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Kurt Oberlander, Maschinenbau-Ingenieur aus
Konstanz:
"Ich gehe sonst immer gerne raus zum Spazieren, aber bei dieser nasskalten
Witterung vergeht mir meist die Lust. Am liebsten würde ich nach
Friedrichshafen fahren und mich dort in einen Flieger Richtung Griechenland
setzen. Noch besser wäre gleich auf die Kanarischen
Inseln zum Überwintern. Also, mir versaut längerer Nebel richtig die
Stimmung. Ja, irgendwie krieg' ich nach einer Weile den Moralischen. Stimmt,
mich jedenfalls deprimiert dieser dauernde Nebel total." Gerlinde
Böhler, Industriekauffrau aus
Radolfzell:
"Ich weiß gar nicht, was die Leute immer haben. Nebel gehört für mich
einfach zum Bodensee dazu. So ist es halt bei uns im Herbst und Winter. Der
ist ja nicht für die Ewigkeit. Gut, manchmal dauert es eben eine Weile, aber
weg ist er noch immer wieder gegangen. Ich freue mich jedenfalls, wenn's
länger neblig ist, richtig auf's Frühjahr und den Sommer. Da gibt es keinen
Platz weit und breit, wo es so schön ist, wie bei uns am See. Darum kommen
ja schließlich auch die ganzen Touristen.
Bernd Kleinschmidt, Steuergehilfe aus Sipplingen:
"Ich glaube, das sind mehr die Frauen, die der Nebel depressiv
macht. Die sind einfach mehr so Lichtgestalten. Da müsste man ein
Sonnenstudio haben. Gehen schließlich ja auch meistens nur Frauen hin. Wir
Männer sind, was den Nebel angeht, einfach von Natur aus robuster, find' ich
jedenfalls."
Klara Heinz, Hotelfachfrau aus Konstanz:
"Ich find Nebel toll! Nebel hat einfach er sowas Geheimnisvolles und Mystisches
an sich. Ok, manchmal kann es einem auch unheimlich werden, besonders
nachts, aber das eigentlich nur, wenn man allein unterwegs ist. Von der
Bushaltestelle nach Hause oder so.
Klar, manchen geht's halt auf den Geist, wenn er zu lange dauert, aber
ehrlich, Konstanz ohne Nebel
wäre doch echt langweilig."
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