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Für Klaus von Beyme (21984, S.36, 2000, S.70ff.) haben sich im Laufe der Zeit entlang der großen politischen, sozialen, ökonomischen und gesellschaftlichen Konflikte zehn Parteitypen entwickelt, die allerdings nirgendwo ein komplettes Zehnparteienstystem etablierten, wo auch alle diese Konflikte vorhanden waren. Das lag offenbar daran, dass die jeweiligen politischen Systeme "die Komplexität aufkommender Konflikte unterschiedlich effizient" reduzierten. (ebd., 2000, S.71) So bleibt, auch wenn das nachfolgende Schema zeigt, auf welche sozialen Konflikte die Entstehung bestimmter Parteien zurückgeführt werden kann, die Frage damit ungeklärt, weshalb es trotz des Vorhandenseins der Konflikte nicht zur Entwicklung bestimmter Parteien kommt bzw. gekommen ist.
Die Gründe dafür, dass sich nicht überall alle Parteitypen entwickeln bzw. entwickelt haben, wo die entsprechenden sozialen Konflikte vorhanden waren, hängen, so von Beyme (ebd., S.72f.), von den Neugründungen selbst ab. Dafür verantwortlich seien drei Faktoren, nämlich zu weite oder zu enge Integrationsvorstellungen, das Fehlen mobilisierender Führungspersönlichkeiten und das Fehlen einer organisatorischen Infrastruktur. Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 24.08.2016 ha |
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Arbeitsanregungen:
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