bei der ▪
allgemeinen Expositionsanalyse richtet man seine Aufmerksamkeit auf sämtliche
relevanten Aspekte der Exposition.
Dabei darf man sein Augenmerk
allerdings nicht nur auf den gesprochenen ▪
Haupttext
richten, sondern muss die
Plurimedialität des
dramatischen Textes berücksichtigen, um
allen Schichten und Dimensionen des dramatischen Textes gerecht werden zu
können.
Denn gerade der ▪
Nebentext
in Form von
▪
Bühnenanweisungen i. e. S. kann eine Vielzahl von expositorischen
Informationen enthalten, die dem Zuschauer im Bühnenbild, in
Requisite und Kostüm codiert, wichtige Informationen über
story und
plot des dramatischen Geschehens vermitteln können.
Wenn es bei der ▪
allgemeinen Expositionsanalyse
eines ▪ Dramas der
geschlossenen Form um sämtliche
relevanten Aspekte der Exposition geht, werden bei der
aspektorientierten Expositionsanalyse nur bestimmte
▪
Gegenstandsbereiche oder Gesichtspunkte der Exposition untersucht.
Diese Form der Expositionsanalyse ist im schulischen Bereich wohl am
meisten vertreten.
Dabei kann die aspektorientierte Expositionsanalyse
auch als
produktive Textarbeit
erfolgen. (s. u.)