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Transkription

Minimalanforderungen für die Notation

 
FAChbereich Deutsch
Glossar Literatur Linguistik (Sprachwissenschaft)
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Bei der ▪ Gesprächsanalyse sollten für die Notation von akustischen und visuellen Aufzeichnungen für die Transkription eines Gesprächs nach Henne/Rehbock (1995) mindestens folgende Elemente berücksichtigt werden.

Allgemeine Angaben

Dem Transkript müssen ausreichende Angaben

  • über die Personen und ihre gegenseitigen Beziehungen,

  • über den Interaktionsanlass,

  • über den Interaktionskontext und

  • über die Aufnahme mit Angaben zum Ort, zur Zeit, zur Art und zur Güte

vorangestellt werden.

Akustische Aufzeichnungen

Die Notation der akustischen Aufzeichnungen sollte umfassen

  • verbale und tonale Zeichen in literarischer Umschrift

  • Hauptbetonungen, rhythmisch-intonatorische Markierungen (Kadenzen), Pausen, Dehnungen und Wortabbrüche

  • Kennzeichnungen für die Lautstärke und das Sprechtempo

  • Bezeichnungen für nicht-sprachliche hörbare Äußerungen (Lachen, Schmatzen, Husten usw.)

  • Kommentierung des expressiven Gehalts des vokalen Verhaltens an ausgewählten Stellen (sprachbegleitende Stimmgebung, nicht-sprachliche vokale Äußerungen wie Lachen und Stöhnen)

  • Kommentar zur lexikalische und referentiellen Bedeutung erklärungsbedürftiger verbaler und tonaler Zeichen sowie zur pragmatischen Bedeutung von Äußerungen, die nicht selbsterklärend sind und aus dem sprachlichen Kontext hervorgehen;

  • Angabe und Bezeichnung der Sprecher; Visualisierung der Abfolge und Verschränkung der Gesprächsschritte

  • Angabe nicht personengebundener hörbarer Ereignisse und Tätigkeiten, soweit sie von Bedeutung sind

Visuelle Aufzeichnungen

Die Notationen visueller Aufzeichnungen sollte folgende Gesichtspunkte umfassen:

  • Körper-, Kopf- und Blickzuwendungen der Sprecher

  • Beschreibung gesprächsrelevanter gestischer Zeichen (darstellende, expressive, appellative) und nicht-gestischer Aktionen der Gesprächspartner

  • Angabe sonstiger Ereignisse, die das Gespräch beeinflussen oder erklären
    (vgl. Henne/Rehbock 1995, S.70)

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 11.04.2022

   
 

 
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