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Ursache:
Aus
Zeitgründen können nicht mehr alle Tagesordnungspunkte besprochen
werden. Dadurch kann die Sitzung nicht mehr ordnungsgemäß beendet
werden.
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Konsequenzen:
Die Sitzung
wird sofort – mit oder ohne Abstimmung über den Antrag – abgebrochen.
Die nächste
Sitzung am nächstmöglichen Termin, der vom Versammlungsleiter unter
Wahrung der dafür notwendigen Fristen und sonstigen Modalitäten
unverzüglich anberaumt wird, beginnt genau da, wo abgebrochen wurde.
Der
Versammlungsleiter muss die bis dahin geführte Rednerliste aufbewahren,
die gestellten Sachanträge notieren und zum Fortsetzungstermin wieder
mitbringen.
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Ursache:
Ein bestimmter
Tagesordnungspunkt kann nicht oder nicht mehr endgültig behandelt
werden, weil bestimmte Voraussetzungen dafür noch nicht gegeben sind.
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Konsequenzen:
Die Behandlung
des Tagesordnungspunktes wird sofort abgebrochen.
Auf der
nächsten Sitzung muss der nur unterbrochene Punkt wieder auf die
Tagesordnung gesetzt werden.
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Ursache:
Die Sitzung
dauert schon sehr lange. Eine Pause ist nötig oder ein anderer
außerordentlicher Sachverhalt veranlasst zur Unterbrechung.
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Konsequenzen:
Die Sitzung
wird für die beantragte Zeit unterbrochen.
Nach der
Unterbrechung wird die Rednerliste dort wieder aufgenommen, wo sie
unterbrochen worden ist.
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Ursache:
Wenn ein Thema
z. B. sehr abwegig ist, soll es aus Zeitgründen nicht behandelt werden.
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Konsequenzen:
Das
angeschnittene Thema wird abgesetzt. Dies kann auch für einen schon
gestellten Antrag gelten, der dann nach Abstimmung über den GO-Antrag
wegfällt.
Was einmal
abgesetzt ist, kann erst auf der nächsten Sitzung wieder aufgenommen
werden, muss aber als Tagesordnungspunkt erneut vorgeschlagen werden.
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Ursache:
Wenn die
Diskussion über einen Tagesordnungspunkt schon sehr lange geht, die
wesentlichen Aspekte diskutiert sind und noch weitere Punkte anstehen,
die sonst möglicherweise nicht mehr behandelt werden können, will man
Zeit sparen.
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Konsequenzen:
Die Debatte
wird sofort abgebrochen unabhängig davon, wer und wie viele Redner noch
auf der Rednerliste stehen.
Der
Versammlungsleiter achtet darauf, dass sich nicht eine
„Mehrheitsfraktion“ dieses Mittels bedient, die „Minderheitsfraktion“
„kaltzustellen“. Er beginnt sofort mit der Abstimmung über die
gestellten Sachanträge.
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Ursache:
Zu einem
bestimmten Zeitpunkt der Diskussion wird klar, dass die Rednerliste so
lang wird, dass die anderen Punkte nicht mehr ordnungsgemäß behandelt
werden können.
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Konsequenzen:
Die
Rednerliste wird geschlossen. Wer schon auf der Rednerliste steht, kommt
noch zu Wort.
Der
Versammlungsleiter verliest nach dem Stellen dieses Antrages die
Rednerliste, um einem Teilnehmer, der sich noch auf der Rednerliste
wähnt, im gegenteiligen Fall die Möglichkeit zu geben, Gegenrede zu
führen.
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Ursache:
Um ein
Zerreden und übermäßig lange Redebeiträge zu verhindern, die anderen
erschweren selbst in die Diskussion einzugreifen, wird ein Zeitlimit für
die Redebeiträge angestrebt.
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Konsequenzen:
Die Redezeit
pro Wortmeldung wird auf die vom Antragsteller gewünschte Länge
begrenzt.
Der
Versammlungsleiter achtet auf die genaue Einhaltung der vereinbarten
Redezeit und ruft bei Zuwiderhandeln zur Ordnung.
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Ursache:
Wenn eine
bestimmte Teilnehmerzahl nötig ist, um Beschlüsse zu fällen, wird
geklärt, ob diese Zahl erfüllt ist.
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Konsequenzen:
Wenn schon zu
Beginn Beschlussunfähigkeit besteht, wird die Versammlung vertagt.
Der
Versammlungsleiter überprüft die Beschlussfähigkeit.
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Ursache:
Wenn die
Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf ihre Meinung festgelegt werden
sollen, um sie hinterher auch beim Wort nehmen zu können.
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Konsequenzen:
Der
Versammlungsleiter ruft alle Anwesenden namentlich auf und erfragt ihre
Stimmabgabe einzeln. Diese Stimmabgabe wird von ihm notiert und wird dem
Sitzungsprotokoll beigefügt.
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Ursache:
Wenn vermieden
werden soll, dass das Abstimmungsverhalten der Teilnehmer und
Teilnehmerinnen öffentlich sichtbar ist, vielleicht weil man den so
genannten „Fraktionszwang“ fürchtet, will man eine geheime Abstimmung.
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Konsequenzen:
Der
Versammlungsleiter verteilt an alle Anwesenden Stimmzettel, mit deren
Hilfe die geheime Abstimmung organisiert wird.
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