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Optische Täuschungen

Hermann-Gitter

 
 
 

Das so genannte Hermann-Gitter ist eine optische Täuschung bei der visuellen Wahrnehmung, die bei allen Menschen funktioniert, sofern ihre Wahrnehmungssituation die gleiche ist. Sie wird als eine (echte) Wahrnehmungstäuschung bezeichnet.

 

Wenn man die das Hermann-Gitter ansieht, sieht man graue Flecken an den Kreuzungspunkten. Fixiert man einen dieser Punkte allerdings genau, dann verschwindet dieser graue Fleck.

Die Ursache dieser Wahrnehmungstäuschung ist die so genannte laterale Inhibition. Dabei geht es um die Mitverarbeitung benachbarter (lateraler) hemmender Signale. Diese Signale senken die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Nervenimpulsen. Dadurch wird die wechselseitige Beeinflussung benachbarter Rezeptoren deutlich. (vgl. Goldstein 2002, S. 69-76)

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 29.09.2013

 
     
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