Die sprachlichen Mittel, die
▪
Peter Bichsel zur Gestaltung der Aussage seiner
Kurzgeschichte ▪ »San
Salvador« einsetzt, stehen ganz im Zeichen der
personalen Erzählperspektive des Textes.
Sie lassen sich mit folgender
▪
Textgrafik darstellen:

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Im Übrigen verweisen sämtliche von Peter Bichsel zur Gestaltung seiner
Aussage eingesetzten sprachlichen Mittel auf die kommunikationsunfähige, am
eigenen Leben leidende Hauptfigur, die keinen echten Ausweg aus ihrer
Isolation und der Enge ihrer Beziehung mit Hildegard findet.
So besteht die Funktion der monoton wirkenden parataktischen Strukturen,
der sprachlichen Wiederholungen und der zahlreichen Aufzählungen des Textes
darin, die männliche Hauptfigur mit ihren gedanklich und sprachlich wenig
differenzierten (Selbst-)Konzepten in einem nicht weniger monoton wirkenden
Handlungs- und Beziehungskontext zu zeigen. Denn den Halbsätzen, die Paul
geradeso aus der Feder "fließen", eignet kein Veränderungspotential.
Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
07.08.2026