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Sequenzbildung

Thematische Reihenbildung

 
 
 

Neben den jahrgangsorientierten Vorschlägen zur Sequenzbildung bei der Dramenbehandlung im Unterricht gibt es noch verschiedene Ansätze die der Beliebigkeit der Dramenauswahl dadurch begegnen wollen, dass sie bestimmte Dramen unter thematischen Gesichtspunkten zu Reihen zusammenfassen. Dabei kann es sich um Themenfelder halten, in denen dramatische Texte ihren Platz neben anderen Texten finden oder es kann sich um "eine literarische Reihe mit mehreren Dramen" handeln. (Payrhuber 1998, S.658) Der Vorschlag zur "Arbeit mit dem Kanon durch literarische Reihenbildung" (Geißler 1982, S. 15) zielt dabei auf den "historisch-kontrastierenden Vergleich" (Paefgen 22006, S.63).

Ein Beispiel für eine derartige Reihenbildung stellt die Empfehlungsliste für Hauptschule, Hauptschule mit Werkrealschule und Realschule im Bildungsplan von Baden-Württemberg (2005) dar. Sie listet unter dem Themenfeld Ich und die anderen / Identität und Rolle die folgenden literarischen Texte auf, darunter 2 Dramen von Max Frisch auf:

Rolf Geißler hat einige Beispiele einer derartigen thematischen Perspektivierung bei der Reihenbildung entwickelt. So hat er "unter der literaturgeschichtlicher Perspektive der Subjektivität eine Reihe zum »bürgerlichen Trauerspiel, in die er »Lessings »Emilia Galotti und »Miß Sarah Sampson, »Schillers »Kabale und Liebe, »Hebbels »Maria Magdalene und »Schnitzlers »Liebelei einbezieht." (Payrhuber 1998, S.658, »-Zeichen als Verweis auf Wikipedia hinzugefügt vom Verfasser)

Weitere Vorschläge zur Reihenbildung

Eine ganze Reihe weiterer Vorschläge zur Reihenbildung, die sich beliebig erweitern ließen, werden von  Payrhuber 1998 gemacht bzw. referiert:

 
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