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Smalltalk

Überblick

 
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Das Wesen und die Funktion des ▪ Smalltalks, früher auch Plauderei genannt, erschließt sich aus seiner kommunikativen Funktion als Kontaktgespräch.

Daneben können aber noch weitere Kriterien zu einer mehr oder weniger klaren Bestimmung der Redekonstellation dieser Gesprächsform herangezogen werden.

  1. Der Smalltalk erfüllt als Kontaktgespräch wichtige Aufgaben im sozialen Miteinander. In der Form sprachlichen Kurzkontaktes knüpfen Menschen erste Beziehungen zueinander oder halten solche aufrecht. (Kontaktaufnahme und Kontaktpflege)

  2. Übliche Gesprächsinhalte des Smalltalks sind u. a. Beobachtungen und Erfahrungen im Alltag, Wetter, Hobbys, Urlaub. Dabei kann das Thema beliebig wechseln.

  3. Aus dem Smalltalk können andere mehr themafixierte Gesprächsformen hervorgehen wie das Streitgespräch, die Diskussion, ein Verkaufsgespräch oder ein Beratungsgespräch.

  4. Wer die freundliche Gesprächsatmosphäre des Smalltalks mitgestalten will, muss aktiv zuhören und den anderen als gleichberechtigten Gesprächspartner akzeptieren (Partnerzentrierung)

  5. Die Sprache des Smalltalks hängt von der Situation und den Sprechern ab. Häufig spricht man dabei in der Umgangssprache. Als mündliche Rede findet man dabei häufig unvollständige Sätze, Ausrufe, Redewendungen und Floskeln.

Die Kontaktaufnahme

Ohne gelungene Kontaktaufnahme kann Verständigung nur schwer gelingen. Nicht immer vollzieht sie sich allerdings so, wie man es gerne hätte. Denn: Manchmal ist man zu gehemmt, um am Beginn eines Gesprächs die "richtigen" Worte zu finden. Aber nicht immer sind die Worte für die Kontaktaufnahme entscheidend: Viel wichtiger sind - ehe es überhaupt zum Sprechen kommt - nonverbale Signale, die bei der Begegnung von Personen gesendet werden. Dazu zählen u. a.:

Natürlich helfen auch Redewendungen und Floskeln, miteinander ins Gespräch zu kommen. Aber sie reichen nicht aus, um echten Kontakt zwischen Personen herzustellen.

Die Kontaktaufnahme ist abhängig:

  • von der Situation, in der sie stattfindet,

  • von den Personen, die daran beteiligt sind (Erwartungen, Rollenvorstellungen),

  • von der Art und Weise, wie die Person verbal und nonverbal angesprochen wird, mit der man in Kontakt kommen will.

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 10.04.2022

   
 

 
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