Home
Nach oben
Überblick
Zurück
Weiter
 

 

Modelle der Wahrnehmung

Drei-Stufen-Modell

Zimbardo/Gerrig 2004

 
 
 

Nach Zimbardo/Gerrig (2004, S. 156, 169) lässt sich der Vorgang der Wahrnehmung in drei Stufen unterteilen. 

Diese Stufen der Wahrnehmung umfassen sensorische Prozesse, die perzeptuelle Organisation und die Identifikation und das Wiedererkennen. Die Hauptaufgabe der Wahrnehmung ist daher nach Zimbardo/Gerrig (2004, S. 169) "die Identifikation und Interpretation des distalen Reizes - des tatsächlichen Objekts in der Umgebung - durch Nutzung der Informationen des proximalen Reizes."

Am Beispiel des Sehens bzw. der visuellen Wahrnehmung lässt sich dieser dreistufige Prozess veranschaulichen.

Im ganzen System der Wahrnehmung sind die drei Stufen, wie in der unteren Abbildung dargestellt, in die bidirektional verlaufenden Prozesse der Bottom-up- und Top-down-Verarbeitung eingebunden.

Goldstein (2002, S.8) äußert darüber hinaus Zweifel an Darstellungen, die "den Wahrnehmungsprozess als eine Folge von abgegrenzten Stufen beschreiben, beginnend mit den Reizen an den Sinnesorganen, dann der zentralen Verarbeitung, der subjektiven Wahrnehmung und schließlich der Aktion". Sie würden, fährt er fort, dem "Systemcharakter der Wahrnehmung" kaum gerecht.

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 29.09.2013

 
     
  Center-Map ] Überblick ] Neurobiologie ] Modelle ] Einzelaspekte ]  
       

          CC-Lizenz
 

 

Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de