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Hamburger Verständlichkeitsansatz

Vorzüge

 

Die Vorzüge des Verständlichkeitsansatzes von Langer, Schulz von Thun und Tausch (1993) beruhen nach deren eigener Einschätzung auf folgenden Gesichtspunkten:

Gegen den Einwand, das Verfahren zur Messung von Verständlichkeit, das Inghard Langer, Friedemann Schulz von Thun und Reinhard Tausch entwickelt haben, sei zu subjektiv, wenden die Autoren ein:

"Sie hätten recht, wenn wir uns auf das Urteil eines einzelnen Beurteilers verließen. Das haben wir aber nicht getan. Wenn wir Texte zu Forschungszwecken beurteilten, so waren daran immer mehrere Beurteiler beteiligt. Aus ihren Urteilen bildeten wir den Mittelwert. Ferner: Die Beurteiler wurden vorher für ihre Aufgabe besonders ausgebildet und ihre Urteilsfähigkeit wurde durch besondere Verfahren überprüft. Man darf daher annehmen, dass dadurch eventuelle Beurteilungsfehler nur klein sind und dass einzelne Fehler sich ausgleichen - ein Beurteiler schätzt zu hoch ein, ein anderer zu niedrig." (Langer u.a. 1993, S.137)

      
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