• Diagramme
sind als
•
Bildstatistiken
visuelle
Gestaltungen zum •
Visualisieren von Daten. Häufig sind sie wichtige Bestandteile einer
• Präsentation,
Diagramme veranschaulichen im Allgemeinen Größenverhältnisse und
Zahlenwerte. Mit ihnen werden quantifizierbare Daten oder zahlenmäßige
Informationen visualisiert.
Das unterscheidet sie von
•
kartografischen Infografiken und
•
Prinzipdarstellungen wie
z. B. •
Strukturbildern und Strukturskizzen, die wiederum dafür da sind, abstrakte Begriffe,
komplexe Sachverhalte und Strukturen von Sachverhalten, Dingen, Ereignissen
oder Handlungen grafisch darzustellen.
Dabei sind Diagramme häufig auch Teil
komplexerer • Infografiken und es kommt sogar vor, dass sie in kartografische
Infografiken oder Prinzipdarstellungen integriert sind.
Dies gilt
insbesondere, wenn die visuelle Darstellung von Daten über bestimmte
Fachkreise hinausgeht und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht
wird. So müssen Diagramme, die z. B. in
Publikumszeitschriften veröffentlicht werden, so gestaltet sein, dass
sie die •
Aufmerksamkeit des Lesers auf sich ziehen. Dem dient dabei vor allem
ihre Einbettung in eine komplexere Infografik, die eine viel größere Auswahl
von Gestaltungsmöglichkeiten bereithält.
Viele Diagramme sollen so gestaltet werden, dass ihre Aussage möglichst schnell
erfasst werden kann. Sie folgen einem Darstellungsstil, der die Funktion der
Darstellung radikal bei ihrer Gestaltung umsetzt.
Dabei wird bewusst auf Angaben (Elemente) verzichtet, die entweder in
einzelnen Elementen mehrfach erwähnt, also
redundant
sind, oder aber für das Verständnis der Aussage bzw. der Aussageintention
der Darstellung nicht zwingend erforderlich sind. Redundanzen können die
• Einfachheit und Klarheit des
Diagramms bei der Aufmerksamkeitsspanne, die ihm gemeinhin gewährt wird,
beeinträchtigen.
Ein Beispiel für ein Diagramm, das auf etliche Elemente
verzichtet, ist z. B. das nachfolgende Säulendiagramm.
