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An den Enden beider Achsen werden bestimmte Positionen einander gegenübergestellt, die sich nicht miteinander vereinbaren lassen. Jede Position steht dafür, wie Probleme, Spannungen und Konflikte in bestimmten gesellschaftlichen Bereichen gelöst werden sollen. Und: Jede dieser Lösungsansätze produziert eben ihre Gewinner und Verlierer.
Links und rechts und autoritär und libertär - wo stehen die Parteien? Das Raum-Modell eignet sich für eine Darstellung des Parteiensystems au der Basis von zwei Konfliktlinien bzw. Konfliktdimensionen.
Stalin und Hitler ganz in der oberen rechten Ecke Der Vorteil der Zweidimensionalität wird ersichtlich, wenn man sich z.B. daran macht, bestimmte historische Personen in das Schema einzuordnen. So findet sich der kommunistische Diktator »Stalin (1878-1953) als extremer Autoritärer mit einer eindeutig linken Ideologie im linken oberen Eck des Schemas, »Adolf Hitler (1889-1945) hingegen, wenn man ihm unterstellt, ein extremer Autoritärer "ohne einen besonderen Hang zu links/rechts" (Wikipedia) gewesen zu sein, eher ganz oben in der Bildmitte. (vgl. Analyse historischer Personen bei »politcalcompass.org) Zugleich nimmt die zweidimensionale Darstellung von herkömmlichen, vermeintlich direkten Gegensätzen Abstand. So steht der »Faschismus, den man an die Spitze des Pfeils autoritär platzieren kann, am anderen Ende eben nicht dem »Kommunismus als einer vollkommen vom Staat gelenkten Wirtschaft gegenüber, sondern dem Libertarismus, der in letzter Konsequenz (z.B. »Anarcho-Libertarismus) die Abschaffung des Staates fordert. Das direkte Gegenteil des Kommunismus der auf der horizontalen Linie ganz links außen steht, ist in diesem Modell also der »Neoliberalismus, der alles den Gesetzen des Marktes überlassen will (Marktfreiheit). (vgl. »politcalcompass.org) Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 24.07.2016
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Arbeitsanregungen:
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