Das ▪
Stadtleben in der ▪
Frühen Neuzeit (ca.1350–1800) lässt sich unter vielen
verschiedenen ▪ Aspekten betrachten.
Es war in den verschiedenen ▪
Stadttypen geprägt von
komplexen sozialen Lebenswelten, in denen wirtschaftliche Interessen,
politische Macht, religiöse Überzeugungen und kulturelle
Entwicklungen eng miteinander verflochten waren.

In
den Städten war die Zahl angesichts der miserablen hygienischen
Verhältnisse mit ihrem durch Latrinen verseuchten Trinkwasser meistens
noch deutlich geringer. In Berlin gab es 1785 noch "Straßen, wo große
Kloaken aufgetürmt liegen, faule Sümpfe in beständiger Gärung fließen
und schädliches Ungeziefer sich generieret; selbst am königlichen Schloß
sind Exkremente von Menschen und Tieren zu finden" (zit. in:
Glatzer (Hg.)
1956, S.301 f., h: zit. n.
Schilling 1994a,
S.84)
Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
14.08.2026