teachSam- Arbeitsbereiche:
Arbeitstechniken - Deutsch - Geschichte - Politik - Pädagogik - PsychologieMedien - Methodik und Didaktik - Projekte


deu.jpg (1524 Byte)

Bausteine zu Lessing: Nathan der Weise

Die Instrumentalisierung der christlichen "Gotteskrieger"

Notopfer-Karte des VDA, 1932


 

 

 
FAChbereich Deutsch
Center-MapFachbegriffe des Deutschunterrichts Literatur Autorinnen und Autoren Gotthold Ephraim Lessing: Nathan der Weise
Center-Map teachSam-YouTube-Playlist Überblick Gesamttext (Recherche-/Leseversion) "Friede, das ist so was von 90er" Entstehungsgeschichte Historischer Hintergrund  Aufbau des Dramas  Handlungsverlauf  Wichtige Motive  Figurenkonstellation  Figurenkonzeption  Einzelne Figuren  Sprachliche Form: Blankvers  Rezeptionsgeschichte  Textauswahl  Portfolio: Nathan der Weise  Klassenarbeiten / Klausuren  Links ins WWW  Bausteine: Kupferstich von Chodowiecki (1791)  - Haupt- und Nebentext - Boccaccio, Giovanni: Die Ringparabel (1470/71) - Die Liebe als treibende Kraft. Die Entfaltung der Liebesthematik im "Nathan"- Aus Theaterrezensionen - Ein Drama wider den Dogmatismus. Lessings Kritik an Kirche und Staat im "Nathan" - Die Instrumentalisierung der christlichen "Gotteskrieger" - Notopfer-Karte des VDA, 1932) - [Ankündigung des Nathan durch Lessing], 1778 Linguistik Schreibformen Rhetorik Filmanalyse Operatoren im Fach Deutsch

 
 

Der Verein für Deutschtum im Ausland (VDA) wurde 1881 in Berlin als Allgemeiner Deutscher Schulverein für das Deutschtum im Ausland gegründet. Er besteht bis heute fort und trägt heute, seit 1998, den Namen „Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e. V. (VDA)“.

Er eröffnete in der Folge verschiedene deutsche Schulen und gehörte zu den in Deutschland in den 20er und 30er Jahren nach dem Ersten Weltkrieg zahlreichen Vereinen, die sich mit der Situation der Deutschen im Ausland, vor allem in den an Polen 'abgetretenen Gebieten', befassten. Was sie mit ihren Zeitschriften zur Diskussion stellten, reichte "von Veröffentlichungen pazifistischer Kreise und anderer nationaler Minderheiten bis hin zu nationalkonservativen oder gar völkischen Organen." (Eser. S.41) Im Zentrum der öffentlich geführten Auseinandersetzung in den verschiedenen Zeitschriften standen dabei auch Fragen des deutschen Minderheitenschulwesens in Polen. Der VDA war im Kreis der deutschvölkischen Bewegung angesiedelt und setzte sich mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes für die Revision des Versailler Vertrages und für den Erhalt des  sogenannten "Auslanddeutschtums" ein. Schon 1908 zählte er ca. 2,5 Mio. Mitglieder. (vgl. Wikipedia) Die Rolle, die der VDA im Nationalsozialismus spielte, ist umstritten. So soll er sich zwar für die Revision der Grenzen nach dem Versailler Vertrag eingesetzt, sich aber nicht der NS-Ideologie mit seiner Forderung nach Eroberung von Lebensraum im Osten angeschlossen haben; andererseits aber, so wird auch in der Forschung betont, habe sich der VDA schon früh der NS-Ideologie angenähert und konnte das auch, weil VDA und Nazis eben gemeinsame Ziele verfolgt und darüber hinaus auch gemeinsame Wurzeln besessen hätten. (vgl. ebd.)

Im Auftrag des VDA verfasste »Gottfried Fittbogen (1878-1941), der sich auch mit Gotthold Ephraim Lessing und seinem "Nathan“-Drama" (u. a. in seiner Doktorarbeit aus dem Jahre 1919) (→Gottfried Fittbogen (1923): Ergebenheit in Gott als Zentralbegriff Lessingscher Frömmigkeit) befasste, seine Schrift "Was jeder Deutsche vom Grenz- und Auslanddeutschtum wissen muß"(1937), die von 1924 bis 1938 insgesamt 8. (!) Auflagen erreichte.  Dabei habe Fittbogen, so Ingo Eser (2010, S.40 f.), 1924 die "volksnationale Reorientierung der deutschen Öffentlichkeit als eine natürliche Reaktion auf die Niederlage im Ersten Weltkrieg wie folgt dargestellt:  »Vor dem Krieg haben wir unsere Volksgenossen im Ausland sträflich vernachlässigt. Dass das anders werden muss, zumal das seit unserer Niederlage im Weltkrieg die Zahl der Deutschen, die außerhalb des Deutschen Reiches leben, um viele Millionen gewachsen ist, ist selbstverständlich.«[6.Aufl., 1929, S.1 (zit. n.. ebd.)

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 13.08.2018

 
    
   Arbeitsanregungen
:
  1. Beschreiben Sie die Darstellung und erläutern Sie anhand der verwendeten Bildsprache ihre Aussage.

  2. Informieren Sie sich über die Ziele und die Entwicklung des VDA bis heute.
     

 →Operatorenkatalog des Landes Baden-Württemberg)

 
     
 

 
Dramatische Texte

Center-MapSTRUKTUREN DRAMATISCHER TEXTE:
FAQ's: Häufig gestellte Fragen Plurimedialität des dramatischen Textes Textschichten: Haupt- und Nebentext Dramenhandlung Figurengestaltung: - Kontrast- und Korrespondenzbeziehungen der Figuren - Figurenkonstellation - Konfiguration - Figurenkonzeption - Figurencharakterisierung Raumgestaltung Dramatische Rede: - Analyse einer dramatischen Szene im Überblick - Formen des Gesprächs im Drama - Analyse der dramatischen Kommunikation (Beilhardt u. a. 1975) Formtypen des Dramas Dramaturgie und Inszenierung
Interpretation eines dramatischen Textes: Center-Map -
FAQ's: Häufig gestellte Fragen Literarische Charakteristik dramatischer Figuren

 
  Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA)
Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von
externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de
-
CC-Lizenz