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Verfassungsentwicklung 1806-1932

Deutsche Verfassungen im 19. und 20. Jahrhundert

Deutsche Verfassungsgeschichte

 
GESCHICHTE
Grundbegriffe der Geschichte Europäische Geschichte Reformation und Glaubenskriege (1517-1648) Beginn des bürgerlichen Zeitalters [ Deutsche Geschichte Deutsche Verfassungsgeschichte Heiliges Römisches Reich (HRR) 919-1806  [ Verfassungsentwicklung von 1806-1932 Überblick Deutsche Verfassungen 1848-1990 (Synopse) ◄ • "Evolutionsmodell" der Verfassungsentwicklung 1848-1990 Deutsches Kaiserreich (1871-1918) Weimarer Republik (1919-1933) Bausteine ] Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (GG)   Reformation und Glaubenskriege 1517 - 1648 ▪ Deutschland zur Zeit des Absolutismus 1648-1790 ▪ Kontinuität und Wandel im Deutschen Reich 1763-1806 ▪ Vom Wiener Kongress bis zur Revolution 1815-1849/49 ▪  Das deutsche Kaiserreich 1871-1919 Weimarer Republik 1918/19-1933 Nationalsozialistische Diktatur 1933-1945 ▪ Deutschland 1945 bis 1990
 

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Verfassungsgeschichte 1848-1990 (Diagramm)
Verfassungsgeschichte 1848-1990 im »Evolutionsmodell«

Die nachfolgende tabellarische Zusammenstellung dient dem Vergleich wichtiger • deutscher Verfassungen im 19. und 20. Jahrhundert.

 

Paulskirche
184
8

Deutsches Kaiserreich 1871

Weimarer Republik
1919

DDR
1949/68/74

BRD
1949
/1990

erblicher Kaiser mit aufschiebendem Veto; Gesetzes- initiative; löst Volkshaus auf; erklärt Krieg u. Frieden; schließt Verträge; Oberbefehl; ernennt Reichsregierung

erblicher Kaiser (=König v. Preußen); mit aufschiebendem Veto; ernennt u. entlässt Reichskanzler; beruft u. vertagt Bundesrat; beruft ein und löst Reichstag auf; ernennt Reichsrichter auf Lebenszeit; Oberbefehl über das Bundesheer

vom Volk auf 7 Jahre direkt gewählter Reichspräsident; ernennt , entlässt Reichskanzler; löst Reichstag auf; kann Volksentscheid herbeiführen; Notverordnungsrecht  (Art.48, kann Grundrechte aufheben); Oberbefehl über die Reichswehr

ein von der Volkskammer "gewählter" Staatsrat bzw. dessen Vorsitzender (gleichzeitig Generalsekretär der SED); bringt Gesetzesvorlagen ein; beruft Mitgl. des Nationalen Verteidigungsrates; schreibt Wahlen aus

von der Bundes-versammmlung (Bundestags- u. Ländervertreter) auf 5 J. gewählter Bundespräsident ; schlägt dem Bundestag den Bundeskanzler vor; ernennt auf Vorschlag des Kanzlers Minister; entlässt Minister…

Reichsregierung Minister sind dem Volkshaus gegenüber verantwortlich

Reichskanzler (= preuß. Ministerpräsident); ernennt Staatssekretäre

Reichskanzler und Reichsregierung (Minister); Gesetzesinitiative

Ministerrat; auf die Politik der SED gesetzlich verpflichtete Regierung (personelle Verquickung)

Bundeskanzler und Bundesregierung (Bundeskanzler u. Bundesminister)

Volkshaus beschließt Gesetze, Haushalt und Verträge; Minister-verantwortlichkeit

Reichstag; beschließt zusammen mit dem Bundesrat Gesetze u. Haushalt (Budgetrecht); Wahl auf 3, später 5 Jahre

Reichstag; Gesetzgebung; Gesetzesinitiative, Haushalt, destruktives Misstrauensvotum, Minister-verantwortlichkeit, Mitwirkung bei Krieg; wählt Staatsgerichtshof auf Lebenszeit

Volkskammer (Scheinparlament); Gesetzgebung; "bestimmt" über die "Grundfragen der Staatspolitik" gewählt auf Einheitslisten, Blocksystem, Dominanz der SED

Bundestag; Gesetzgebung, Haushalt; Wahl des Bundeskanzlers; Kanzler-verantwortlichkeit; konstruktives Misstrauensvotum an; Bundespräsidentenwahl zu 50% beteiligt;

wählen Volkshaus

männl. Bevölkerung über 25 Jahre wählt Reichstag 3/5 Jahre

wählen Reichstag auf 4 und Reichspräsiden- ten auf 7 J.; Volksbegehren, Volksentscheid

"wählen" per "Einheits-  die der SED genehmen Kandidaten der „Nationalen Front„ in die Volkskammer

wählen Bundestag auf vier Jahre

allgemein, gleich, geheim im Reich: Mehrheitswahl; allgemein, gleich, geheim;

in Preußen: Drei-Klassen- Wahlrecht (Zensuswahl)

 

allgemein (auch Frauen!), gleich, geheim, frei, unmittelbar; reine Verhältniswahl keine demokratischen Wahlgrundsätze!) allgemein (auch Frauen!), gleich, geheim, frei, unmittelbar; personalisierte Verhältniswahl (Mischwahl- 
recht mit 5% - 
Klausel)
Staatenhaus; je die Hälfte der Vertreter gewählt von den Landtagen und den Länderregierungen; Mitwirkung bei Gesetzgebung  Bundesrat (Fürsten); von den Regierungen d. Bundesstaaten entsandte Vertreter; Träger der Regierungsgewalt; beschließt zusammen mit dem Reichstag Gesetze; Gesetzesinitiative; Zustimmung zu Bundeskrieg Reichsrat; beratende Funktion; eingeschränkte Mitwirkung bei Gesetzgebung; Vertreter der Länderregierungen ehemalige Länderkammer im Zuge der Zentralisierung 1952 in 14 Bezirke als staatliche Verwaltungseinheiten verwandelt Bundesrat; 11 seit 1990: 16 Bundesländer) beteiligt an Gesetzgebung; volles Veto bei Gesetzen, die Länderbelange betreffen (z.B.) Bildungs-/ Schulwesen
Frankfurt (freie Reichsstadt) Berlin (Hauptstadt Preußens) Berlin (Ost-)Berlin (DDR) Bonn (vorläufig)/ Berlin (ab 1990)
schwarz-rot- 
gold
schwarz-weiß- 
rot
schwarz-rot- 
gold
schwarz-rot- 
gold
 Hammer, Zirkel u. Ährenkranz
schwarz-rot- 
gold
(Deutschlandlied) Heil Dir im Siegerkranz  (Kaiserhymne bis 1891) (Deutschlandlied) Becher-Hymne: Auferstanden aus Ruinen Deutschlandlied
3. Strophe: Einigkeit und Recht und Freiheit
  Paulskirche
184
8
Deutsches Kaiserreich
1871
Weimarer Republik
1919
DDR
1949/68/74
BRD
1949
/1990
  • Die Deutsche Demokratische Republik (1949-1990)

  • Verfassungsentwicklung nach der Wiederherstellung der deutschen Einheit 1990

Verfassungsgeschichte 1848-1990 (Diagramm)
Verfassungsgeschichte 1848-1990 im »Evolutionsmodell«

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Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 26.09.2023

 
 

 
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