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Der
Schluss soll die
Problemerörterung abrunden.
Zwei Beispiele zeigen, was damit gemeint ist.
Die Vorteile des Internets überwiegen, das steht für mich nach allem fest, ganz eindeutig die Nachteile des Internets. Neben dem globalen Informationsaustausch und der Geschwindigkeit des Zugriffs auf Informationen jedweder Art spricht vor allem die Tatsache, dass Millionen von Menschen sowohl als Informationsrezipienten als auch als Informationsproduzenten tätig werden können, für diese vergleichsweise neue Art der Kommunikationstechnik. Und doch, das hat meine Analyse gezeigt, zeigen sich dahinter auch Gefahren, bieten sich Menschen und Gruppen von Menschen Möglichkeiten, diesen ungehemmten Informationsfluss für Ziele zu missbrauchen, die mit Menschenrechten und Menschenwürde nicht in Einklang zu bringen sind. So wird auch der Ruf nach Kontrolle nicht verstummen. Nur: Wer kontrolliert wann, wo und mit welchen Mitteln dieses Netz der Netze? Ganz zu schweigen davon, ob dies nach reiflicher Überlegung wirklich wünschenswert wäre. Das Internet ist nicht nur ein Segen, das macht das Beispiel des "Internet-Junkies" zu Beginn meines Aufsatzes deutlich. Und doch muss man derartige Auswüchse bei sorgfältiger Abwägung der Vor- und Nachteile des Internets eben doch relativieren. Es liegt nicht am Netz, wenn sich Menschen auf dieser Datenautobahn verlieren, auch wenn es die Möglichkeiten dazu bereitstellt. Es ist der mündige Umgang mit dieser Kommunikationstechnik, wie bei aller anderen Technik auch, der vom Menschen der Zukunft gefordert ist. Ob das Internet mit seinen unglaublichen Möglichkeiten der Information zum Wohl des einzelnen, von Gesellschaften oder der Welt wirklich beitragen kann, ist auch keine Frage des materiellen Wohlstandes, den das Internet zumindest einem Teil der Welt verschafft. Letzten Endes hängt es davon ab, für welche Ziele der einzelne oder die Gesellschafte(n) die ungeheure Informationsflut des Internets nutzen.
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