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Selbstoffenbarung

Überblick

 

Die Seite der Selbstoffenbarung stellt im kommunikationspsychologischen Vier-Seiten-Modell der Nachricht Friedemann Schulz von Thuns eine besonders wichtige, ja "psychologisch hochbrisante" Seite dar, die dem Sender und dem Empfänger einer Nachricht einiges abverlangt (Schulz von Thun 1981/1992, S.27, 99) In der Kommunikation ist es z. B. besonders gut, wenn es dem Adressaten einer Nachricht bei seiner Antwort gelingt, darauf einzugehen, was sein Kommunikationspartner mit seiner Mitteilung über sich selbst preisgegeben, kundgetan oder mitgeteilt hat.

Während man eine Mitteilung macht, gibt man seinem Gegenüber, ob man will oder nicht, auch Informationen über sich selbst. Natürlich kann man bemüht sein, ein bestimmtes Bild von sich selbst zu erzeugen und agiert als eine Art Selbstdarsteller, der nur das kundtut, was er auch über sich mitteilen will. Doch diese Form der beabsichtigten Selbstdarstellung kann auch misslingen und sich in ihr Gegenteil verkehren und zu einer unfreiwilligen Selbstenthüllung führen. Anders ausgedrückt: Mit beiden Formen der Selbstoffenbarung charakterisiert man sich selbst.

 

   
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