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Wörtlich zitieren

Überblick

Arbeit mit Texten – Zitieren – Formen des Zitats

 
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Die ▪ Grundform des Zitierens stellt das wörtliche Zitat dar. Es ist eine ▪ direkte Wiedergabe von mündlichen oder schriftlichen Äußerungen.

Eine wörtliche Übernahme aus einem Text darf im Prinzip nicht verändert werden. Da Zitate also originalgetreu wiedergeben sollen, was eine andere Person geäußert hat, macht man sie mit ▪ Anführungszeichen ("Gänsefüßchen") kenntlich. Das Anführungszeichen ist in diesem Fall Signal für den Anspruch, dass es sich um eine authentische und unverfälschte Wiedergabe handelt.

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Zitate brauchen aber auch einen eindeutigen Hinweis darauf, aus welcher ▪ Quelle sie stammen, weil Herkunft und Wortlaut überprüfbar sein müssen.

Wer also wörtlich zitieren will, muss die ▪ Regeln beachten, die dafür gelten, und ihre Anwendung anhand von ▪ Beispielen üben.

Die korrekte Zeichensetzung beachten

Wer wörtlich zitiert, muss sich mit der ▪ Zeichensetzung bei der direkten Wiedergabe auskennen. Am besten verschafft man sich dazu einen ▪ Überblick.

Grundsätzlich gilt,

  • dass alle Satzzeichen, die zu dem gehören, was wörtlich wiedergegeben wird, vor das abschließende ▪ Anführungszeichen gesetzt werden.

  • dass die Satzzeichen, die zum Redebegleitsatz gehören, nach dem abschließenden ▪ Anführungszeichen gesetzt werden.

  • dass sowohl der Redebegleitsatz als auch die wörtliche Rede (man sagt auch wegen des Einschlusses in Anführungszeichen: der angeführte Satz) ihre Ausrufe- und Fragezeichen beibehalten.

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Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 17.09.2026

 

 
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